Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 9. Apr 2025, 14:39
Wie willst du das rückwirkend machen? Staatsbürger die Staatsbürgerschaft entziehen?
https://testforum.lilo-dev.de/
Geht leider nicht aber laufende Verfahren/Einbürgerungen könnte man zumindest stoppen bzw wieder auf den Stand davor setzen.Gurkenplatzer hat geschrieben: 9. Apr 2025, 14:39 Wie willst du das rückwirkend machen? Staatsbürger die Staatsbürgerschaft entziehen?
geht ja jetzt auch schon, bspw:Gurkenplatzer hat geschrieben: 9. Apr 2025, 14:39 Wie willst du das rückwirkend machen? Staatsbürger die Staatsbürgerschaft entziehen?
Kommt doch dann eh erst Ende 2028/Anfang 2029, um nochmal ein Signal zu setzen, wie stark man sich in der Migrationsdebatte positioniert. Bis dahin bleibt die Turboeinbürgerung sicherlich erstmal genau so wie sie ist.Skagerath hat geschrieben: 9. Apr 2025, 14:38 https://www.bild.de/politik/inland/unio ... 6cfc91ce57
Recht so aber dann bitte nicht nur die "Turbo-Einbürgerung" abschaffen sondern auch rückwirkend wieder aberkennen bzw auf den vorherigen Stand setzen.
https://www.linkedin.com/posts/andre-sc ... 67488-_MYyStille Resignation – Warum die Masse längst innerlich gekündigt hat
Von André Schmitt (Ex-KSK, Profiler und Mediator)
Sie stehen morgens auf, gehen zur Arbeit, machen ihre Pflicht. Sie sprechen freundlich mit Nachbarn, lächeln in der Öffentlichkeit und klicken sich durch die Nachrichten, als wäre alles wie immer. Doch hinter den Fassaden tobt eine Leere, die niemand mehr anspricht. Der innere Ausstieg hat begonnen – leise, still, konsequent. Die Menschen haben nicht protestiert. Sie haben gekündigt. Nicht auf Papier, sondern in sich selbst.
Wer heute durch die Straßen geht, sieht eine Gesellschaft, die funktioniert. Doch das ist nur die Hülle. Im Inneren ist längst etwas zerbrochen. Die Hoffnung, dass es besser wird. Der Glaube, dass jemand zuhört. Die Überzeugung, dass das eigene Tun noch einen Unterschied macht. Es sind nicht die Lauten, die das System kippen. Es sind die Stillen. Die, die nicht mehr kämpfen, sondern sich entziehen. Die, die nicht schreien, sondern innerlich abwinken. Die, die nicht mehr glauben – weder an Politik, noch an Medien, noch an Institutionen.
Der Zustand der Republik lässt sich nicht mehr nur an Wahlbeteiligungen oder Umfragen messen. Man muss in die Augen schauen. In Wartezimmern, auf Bahnhöfen, in Kantinen. Die Sprache ist flacher geworden. Die Gespräche vorsichtiger. Der Blick gesenkter. Und dazwischen: Zynismus. Galgenhumor. Rückzug. Die Menschen wissen, dass vieles falsch läuft. Aber sie wissen auch: Wer etwas sagt, steht allein. Wer widerspricht, verliert. Also macht man weiter – äußerlich. Und stirbt – innerlich.
Diese stille Resignation ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von Jahren der Enttäuschung. Von Politik, die nicht mehr erklärt, sondern belehrt. Von Medien, die nicht mehr informieren, sondern framen. Von Debatten, die keine sind, weil das Ergebnis schon vorher feststeht. Viele haben lange geglaubt, dass ihre Stimme zählt. Dass ihr Einsatz etwas verändert. Heute glauben sie: Es ist egal. Und dieser Gedanke ist gefährlicher als jeder Wutanfall.
Denn wer sich aufregt, lebt. Wer diskutiert, glaubt noch an Wirkung. Doch wer sich abwendet, ist verloren. Und genau das geschieht gerade. Die Mittelschicht – Rückgrat jeder Gesellschaft – zieht sich zurück. Nicht radikal, sondern rational. Sie engagieren sich nicht mehr. Gründen keine Vereine. Melden sich nicht mehr zu Wort. Sie wissen: Wenn du dich einmischst, wirst du etikettiert. Also bleiben sie weg. Und mit ihnen verschwindet alles, was eine Demokratie trägt: Vertrauen, Beteiligung, Verantwortung.
Der Staat bemerkt diesen Rückzug nicht. Oder schlimmer: Er tut so, als sei alles in Ordnung. Man misst Wohlstand am Bruttoinlandsprodukt, Fortschritt an Gesetzesreformen und Zusammenhalt an Hashtags. Doch das wahre Barometer ist die Seele des Landes – und dort ist es still geworden. Die innere Kündigung ist der Anfang vom Ende. Nicht mit Knall und Chaos. Sondern mit Gleichgültigkeit und Desinteresse.
Der deutsche Pass wird doch weiterhin verschachert. Ob nun Hassan aus Syrien nach 3 oder erst nach 5 Jahren den Fetzen hat macht den Kohl auch nicht mehr fett. Die prinzipielle schnelle Einbürgerung der Ampel bleibt doch. Die Einigung auf 5 statt 3 Jahre ist ja nur ein symbolischer Kompromiss damit die CDU nicht noch lächerlicher rausgeht.H_B hat geschrieben: 9. Apr 2025, 15:03Kommt doch dann eh erst Ende 2028/Anfang 2029, um nochmal ein Signal zu setzen, wie stark man sich in der Migrationsdebatte positioniert. Bis dahin bleibt die Turboeinbürgerung sicherlich erstmal genau so wie sie ist.Skagerath hat geschrieben: 9. Apr 2025, 14:38 https://www.bild.de/politik/inland/unio ... 6cfc91ce57
Recht so aber dann bitte nicht nur die "Turbo-Einbürgerung" abschaffen sondern auch rückwirkend wieder aberkennen bzw auf den vorherigen Stand setzen.
Alles klar, dann müssen wir uns also Sorgen machen, dass die AfD mit der 2/3 Mehrheit Deutschen die Staatsbürgerschaft entzieht und die Leute qua Gesetz staatenlos macht und in irgendwelche Länder abschiebt.Certa hat geschrieben: 9. Apr 2025, 14:21Qua Gesetz. Ist grundsätzlich möglich, wenn man dafür die entsprechenden Mehrheiten hat.Knolle hat geschrieben: 9. Apr 2025, 14:07Ok, das hab ich falsch gelesen, aber der Rest stimmt. Wie willst du jemanden Staatenlos machen?Certa hat geschrieben: 9. Apr 2025, 13:07
Jeder Artikel im Grundgesetz kann geändert werden und ist nicht unumstößlich. Wieso behauptest du sowas? Artikel 16 unterliegt nicht der Ewigkeitsklausel wie zum Beispiel Artikel 1.
Im Übrigen fände ich es gut, wenn du zukünftig etwas sparsamer mit Vorwürfen umgehen würdest, dass ich keine Ahnung hätte oder Fakten verdrehen würde, insbesondere wenn du offenbar vorher nicht Mal 30 Sekunden zum besagten Thema recherchiert hast.
Ja Hannibal hat schon tolle POsts manchmalstabil hat geschrieben: 9. Apr 2025, 15:07 hat mir nen Freund geschickt, ist schon was dran.https://www.linkedin.com/posts/andre-sc ... 67488-_MYyStille Resignation – Warum die Masse längst innerlich gekündigt hat
Von André Schmitt (Ex-KSK, Profiler und Mediator)
Sie stehen morgens auf, gehen zur Arbeit, machen ihre Pflicht. Sie sprechen freundlich mit Nachbarn, lächeln in der Öffentlichkeit und klicken sich durch die Nachrichten, als wäre alles wie immer. Doch hinter den Fassaden tobt eine Leere, die niemand mehr anspricht. Der innere Ausstieg hat begonnen – leise, still, konsequent. Die Menschen haben nicht protestiert. Sie haben gekündigt. Nicht auf Papier, sondern in sich selbst.
Wer heute durch die Straßen geht, sieht eine Gesellschaft, die funktioniert. Doch das ist nur die Hülle. Im Inneren ist längst etwas zerbrochen. Die Hoffnung, dass es besser wird. Der Glaube, dass jemand zuhört. Die Überzeugung, dass das eigene Tun noch einen Unterschied macht. Es sind nicht die Lauten, die das System kippen. Es sind die Stillen. Die, die nicht mehr kämpfen, sondern sich entziehen. Die, die nicht schreien, sondern innerlich abwinken. Die, die nicht mehr glauben – weder an Politik, noch an Medien, noch an Institutionen.
Der Zustand der Republik lässt sich nicht mehr nur an Wahlbeteiligungen oder Umfragen messen. Man muss in die Augen schauen. In Wartezimmern, auf Bahnhöfen, in Kantinen. Die Sprache ist flacher geworden. Die Gespräche vorsichtiger. Der Blick gesenkter. Und dazwischen: Zynismus. Galgenhumor. Rückzug. Die Menschen wissen, dass vieles falsch läuft. Aber sie wissen auch: Wer etwas sagt, steht allein. Wer widerspricht, verliert. Also macht man weiter – äußerlich. Und stirbt – innerlich.
Diese stille Resignation ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von Jahren der Enttäuschung. Von Politik, die nicht mehr erklärt, sondern belehrt. Von Medien, die nicht mehr informieren, sondern framen. Von Debatten, die keine sind, weil das Ergebnis schon vorher feststeht. Viele haben lange geglaubt, dass ihre Stimme zählt. Dass ihr Einsatz etwas verändert. Heute glauben sie: Es ist egal. Und dieser Gedanke ist gefährlicher als jeder Wutanfall.
Denn wer sich aufregt, lebt. Wer diskutiert, glaubt noch an Wirkung. Doch wer sich abwendet, ist verloren. Und genau das geschieht gerade. Die Mittelschicht – Rückgrat jeder Gesellschaft – zieht sich zurück. Nicht radikal, sondern rational. Sie engagieren sich nicht mehr. Gründen keine Vereine. Melden sich nicht mehr zu Wort. Sie wissen: Wenn du dich einmischst, wirst du etikettiert. Also bleiben sie weg. Und mit ihnen verschwindet alles, was eine Demokratie trägt: Vertrauen, Beteiligung, Verantwortung.
Der Staat bemerkt diesen Rückzug nicht. Oder schlimmer: Er tut so, als sei alles in Ordnung. Man misst Wohlstand am Bruttoinlandsprodukt, Fortschritt an Gesetzesreformen und Zusammenhalt an Hashtags. Doch das wahre Barometer ist die Seele des Landes – und dort ist es still geworden. Die innere Kündigung ist der Anfang vom Ende. Nicht mit Knall und Chaos. Sondern mit Gleichgültigkeit und Desinteresse.