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Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 29. Aug 2025, 11:23
von H_D
Skagerath hat geschrieben: 29. Aug 2025, 06:31
chiki hat geschrieben: 28. Aug 2025, 21:01
Wollte zu der aktuell kommenden Wehrdienstabfrage nachschieben das ich es nicht okay finde dass Frauen das nicht ausfüllen müssen.
Die sollten genauso herangezogen werden können.
Ob die dann letztendlich überhaupt durch die Eignungsfeststellung kommen wird man dann eben sehen.
Bin für wirklich alle M/W/D und alles dazwischen
Auf Frauen und Diverse sind zur Verteidigung heranzuziehen sofern sie gesundheitlich/körperlich dazu in der Lage sind
Bei D müsste man aber extra Duschräume und Toiletten zur Verfügung stellen oder
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 29. Aug 2025, 11:31
von Skagerath
H_D hat geschrieben: 29. Aug 2025, 11:23
Skagerath hat geschrieben: 29. Aug 2025, 06:31
chiki hat geschrieben: 28. Aug 2025, 21:01
Wollte zu der aktuell kommenden Wehrdienstabfrage nachschieben das ich es nicht okay finde dass Frauen das nicht ausfüllen müssen.
Die sollten genauso herangezogen werden können.
Ob die dann letztendlich überhaupt durch die Eignungsfeststellung kommen wird man dann eben sehen.
Bin für wirklich alle M/W/D und alles dazwischen
Auf Frauen und Diverse sind zur Verteidigung heranzuziehen sofern sie gesundheitlich/körperlich dazu in der Lage sind
Bei D müsste man aber extra Duschräume und Toiletten zur Verfügung stellen oder
Oder Duschzeiten , war auf meinem Uffzlehrgang in Ermangelung an ausgewiesenen Frauen-Duschen auch so.
Aber das wären wohl die kleinsten Dinge die man regeln muss.
Die Haltung und Grundeinstellung gegen über dem Wehrdienst und der Bundeswehr selbst in einem Großteil der Bevölkerung zu ändern, das ist das wahre Problem
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 29. Aug 2025, 11:53
von Gurkenplatzer
Skagerath hat geschrieben: 29. Aug 2025, 11:31
H_D hat geschrieben: 29. Aug 2025, 11:23
Skagerath hat geschrieben: 29. Aug 2025, 06:31
Bin für wirklich alle M/W/D und alles dazwischen
Auf Frauen und Diverse sind zur Verteidigung heranzuziehen sofern sie gesundheitlich/körperlich dazu in der Lage sind
Bei D müsste man aber extra Duschräume und Toiletten zur Verfügung stellen oder
Oder Duschzeiten , war auf meinem Uffzlehrgang in Ermangelung an ausgewiesenen Frauen-Duschen auch so.
Aber das wären wohl die kleinsten Dinge die man regeln muss.
Die Haltung und Grundeinstellung gegen über dem Wehrdienst und der Bundeswehr selbst in einem Großteil der Bevölkerung zu ändern, das ist das wahre Problem
Wenn du mal den nextgen Podcast mit Jared Sembritzki hörst, da wird darüber gesprochen. Es gibt wohl eine Langzeitstudie, dass die Bevölkerung gar nicht so abgeneigt ist. Sondern das eher durch die hauptsächlich linken Medien getrieben wird und die Hörigkeit der Politik gegenüber diesen.
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 29. Aug 2025, 12:05
von chiki
Nxtgen Podcast generell sehr gut
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 29. Aug 2025, 13:04
von Jdizzle
Skagerath hat geschrieben: 29. Aug 2025, 11:31
H_D hat geschrieben: 29. Aug 2025, 11:23
Skagerath hat geschrieben: 29. Aug 2025, 06:31
Bin für wirklich alle M/W/D und alles dazwischen
Auf Frauen und Diverse sind zur Verteidigung heranzuziehen sofern sie gesundheitlich/körperlich dazu in der Lage sind
Bei D müsste man aber extra Duschräume und Toiletten zur Verfügung stellen oder
Oder Duschzeiten , war auf meinem Uffzlehrgang in Ermangelung an ausgewiesenen Frauen-Duschen auch so.
Aber das wären wohl die kleinsten Dinge die man regeln muss.
Die Haltung und Grundeinstellung gegen über dem Wehrdienst und der Bundeswehr selbst in einem Großteil der Bevölkerung zu ändern, das ist das wahre Problem
Ein Großteil der Bevölkerung ist doch schon länger für eine Wiedereinführung des Wehrdienstes
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 29. Aug 2025, 13:15
von Skagerath
Jdizzle hat geschrieben: 29. Aug 2025, 13:04
Skagerath hat geschrieben: 29. Aug 2025, 11:31
H_D hat geschrieben: 29. Aug 2025, 11:23
Bei D müsste man aber extra Duschräume und Toiletten zur Verfügung stellen oder
Oder Duschzeiten , war auf meinem Uffzlehrgang in Ermangelung an ausgewiesenen Frauen-Duschen auch so.
Aber das wären wohl die kleinsten Dinge die man regeln muss.
Die Haltung und Grundeinstellung gegen über dem Wehrdienst und der Bundeswehr selbst in einem Großteil der Bevölkerung zu ändern, das ist das wahre Problem
Ein Großteil der Bevölkerung ist doch schon länger für eine Wiedereinführung des Wehrdienstes
offensichtlich nach wie vor auf "freiwilliger" basis und das wird eben nicht ausreichen
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 29. Aug 2025, 14:22
von Jdizzle
Skagerath hat geschrieben: 29. Aug 2025, 13:15
Jdizzle hat geschrieben: 29. Aug 2025, 13:04
Skagerath hat geschrieben: 29. Aug 2025, 11:31
Oder Duschzeiten , war auf meinem Uffzlehrgang in Ermangelung an ausgewiesenen Frauen-Duschen auch so.
Aber das wären wohl die kleinsten Dinge die man regeln muss.
Die Haltung und Grundeinstellung gegen über dem Wehrdienst und der Bundeswehr selbst in einem Großteil der Bevölkerung zu ändern, das ist das wahre Problem
Ein Großteil der Bevölkerung ist doch schon länger für eine Wiedereinführung des Wehrdienstes
offensichtlich nach wie vor auf "freiwilliger" basis und das wird eben nicht ausreichen
wie lange das schon so ist, kann man sicher diskutieren, aber zumindest ein Großteil sind jetzt auch für einen verpflichtenden Wehrdienst:
"Demnach sprechen sich 61 Prozent der Befragten für einen verpflichtenden Wehrdienst aus, falls in unmittelbarer Zukunft nicht genügend junge Menschen auf freiwilliger Basis für die Bundeswehr zu gewinnen sein sollten.
Wohl wenig überraschend stößt das Szenario einer neuerlichen Wehrpflicht der Umfrage zufolge in der Altersgruppe auf den größten Widerstand, die solch ein Mechanismus am ehesten betreffen würde: Demnach lehnen dies 61 Prozent der 18- bis 29-Jährigen ab. In älteren Jahrgängen ist dieser Prozentsatz den Angaben zufolge jeweils nur ungefähr halb so hoch."
https://www.tagesspiegel.de/politik/umf ... 27767.html
Denke auch mit 60% kann man recht zufrieden sein, wüsste auch nicht wie man das gerade bei den betroffenen Jüngeren großartig höher bekommen würde
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 3. Sep 2025, 08:40
von stabil
Bezweifle das sie genug freiwillige finden werden, die Pflicht wird kommen
Wehrdienst bringt verpflichtende Musterung: Beratungsstellen für Verweigerung melden massiven Zulauf
Vor einer Woche hat das Kabinett das neue Wehrdienstgesetz gebilligt. Danach wird die Musterung für junge Männer ab 2027 zur Pflicht. Wer verweigern möchte, bekommt nun andere Ratschläge als bisher.
Beratungsstellen für Kriegsdienstverweigerung haben nach dem Kabinettsbeschluss zum neuen Wehrdienst ihre Strategie geändert. „Seit letzter Woche empfehlen wir allen jungen Menschen – insbesondere denen, die nach dem 1. Januar 2010 geboren wurden – einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung zu stellen, da sie laut dem neuen Wehrdienstgesetz sowieso gemustert werden sollen“, sagte der politische Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFGVK), Michael Schulze von Glaßer, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
„Bis vor Kurzem haben wir Ungedienten – also Zivilisten, die bislang noch nichts mit der Armee zu tun hatten – empfohlen, noch keinen Verweigerungsantrag zu stellen, da sie dann zur Musterung eingeladen worden wären“, so Schulze von Glaßer. So könnten sie „unter dem Radar fliegen“ und würden der Armee nicht auffallen. Dies werde sich aber mit der Neuregelung ändern.
Der Gesetzentwurf für den neuen Wehrdienst sieht vor, dass junge Männer ab Jahrgang 2008 vom 1. Januar nächsten Jahres an in einem Fragebogen Auskunft geben müssen, ob sie zu einem Wehrdienst fähig und bereit sind. Junge Frauen können die Fragebögen ausfüllen, sind aber nicht dazu verpflichtet. Zunächst wird nur eine Auswahl des Jahrgangs zu einem „Assessment“ - einer Beurteilung - eingeladen. Ab dem 1. Juli 2027 soll aber auch die Musterung für Männer verpflichtend sein.
Beratungsstellen registrieren wachsenden Zulauf
Die Beratungsstellen für Kriegsdienstverweigerung registrieren nun wieder wachsenden Zulauf. „Bei uns gehen immer mehr Anfragen ein, wenn das Thema Wehrdienst und Wehrpflicht in den Medien ist“, sagte Schulze von Glaßer. „Das war etwa in der letzten Woche so und ist auch noch nicht abgeebbt. Allein unsere Website zählte im August 54.946 Aufrufe. Im Mai lag die Zahl noch bei 24.151.“
Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) teilte dem RND mit, die Wehrpflicht-Debatte habe die Zahl der Beratungsanfragen bereits im vergangenen Jahr um mehr als 30 Prozent ansteigen lassen.
Beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, das über die Anträge entscheidet, gingen in diesem Jahr bis Ende Juni bereits 1363 Anträge zur Anerkennung auf Kriegsdienstverweigerung ein. Im gesamten vergangenen Jahr lag die Zahl bei 2241 Anträgen, 2023 bei 1079 und 2022 bei 951 Anträgen.
Wehrbeauftragter will Pflichtjahr für Männer und Frauen
Unterdessen sprach sich der Wehrbeauftragter des Bundestages, Henning Otte, dafür aus, einen Pflichtdienst für alle in Deutschland einzuführen. „Ich plädiere für ein verpflichtendes Dienstjahr für Frauen und Männer, nicht nur militärisch. Auch in Blaulicht-Organisationen, kulturell, sportlich, ehrenamtlich“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“. „Sich einbringen zu können, aber auch ein Benefit dafür zu bekommen und damit die Gesellschaft wieder stärker zusammenzuführen, das ist ein großes staatspolitisches Ziel.“
Die Bundeswehr brauche dringend mehr Frauen, sagte Otte. Zwar habe die Koalition sich bislang auf Freiwilligkeit beim Wehrdienst festgelegt. Doch das könnte zu wenig sein. „Wenn ich den Eindruck habe, dass es nicht ausreicht, um die Kameraden und Kameradinnen zu unterstützen, dann werde ich mich melden“, so der CDU-Politiker. „Der verpflichtende Wehrdienst wurde ausgesetzt, weil er sicherheitspolitisch nicht mehr begründbar war. Jetzt ist die Lage eine komplett andere. Und deswegen müssen wir darüber reden.“ (dpa)
https://www.tagesspiegel.de/politik/weh ... 67012.html
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 8. Sep 2025, 10:42
von Moseltaler
Kabinett beschließt Abschlagszahlungen ab Dezember …
https://www.dbwv.de/aktuelle-themen/ver ... gekuendigt
Hat ja mal wieder lange genug gedauert
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 8. Sep 2025, 11:04
von Masseschrei
Regierungstechnisch, sicher mit anderen Themen die aktuell leider relevant sind echt keine tolle Zeit. Mit dem Pflichtdienst steigen Beliebtheitswerte sicher nicht besonders...
Vermute mal, aber nur "Die Linke" ist wirklich konsequent dagegen... Die anderen Parteien wollen halt keine Zustimmung verlieren (die SPD sieht eben das Risiko des Wechsels von Wählern nach links)
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 25. Sep 2025, 20:41
von Moseltaler
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 7. Okt 2025, 11:22
von Moseltaler
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 7. Okt 2025, 11:27
von Skagerath
Ich begrüsse den "Beschaffungs-Enthusiasmus" aber mir wäre es lieber wenn nun erst mal die tatsächlich Wehrdienstfrage geklärt wird.
Man hat das Gefühl das man das am liebsten wieder aussitzen würde..
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 7. Okt 2025, 16:12
von Gurkenplatzer
Eigentlich ist der Einwurf der CDU doch ganz valide.
Re: Quo Vadis Bundeswehr ? Was muss sich ändern beim Bund ?
Verfasst: 7. Okt 2025, 16:26
von Skagerath
Falls du das verpflichtende Dienstjahr meinst dann sehe ich das auch so, ich befürchte einfach das nun nichts von beidem passiert da die SPD auf ihre (vorläufige) Freiwilligkeit zu beharren scheint.
Ohne das Pflichtjahr wird es einfach nicht gehen, imho
Was dann jeder für sich entscheidet mit welchem Dienst dieser Pflichtjahr abgleistet werden soll (Wehrdienst/Zivildienst/THW etc) ist ja dann wieder eine individuelle Entscheidung wichtig wäre nur das es für m/w/d gilt.
im Prinzip wie es war nur halt mit enormer Vorlaufzeit da ja erst die ganzen Sturkturen und Kapazitätzen wieder geschaffen werden müssen, sowohl zivil wie auch militärisch.