Re: Fahrrad-Anschaffungs-Thread
Verfasst: 9. Dez 2024, 07:47
Schau doch mal im Rennradforum, da gibt es sicherlich Erfahrungsberichte zu den magped. Ich hab auch schon mal überlegt, dann aber wieder verworfen.
https://testforum.lilo-dev.de/
Tatsächlich habe ich mich das gerade auch gefragt, also ob 200N wirklich ausreichen... ich meine das sind gerade mal ~20kg Zugkraft bis zur Auslösung. Für einen kräftigen Zug, wenn es beispielsweise Bergauf geht, könnte das schon nicht mehr ausreichenhusefak hat geschrieben: 9. Dez 2024, 08:50 Was mit den Dingern halt nicht geht ist Ziehen, z.B. beim Sprinten und berghoch, also DER Vorteil von Klickpedalen fehlt. Ist mehr ein Plattformpedal mit etwas mehr Halt. Wie schrieb einer im Rennrad-News "das unangenehme Huch, wenn der Fuss sich löst..."
Probier es doch einfach mal aus. Bei jedem Tritt mit dem anderen Bein leicht mit hochziehen. Wenn du das mal verinnerlicht hast, willst du gar nicht mehr anders fahren, besonders wenn mal mehr Wattage gefordert ist. Die gibts ja einfach obendrauf. Und auf längeren Strecken entlastet es die Haxen und macht aus einer einseitigen Bewegung eine komplette.Ronja4711 hat geschrieben: 9. Dez 2024, 12:46 Ich glaube eher, dass dieses Ziehen überschätzt wird. Da muss man schon im Dauertraining sein, um nicht ständig daran denken zu müssen.
Bei nicht Profis oder zumindest "Amateurprofis" ist das ein Argument, was ich eher als hinfällig betrachte.
Ist der Unterschied hinsichtlich Performance/Kraftübertragung zwischen SPD vs. SPD SL wirklich so gross?husefak hat geschrieben: 9. Dez 2024, 08:50 Kauf dir SPD mit MTB Schuhen. Ist zwar auch rennradunwürdig, funktioniert aber wenigstens wie vorgesehen.![]()

Vergleich einfach mal die (seitliche) Auflagefläche von Rennradpedalsystemen und SPD. Da kommste dann allein drauf. Ich finde es immer ziemlich "wackelig" am Fuß mit dem Trecker oder dem Schutzblech-Crosser-Arbeitsrad rumzufahren. Nehme dann im Sommer auch lieber einen der Renner für ins Office und watschele rein.Beobachter hat geschrieben: 9. Dez 2024, 13:05Ist der Unterschied hinsichtlich Performance/Kraftübertragung zwischen SPD vs. SPD SL wirklich so gross?husefak hat geschrieben: 9. Dez 2024, 08:50 Kauf dir SPD mit MTB Schuhen. Ist zwar auch rennradunwürdig, funktioniert aber wenigstens wie vorgesehen.![]()
Uff. WAS wurde da verglichen? Wieviel Watt? Welche TF?BlackStarZ hat geschrieben: 9. Dez 2024, 13:22 Du ziehst ganz automatisch, wenn du eingeklickt bist.
Ob das jetzt schon enorm ist von der Zugkraft? Keine Ahnung.
Diese Grafik sagt zumindest das der Beitrag nicht so groß ist, wie wir teilweise glauben:
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Der Hauptanteil des Vortriebs wird auch
bei den hochqualifizierten Radsportlern in der Abwärtsbewegung des Pedals erzeugt. Da der „runde Tritt― nur die mechanische Effizienz berücksichtigt, wird in der Praxis auch immer die Tretbewegung von Eliteradfahrern vom biomechanischen Optimum abweichen. Der „runde Tritt― ist ein
theoretisches, einseitig betrachtetes Modell, welches nur aus biomechanischer Sicht als Optimum bezeichnet werden kann [27, 80]. Es beinhaltet
nicht die individuellen Voraussetzungen des einzelnen Radsportlers. Die
spezifischen Parameter der Energiebereitstellung werden nicht berücksichtigt. So ist zum Beispiel für „…eine aktive Zugbewegung der Einsatz von
hüft- und kniebeugenden Muskeln notwendig. Dieser zusätzliche Aufwand
kann auf der biochemischen Seite zu negativen Effekten führen.― [27]
Hillebrecht et al [27] verweisen auf den „Gesamtwirkungsgrad des biologischen Systems Radfahrer―, der sich aus dem „biomechanischen und physiologischen Wirkungsgrad― zusammensetzt. Die Grundlage für eine Optimierung der Trettechnik sieht Hillebrecht in den folgenden Bereichen:
Entlastung des Pedals in der Hubphase sowie
Optimierung des Kraftanstiegverhaltens, der Breite der Kraft- Winkelkurve und der Kraftmaxima.
„Kleine Verbesserungen in diesem Bereich können auf Grund der günstigen biomechanischen Verhältnisse einen relativ großen Effekt bewirken.―
Junge, komm mir nicht mit so nem Kram. Fahr mal ne 12% Steigung, fahr die im Sitzen und dann geh ausm Sattel und zieh mit dem anderen Bein mit. Voilà, da braucht es keine theoretischen Betrachtungen.BlackStarZ hat geschrieben: 9. Dez 2024, 13:47 Hab keine Ahnung, was die Grundlage für diese Messung war.
Hier wird aber ausführlicher darauf eingegangen:
https://edoc.hu-berlin.de/server/api/co ... b1/content
Der Hauptanteil des Vortriebs wird auch
bei den hochqualifizierten Radsportlern in der Abwärtsbewegung des Pedals erzeugt. Da der „runde Tritt― nur die mechanische Effizienz berücksichtigt, wird in der Praxis auch immer die Tretbewegung von Eliteradfahrern vom biomechanischen Optimum abweichen. Der „runde Tritt― ist ein
theoretisches, einseitig betrachtetes Modell, welches nur aus biomechanischer Sicht als Optimum bezeichnet werden kann [27, 80]. Es beinhaltet
nicht die individuellen Voraussetzungen des einzelnen Radsportlers. Die
spezifischen Parameter der Energiebereitstellung werden nicht berücksichtigt. So ist zum Beispiel für „…eine aktive Zugbewegung der Einsatz von
hüft- und kniebeugenden Muskeln notwendig. Dieser zusätzliche Aufwand
kann auf der biochemischen Seite zu negativen Effekten führen.― [27]
Hillebrecht et al [27] verweisen auf den „Gesamtwirkungsgrad des biologischen Systems Radfahrer―, der sich aus dem „biomechanischen und physiologischen Wirkungsgrad― zusammensetzt. Die Grundlage für eine Optimierung der Trettechnik sieht Hillebrecht in den folgenden Bereichen:
Entlastung des Pedals in der Hubphase sowie
Optimierung des Kraftanstiegverhaltens, der Breite der Kraft- Winkelkurve und der Kraftmaxima.
„Kleine Verbesserungen in diesem Bereich können auf Grund der günstigen biomechanischen Verhältnisse einen relativ großen Effekt bewirken.―
Mich musst du nicht überzeugen.husefak hat geschrieben: 9. Dez 2024, 14:26
Junge, komm mir nicht mit so nem Kram. Fahr mal ne 12% Steigung, fahr die im Sitzen und dann geh ausm Sattel und zieh mit dem anderen Bein mit. Voilà, da braucht es keine theoretischen Betrachtungen.