Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 19. Jun 2023, 06:35
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Ohne Worte…LIBANESEN GEGEN SYRER IM RUHRGEBIET Hier kämpfen Clans um die Macht auf der Straße
Hunderte Männer gehen mit Knüppeln, Messern und Macheten aufeinander los, sogar eine Maschinenpistole wurde entdeckt
Essen – Seit Tagen tobt ein widerlich brutaler Clan-Krieg im Ruhrgebiet: Erst in Castrop-Rauxel, jetzt in Essen (NRW) stehen sich libanesische Clan-Mitglieder einer brutalen Gang aus Syrien gegenüber. Bis zu 500 Männer sind zuletzt auf offener Straße mit Knüppeln, Messern und Macheten aufeinander losgegangen.
Verängstigte Bürger riefen die Polizei – die Beamten konnten mit ihrem schnellen Einsatz bisher das Schlimmste gerade noch verhindern.
► Der Auslöser für die Straßenschlachten ist ein Streit zwischen Kindern, die sich beim Spielen in Castrop-Rauxel geprügelt haben. Immer mehr Erwachsene mischten sich ein. Am Ende wurde ein Mann lebensgefährlich niedergestochen, eine Mordkommission ermittelt.
Jetzt haben sich alle libanesischen Familien-Clans Deutschlands zusammengeschlossen. „Die Syrer haben es immer schlimmer gemacht. Wir können uns das nicht bieten lassen“, sagt ein beteiligter Libanese zu BILD. Er berichtet: „Einer unserer Paten hat per WhatsApp aufgerufen, den Syrern endgültig klarzumachen, wer das Sagen hat und wie brutal wir sein können.“
Parallel dazu taucht am Freitagabend im Internet ein Video auf, in dem vermummte Syrer in einem Park in Essen mit Knüppeln und Messern drohen, das Restaurant des libanesischen Paten zu stürmen. Binnen Minuten rotten sich mehr als 500 Libanesen zusammen, ziehen durch die Innenstadt Essens und schmeißen Stühle in die Scheiben eines syrischen Cafés.
Als die Polizei eintrifft, droht eine unmittelbare Eskalation hunderter bewaffneter Männer. Die Beamten versprühen Pfefferspray, fordern Verstärkung. Bis zu 200 Polizisten aus dem ganzen Ruhrgebiet plus Spezialeinheiten und Hubschrauber rücken an.
„Wir können die gar nicht alle festsetzen, nur die direkte Konfrontation verhindern. Obwohl wir schon alles an Kräften zusammengezogen haben, reicht es nicht, um alle zu kontrollieren. Es sind einfach zu viele, zu aggressiv“, sagt ein erfahrener Polizist nachts zu BILD.
Am Samstag postet ein vermummter Syrer mit Schlagstock in der Hand ein weiteres Video, er droht: „Ich schwöre euch, wir werden die Libanesen ficken. Die wissen nicht, dass sie sich mit Leuten aus Deir ez-Zor angelegt haben.“ Deir ez-Zor ist eine für seine brutalen Clans bekannte Großstadt in Syrien. Die Clan-Mitglieder kennen den Bürgerkrieg, schrecken vor Morden nicht zurück. Ein weiterer Syrer ruft zur Zusammenrottung auf: „Wir treffen uns am Bahnhof in Essen. Dann werden wir Rache nehmen. Wenn wir das morgen nicht erledigen, kommen wir nochmal.“
Die Polizei handelt sofort, errichtet Verkehrskontrollen. Zu Recht, wie sich herausstellt: Dutzende Fahrzeuge, auch aus anderen Bundesländern werden kontrolliert, Schlagwerkzeuge und Messer sichergestellt. Sogar eine MP Typs „UZI“ wurde gefunden. Aus dem gesamten Bundesgebiet rücken nun Libanesen und Syrer an!
In der Nacht zu Sonntag sicherten zwei Hundertschaften und eine Spezialeinheit die Essener Innenstadt ab. Es wirkt wie ein Belagerungszustand. Überall in der nördlichen Innenstadt stehen Gruppen arabischer Männer, warten offensichtlich darauf, dass etwas passiert. An Kreuzungen, vor Shisha-Bars und Cafés.
„Bei uns gilt das Recht des Staates und nicht das Recht der Familie“, sagt NRWs-Innenminister Herbert Reul (70, CDU). Gestern schaltete sich auch ein Imam aus Essen ein, rief die Rivalisierenden Gruppen mit Szenen aus dem Koran zur Versöhnung auf. „Verhandelt und vergebt euch“, ist die Nachricht des selbsternannten Friedensrichters.
Die Polizei glaubt nicht an einen schnellen Frieden, ein Sprecher zu BILD: „Wir befürchten, dass es in den nächsten Tagen weitere Auseinandersetzungen gibt. Offenbar geht es den Gruppen regelrecht um die Vormacht auf der Straße. Wir werden alles dafür tun, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.“