Re: Ukraine Konflikt
Verfasst: 22. Feb 2024, 12:17
Putin schickt verhaftete Demonstranten ( wegen Nawalny ) an die Front.
Ex-Präsident Medwedew nennt Kiew als Kriegsziel
»Wo sollen wir bleiben?«, frage Medwedew sich zunächst selbst mit Blick auf die russischen Truppen. Der Putin-Vertraute fuhr fort: »Wird es Kiew sein? Ja, es sollte wahrscheinlich Kiew sein. Wenn nicht jetzt, dann nach einiger Zeit, vielleicht in einer anderen Phase der Entwicklung dieses Konflikts.« Zudem sagte Medwedew, Russen und Ukrainer seien eine Nation – und die ukrainische Regierung müsse »fallen«.Auf die Frage, ob von der Ukraine nach dem Ende der »Spezialoperation« etwas als Staat übrig bleibe, sagte Medwedew, er wisse dies nicht genau. »Vielleicht die Region Lemberg, mit einem Zentrum in der Stadt Lemberg, wenn Polen oder eine andere Region sich dafür einsetzt.« Aber dies sei »ein komplizierter Prozess, nicht nur militärisch, sondern auch politisch«.
Soviel zum Thema "Verhandlungsfrieden"Weltraumsoldat hat geschrieben: 22. Feb 2024, 12:45 https://www.spiegel.de/ausland/ex-praes ... 9c43868cc9
Ex-Präsident Medwedew nennt Kiew als Kriegsziel»Wo sollen wir bleiben?«, frage Medwedew sich zunächst selbst mit Blick auf die russischen Truppen. Der Putin-Vertraute fuhr fort: »Wird es Kiew sein? Ja, es sollte wahrscheinlich Kiew sein. Wenn nicht jetzt, dann nach einiger Zeit, vielleicht in einer anderen Phase der Entwicklung dieses Konflikts.« Zudem sagte Medwedew, Russen und Ukrainer seien eine Nation – und die ukrainische Regierung müsse »fallen«.Auf die Frage, ob von der Ukraine nach dem Ende der »Spezialoperation« etwas als Staat übrig bleibe, sagte Medwedew, er wisse dies nicht genau. »Vielleicht die Region Lemberg, mit einem Zentrum in der Stadt Lemberg, wenn Polen oder eine andere Region sich dafür einsetzt.« Aber dies sei »ein komplizierter Prozess, nicht nur militärisch, sondern auch politisch«.
Ja ich weiß, dass es auch andere Meinungen von Experten gibt. Für mich ist allerdings die Einschätzung am logischsten, dass es nach dem Ukrainekrieg ein paar Jahre dauert und dann ist Russland bereit für weitere Schritte. Gründe:Maxim hat geschrieben: 22. Feb 2024, 10:01 Ich tue mich irgendwie nach wie vor schwer damit, wie das alles realistisch zusammen passen soll.
Diese Zahlen, 3, 5 oder 8 Jahre (wahlweise "nach dem Ende des Ukrainekriegs") bis zu einem möglichen russischen Angriff auf die Nato / Europa kommen ja hauptsächlich von "Militärexperten", die was mit der Rüstungsindustrie zu tun haben, von Militärs aus den NATO-Streitkräften oder Politikern mit entsprechenden Interessen.
"5-8 Jahre nach dem Ukrainekrieg", das kann sich noch ganz schön ziehen, so wie es im Moment läuft.
Bis dahin ist Trump vielleicht tot und mit Sicherheit nicht mehr Präsident, Osteuropa hochgerüstet und Russland muss über Jahre irgendwo die ~10-20k Soldaten nachziehen, die sie im Moment pro Monat verlieren plus die, die sie zusätzlich für einen weiteren, größeren Krieg bräuchten.
Andere "Experten", z.B. Wissenschaftler aus dem Sicherheitsbereich ohne Interesse an Aufrüstung, sprechen davon dass Russland noch "2-3 Jahre weiter Krieg führen könnte" (in der Ukraine wohlgemerkt), bei den aktuellen Bedingungen.
https://www.fr.de/politik/hohe-verlustz ... 33931.html
Wenn ich einen Manager bei Rheinmetall und einen Panzergeneral frage, ob ein russischer Angriff in wenigen Jahren realistisch ist und wir deswegen viel Geld für Waffen ausgeben sollten, welche Antwort erwarte ich da denn?
Wie soll ein Militär, dass seit zwei Jahren keines seiner Ziele in einem regional begrenzten Konflikt gegen ein deutlich kleineres Land erreichen konnte und im Moment alles dort rein wirft in wenigen Jahren einen noch umfangreicheren konventionellen Krieg gegen die NATO in Europa führen?
Vielleicht fehlt mir einfach die Fantasie, aber für mich passt das nicht zusammen.
Ich hab da manchmal den Eindruck das man da schon vom "Drüber Klatsch" zu ner Art notwendige Opfer für nen "Heiligen Krieg" übergangen ist.. immerhin hat man wohl extra für die Gefallenen der Spezialoperation geweihte Gedenkirchen in Moskau zu errichten.St0ckf15h hat geschrieben: 22. Feb 2024, 13:51 Wenn die für den Rest der Ukraine eine ähnliche Performance an den Tag legen wie um Advijka, dann ist in Lemberg schon kein Russe mehr übrig, vor dem sich der Westen fürchten müsste.
16k Verluste und fast 600 Panzerfahrzeuge für knapp 100 Quadratkilometer - Für jeden anderen Staat wäre das eine Blamage, im Kreml klatscht man drüber
Da kann Putin ja aufatmen, auf Teile der Genossen und die AfD ist Verlass wenn es um russische Interessen gehtImShySorry hat geschrieben: 22. Feb 2024, 15:34 https://m.faz.net/aktuell/politik/inlan ... 37190.html
Ich wüsste nicht warum ICH gegen die Ukraine gewinnen wollen würdeImShySorry hat geschrieben: 22. Feb 2024, 15:50 Genau so effektiv wie die Leopard 2
Ich glaube, dass du alleine den Kampf gegen die Ukraine gewinnen würdest du Chuck Norris![]()