Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 9. Aug 2025, 15:03
Seltsamerweise gibt es keinerlei Berichterstattung über derartige Fälle.
https://testforum.lilo-dev.de/
Bei meinem Arbeitgeber gibt es eine Person die relativ breit "bekanntgegeben" hat, dass sie die AfD wählt (kenne ehrlich gesagt sonst von nur wenigen wen die Personen so wählen). Darüber wurde zwar immer wieder schon gesprochen (nicht so positiv aber eher dann auch "im privaten Kreis"), die Person wurde aber auch danach befördert...Eric hat geschrieben: 9. Aug 2025, 14:35Werden die Grün- oder Linkswähler auch aus Vereinen etc. gedrängt und müssen mit beruflichen Konsequenzen rechnen?GoldenInside hat geschrieben: 9. Aug 2025, 14:22Bru, ich wohne in einer Region, in der die CDU fast immer die absolute Mehrheit holt und die AfD mittlerweile zweitstärkste Kraft ist. Wenn du hier öffentlich sagst, dass du Grün oder Links wählst, bist du bei 80% unten durch. SPD geht noch, wird ja von vielen Rentnern gewählt…Shivus hat geschrieben: 9. Aug 2025, 13:01
Ja, absolut.
Deshalb mein Punkt an Certa, dass ich sein Statement null verstehe. Nach links gibts dieses Verbot und den gesellschaftlichen Druck eben nicht.![]()
Wäre ja eigentlich ein gefundenes Fressen für die Kämpfer der Demokratie.. komischEric hat geschrieben: 9. Aug 2025, 15:03 Seltsamerweise gibt es keinerlei Berichterstattung über derartige Fälle.
Was soll den berichtet werden? Das du am Stammtisch aufgezogen wirst, oder beleidigt?Eric hat geschrieben: 9. Aug 2025, 15:03 Seltsamerweise gibt es keinerlei Berichterstattung über derartige Fälle.
Tja, persönliche Anekdoten sind das eine. Berichte wie diese hier das andere:Masseschrei hat geschrieben: 9. Aug 2025, 15:10 Ich kenne es schlichtweg nicht, dass jemand aufgrund seiner Wahl der AfD berufliche negative (insbesondere stärkere) Konsequenzen befürchten musste in dem Umfang wie dein Satz es implizieren könnte...
Was die Leute da wohl empfunden haben i. B. auf mögliche "negative (insbesondere stärkere) Konsequenzen", als sie das gelesen haben? Hatten vielleicht sogar bereits verbeamtete AfD-Mitglieder Angst um ihre Arbeitsplätze? Hm?https://www.news4teachers.de/2025/07/er ... erklaeren/
Nach der (ruhenden) Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ durch den Verfassungsschutz verschärft Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland seine Regeln für den öffentlichen Dienst: Künftig wird die Mitgliedschaft in der Partei dort als Hindernis für die Einstellung gewertet – betroffen sind vor allem Lehrkräfte. Die AfD wehrt sich lautstark. Aber auch andere Bundesländer prüfen Konsequenzen.
https://www.tagesspiegel.de/politik/fol ... 35712.html
Sogar für Hausmeister könnte es nun eng werden. Müssen AfD-Mitglieder im Staatsdienst um ihre berufliche Zukunft fürchten? Nicht nur die Mitglieder, sagen Experten. Die Neueinstufung habe gravierende Konsequenzen.
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 5356e.html
Am vergangenen Donnerstag hatte der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Michael Ebeling von der SPD, angekündigt, AfD-Mitgliedern den Zugang zum öffentlichen Dienst verwehren.
In Rheinland-Pfalz werden AfD-Mitglieder nicht mehr in den Staatsdienst aufgenommen. Bewerber müssten künftig erklären, dass sie keiner extremistischen Organisation angehören - zu denen das Land auch die AfD zählt.
Der Polizeibeauftragte des Bundes, Grötsch, sieht eine Mitgliedschaft in der AfD nicht vereinbar mit der Tätigkeit als Polizeibeamter. Eine Mitgliedschaft mit sichtbarem Engagement für die AfD müsse eine Entfernung aus dem Dienst zur Folge haben, sagte Grötsch der „Rheinischen Post“.
summerset hat geschrieben: 9. Aug 2025, 15:23Tja, persönliche Anekdoten sind das eine. Berichte wie diese hier das andere:Masseschrei hat geschrieben: 9. Aug 2025, 15:10 Ich kenne es schlichtweg nicht, dass jemand aufgrund seiner Wahl der AfD berufliche negative (insbesondere stärkere) Konsequenzen befürchten musste in dem Umfang wie dein Satz es implizieren könnte...
Was die Leute da wohl empfunden haben i. B. auf mögliche "negative (insbesondere stärkere) Konsequenzen", als sie das gelesen haben? Hatten vielleicht sogar bereits verbeamtete AfD-Mitglieder Angst um ihre Arbeitsplätze? Hm?https://www.news4teachers.de/2025/07/er ... erklaeren/
Nach der (ruhenden) Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ durch den Verfassungsschutz verschärft Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland seine Regeln für den öffentlichen Dienst: Künftig wird die Mitgliedschaft in der Partei dort als Hindernis für die Einstellung gewertet – betroffen sind vor allem Lehrkräfte. Die AfD wehrt sich lautstark. Aber auch andere Bundesländer prüfen Konsequenzen.
https://www.tagesspiegel.de/politik/fol ... 35712.html
Sogar für Hausmeister könnte es nun eng werden. Müssen AfD-Mitglieder im Staatsdienst um ihre berufliche Zukunft fürchten? Nicht nur die Mitglieder, sagen Experten. Die Neueinstufung habe gravierende Konsequenzen.
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 5356e.html
Am vergangenen Donnerstag hatte der Innenminister von Rheinland-Pfalz, Michael Ebeling von der SPD, angekündigt, AfD-Mitgliedern den Zugang zum öffentlichen Dienst verwehren.
Geht hier um die Mitgliedschaft in der Partei und Aufnahme in den Staatsdienst nicht um die Wahl der AfD.Eric hat geschrieben: 9. Aug 2025, 15:23 Dann bilde ich mir Nachrichten wie die folgenden wahrscheinlich nur ein
In Rheinland-Pfalz werden AfD-Mitglieder nicht mehr in den Staatsdienst aufgenommen. Bewerber müssten künftig erklären, dass sie keiner extremistischen Organisation angehören - zu denen das Land auch die AfD zählt.Der Polizeibeauftragte des Bundes, Grötsch, sieht eine Mitgliedschaft in der AfD nicht vereinbar mit der Tätigkeit als Polizeibeamter. Eine Mitgliedschaft mit sichtbarem Engagement für die AfD müsse eine Entfernung aus dem Dienst zur Folge haben, sagte Grötsch der „Rheinischen Post“.
Wer sich für die AfD einsetzt, muss gehen" - die kategorische Ansage von Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch sorgt für Diskussionen. "Wer die AfD aus Überzeugung wählt, kann nicht in der Diakonie arbeiten", hatte Schuch den Zeitungen der Funke Mediengruppe erklärt. Seine Begründung: "Diese Leute können sich im Grunde auch nicht mehr zur Kirche zählen, denn das menschenfeindliche Weltbild der AfD widerspricht dem christlichen Menschenbild."
Zuletzt hatten sich auch zahlreiche Unternehmer gegen die AfD positioniert. Reinhold Würth, 88 Jahre alt und Chef der Würth-Gruppe, warnte im März in einem Schreiben an seine Beschäftigten vor der AfD:
Überlegen Sie, wem Sie bei den verschiedenen Wahlen Ihre Stimme geben. Bloß wegen ein bisschen Spaß an der Freud Rabatz zu machen und aus Unmut über die Ampelregierung die AfD zu wählen, ist einfach zu wenig.
Auch etliche weitere Führungsetagen machten ihre ablehnende Haltung zur AfD öffentlich, einige warnten vor den Gefahren für den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die Partei. Darunter: Mercedes-Benz, der Chef der Deutschen Bank Christian Sewing, Daimler-Truck-Chef Martin Daum, der Chef der Jenoptik AG Stefan Traeger, aber auch Familienunternehmer wie Stihl, Trumpf, Bosch. Auch der Verband der Familienunternehmen und Gewerkschaften positionierten sich zuletzt gegen die AfD.
Klingt ein wenig nach "kauft nicht bei Juden". Alles schon mal da gewesen.Eric hat geschrieben: 9. Aug 2025, 15:38Wer sich für die AfD einsetzt, muss gehen" - die kategorische Ansage von Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch sorgt für Diskussionen. "Wer die AfD aus Überzeugung wählt, kann nicht in der Diakonie arbeiten", hatte Schuch den Zeitungen der Funke Mediengruppe erklärt. Seine Begründung: "Diese Leute können sich im Grunde auch nicht mehr zur Kirche zählen, denn das menschenfeindliche Weltbild der AfD widerspricht dem christlichen Menschenbild."Zuletzt hatten sich auch zahlreiche Unternehmer gegen die AfD positioniert. Reinhold Würth, 88 Jahre alt und Chef der Würth-Gruppe, warnte im März in einem Schreiben an seine Beschäftigten vor der AfD:
Überlegen Sie, wem Sie bei den verschiedenen Wahlen Ihre Stimme geben. Bloß wegen ein bisschen Spaß an der Freud Rabatz zu machen und aus Unmut über die Ampelregierung die AfD zu wählen, ist einfach zu wenig.Auch etliche weitere Führungsetagen machten ihre ablehnende Haltung zur AfD öffentlich, einige warnten vor den Gefahren für den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die Partei. Darunter: Mercedes-Benz, der Chef der Deutschen Bank Christian Sewing, Daimler-Truck-Chef Martin Daum, der Chef der Jenoptik AG Stefan Traeger, aber auch Familienunternehmer wie Stihl, Trumpf, Bosch. Auch der Verband der Familienunternehmen und Gewerkschaften positionierten sich zuletzt gegen die AfD.
Wenn dieses #niewiederistjetzt nicht so gruselig wäre, könnte man einfach nur darüber ablachen, dass die Verfechter und Befürworter dieser Dinge nicht mal merken, welcher Methoden sie sich eigentlich bedienen bzw. vielmehr wessen Methoden.Old Racer hat geschrieben: 9. Aug 2025, 15:47 Klingt ein wenig nach "kauft nicht bei Juden". Alles schon mal da gewesen.
Deine Gemeinde hat 2020 0% AFD stimmen, SPD rund 40% gehabt als stärkste Kraft, was redest duGoldenInside hat geschrieben: 9. Aug 2025, 14:22Bru, ich wohne in einer Region, in der die CDU fast immer die absolute Mehrheit holt und die AfD mittlerweile zweitstärkste Kraft ist. Wenn du hier öffentlich sagst, dass du Grün oder Links wählst, bist du bei 80% unten durch. SPD geht noch, wird ja von vielen Rentnern gewählt…Shivus hat geschrieben: 9. Aug 2025, 13:01Ja, absolut.GoldenInside hat geschrieben: 9. Aug 2025, 12:37
Und hoffentlich bleibt es brandgefährlich, sich öffentlich mit Afdlern zu zeigen![]()
Deshalb mein Punkt an Certa, dass ich sein Statement null verstehe. Nach links gibts dieses Verbot und den gesellschaftlichen Druck eben nicht.![]()