musclebra1n hat geschrieben: 11. Dez 2024, 15:37
Nein, Gen Z sind einfach nur weichgespülte Pussies.
Klingt hart und platt, stimmt aber im Prinzip.
Sehe ich nicht so, ist aber meist die Ansicht der alten weißen Männer.
Die ältere Generation hat sich halt mit ihrem Job (eher Beruf im Sinne von Berufung) identifiziert und da war der Hans der, der in der Stadt arbeitet, die Moni war die Friseurin und man hatte über Jahrzehnte den gleichen Job.
Die Jüngeren suchen sich halt was anderes(die Fitnesslisa, der vegane Matthias etc)
Hatte bei uns auch gerade das Problem, dass jemand nach 5 Wochen gekündigt hat weil er es psychisch nicht ausgehalten hat. Er ging aber z.B. auch um 12 Uhr heim um das Haus für Halloween zu dekorieren während wir in der Vorbereitung für ein Audit waren
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 11. Dez 2024, 20:40
von clayz
Der letzte Satz bestätigt doch genau die obige Aussage
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 11:42
von Comeback_Kid
clayz hat geschrieben: 11. Dez 2024, 20:40
Der letzte Satz bestätigt doch genau die obige Aussage
This.
Die Beleidigung als "Pussies" ist ja auch nicht als generelle Charakterschwäche einzuordnen, sondern einfach der Umstand der geistigen Weiterentwicklung und des Wohlstandslevels, der nur noch Luxusprobleme zulässt.
Vielleicht fasst es Cristiano Ronaldo besser zusammen
Titel sagt alles.
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 12:00
von summerset
H_D hat geschrieben: 11. Dez 2024, 20:36
Die ältere Generation hat sich halt mit ihrem Job (eher Beruf im Sinne von Berufung) identifiziert und da war der Hans der, der in der Stadt arbeitet, die Moni war die Friseurin und man hatte über Jahrzehnte den gleichen Job.
Die Jüngeren suchen sich halt was anderes(die Fitnesslisa, der vegane Matthias etc)
Können sie ja. Sind sie halt nicht bei der Stadt angestellt oder Friseurin, sondern Grafikdesignerin und Lehrer. Oder wechseln im Verlauf des Lebens nochmal die Berufslaufbahn. Das hat aber damit
Hatte bei uns auch gerade das Problem, dass jemand nach 5 Wochen gekündigt hat weil er es psychisch nicht ausgehalten hat.
doch eigentlich nichts zu tun.
Keine Ahnung, was ihr in eurem Laden so macht, dass das so belastend ist, aber es steht zu befürchten, dass dieser jemand auch woanders es "psychisch nicht aushält". Schuld sind natürlich die anderen oder dass er "auf'm Spektrum ist" oder sonst was.
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 12:13
von H_D
Welcher Job ist heutzutage nicht belastend? Mir geht es darum, dass sich ältere Mitarbeiter hinsetzen und sich den Herausforderungen stellen und nicht gleich aufgeben
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 12:18
von GoldenInside
H_D hat geschrieben: 12. Dez 2024, 12:13
Welcher Job ist heutzutage nicht belastend? Mir geht es darum, dass sich ältere Mitarbeiter hinsetzen und sich den Herausforderungen stellen und nicht gleich aufgeben
Ältere Mitarbeiter haben ein abbezahltes Eigenheim und dicke Altverträge inkl. Betriebsrente.
Bisschen überspitzt, aber wenn es um psychische Belastung geht, ist halt auch relevant, wie es drumherum aussieht und ob man das Gefühl hat, dass sich die Arbeit lohnt.
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 12:21
von chiki
was heißt denn lohnt? man muss halt Arbeiten um am Leben teilhaben zu können, außer man ist fine damit mit Sozialhilfe am Existenzminimum zu kratzen.
Was sind denn die Erwartungen? mit 20h die Woche 3x im Jahr in den Urlaub? man bekommt doch schon in der Schule vermittelt dass es sowas nicht gibt und man halt für entsprechende Kohle ackern muss. Und die Berufswahl kommt ja dann auch noch dazu
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 12:25
von Arjen
Finde mein Beruf teilweise auch extrem belastend, aber irgendwie muss ich ja mein Leben finanzieren
Aber ist nicht so daß ich das nicht gerne machen, aber halt trotzdem belastend (wie Training halt auch)
Könnte sich aber schon bisschen mehr lohnen...
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 12:26
von GoldenInside
chiki hat geschrieben: 12. Dez 2024, 12:21
was heißt denn lohnt? man muss halt Arbeiten um am Leben teilhaben zu können, außer man ist fine damit mit Sozialhilfe am Existenzminimum zu kratzen.
Was sind denn die Erwartungen? mit 20h die Woche 3x im Jahr in den Urlaub? man bekommt doch schon in der Schule vermittelt dass es sowas nicht gibt und man halt für entsprechende Kohle ackern muss. Und die Berufswahl kommt ja dann auch noch dazu
Geht um den Vergleich von alt vs. jung innerhalb des gleichen Berufs und des gleichen Unternehmens.
H_D hat geschrieben: 12. Dez 2024, 12:13
Welcher Job ist heutzutage nicht belastend? Mir geht es darum, dass sich ältere Mitarbeiter hinsetzen und sich den Herausforderungen stellen und nicht gleich aufgeben
Ältere Mitarbeiter haben ein abbezahltes Eigenheim und dicke Altverträge inkl. Betriebsrente.
Bisschen überspitzt, aber wenn es um psychische Belastung geht, ist halt auch relevant, wie es drumherum aussieht und ob man das Gefühl hat, dass sich die Arbeit lohnt.
Damit macht man es sich aber auch leicht.
a) Nicht jeder "ältere Mitarbeiter" hat ein abbezahltes Eigenheim und einen Altvertrag.
b) Im Gegenzug dafür wird es schwieriger einen neuen/gleichwertigen Job zu finden je älter man wird.
Grds. sind diese Verallgemeinerungen eh quatsch.
Genauso wie dieser Generationenunfug. Als ob es ab einem bestimmten Stichtag / -Jahr auf einmal einen magischen Mentalitätswandel gibt.
Man müsste peer groups miteinander vergleichen um da stimmige Ergebnisse zu bekommen.
Also: Sind heute Mitarbeiter, die jünger als 25 sind in Ihrer Einstellung anders unterwegs als es die 60 jährigen waren, als sie unter 25 waren.
Bringt ja nichts unterschiedliche Altergruppen zu vergleichen.
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 12:28
von chiki
aber das ist doch völlig normal wenn teilweise 40 Jahren zwischen den Verträgen liegen dass sowas zT einfach nicht mehr haltbar ist und die alten Sachen dann auch halt irgendwann deshalb auslaufen.
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 12:37
von clayz
Belastet euch eure Arbeit wirklich? Ich hab das in egal welchem Job ich hatte, noch nie so empfunden.
Der Begriff wird mir auch zu inflationär verwendet.
Es gibt Dinge, die etwas nervenaufreibend oder anstrengend sind, aber mich hat noch nie ein Job belastet (eine schwere Krankheit im näheren Umfeld oder der Verlust eines geliebten Menschen belasten wirklich).
Und das ist auch glaub eins der Dinge, die egal wem aus welcher Generation auf die Füße fallen werden im Laufe des Lebens.
Man sollte schon differenzieren können, was wirklich belastend ist und wo es einfach nur gerade mal etwas stressiger ist und nicht so viel Spaß macht.
Das wird mir zu oft in einen Topf geschmissen.
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 12:41
von GoldenInside
Hatte ein Praktikum, was mich durchaus belastet hat. Komischer Chef, kaum was zu tun, wenig gelernt, trotzdem 8h Anwesenheit im Büro erforderlich, dafür ca. 1,10€ pro Stunde verdient. Und das 6 Monate lang.
Hab mich jeden Abend mit dem Gefühl nach Hause geschleppt, dass ich nur meine wertvolle Lebenszeit verschwende. Aber ich brauchte halt das Praktikum, um zum Studium zugelassen zu werden.
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 12:46
von Arjen
Wenn's ne längere Zeit stressiger ist wird's für 'mich"
irgendwann persönlich zur Belastung
Und damit meine ich halt eine wirklich hohe Arbeitslast in Verbindung mit extremen auf Zeitdruck arbeiten, geht halt irgendwann auf die Substanz
Und nur weil ich immer mehr in kürzerer Zeit mache auf kosten meiner mentalen Gesundheit kommt bei mir Nullkommanull mehr an pro Stunde
Spreche hier mal aus der Sicht von was produzieren und da ist der Normalbetrieb schon mehr als zeitlich gut ausgelastet
Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 12. Dez 2024, 13:15
von Knolle
GoldenInside hat geschrieben: 12. Dez 2024, 12:41
Hatte ein Praktikum, was mich durchaus belastet hat. Komischer Chef, kaum was zu tun, wenig gelernt, trotzdem 8h Anwesenheit im Büro erforderlich, dafür ca. 1,10€ pro Stunde verdient. Und das 6 Monate lang.
Hab mich jeden Abend mit dem Gefühl nach Hause geschleppt, dass ich nur meine wertvolle Lebenszeit verschwende. Aber ich brauchte halt das Praktikum, um zum Studium zugelassen zu werden.
Man fragt sich wirklich, ob du das ernst meinst, was du hier auf der Seite schreibst.