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Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 18:54
von runn12
Netzokhul hat geschrieben: 19. Aug 2025, 18:41
runn12 hat geschrieben: 19. Aug 2025, 13:44
Moseltaler hat geschrieben: 19. Aug 2025, 12:59
Na ja … dann ist das hier wohl anders zu verstehen.
Mir ist das prinzipiell auch scheißegal, wenn der ein oder andere meint, dass man nur mit „den richtigen Übungen“ eine Daseinsberechtigung im Studio hat und nur damit „hart trainiert“ … Fakt ist, dass @H_D mit seinem Post den Nagel auf den Kopf getroffen hat.
Du musst Dir schon die Mühe machen, alle zum Thema gehörenden posts - auch die im ot Bereich- zu lesen, bevor Du das schreibst.
Mir ist klar, dass es eine grosse Anzahl von Personen gibt, die denkt, dass diese Vorgehensweise die mit Abstand allerbeste ist.
Ich halte diese Prämisse für inkorrekt.
Kurios ist doch, dass
science lustige Fraktionen den old schoolern eine rigide Sichtweise vorwirft und selber extrem dogmatisch ist.
Ich bin weder übermäßig im einen oder dem anderen Lager, immerhin war ich wohl der erste auf andro, der low volume trainiert hat und die letzten fast 2 Jahre fast ausschließlich nach der gängigen Vorgehensweise gearbeitet hat.
Das Einzige, was ich hier tue, ist, auf oftmals vernachlässigte pros hinzuweisen.
Ich frag mich dabei immer auf wen wir uns hier beziehen.
Das was ich konsumiere ist entweder eher theoretischer Natur -> proof of concept, sowas wie Beardsley
Sciency Zeug, aber auch gepaart mit Jahrelanger Expertise und eben nur Sachen die sich auch schon eher bewährt haben -> Nuckols (StrongerbyScience), M.A.S.S., Eric Helms etc
Oder eben durchaus praktische Empfehlungen für die Allgemeinheit wie sowas das Jeff Nippard bringt.
Finde das jetzt nicht so krass dogmatisch, konsumiere da aber vllt auch echt zu wenig in dem Bereich oder die falschen Leute?
Habe ich das so geschrieben? Dann muss ich wieder an den PC, das ist ja furchtbar.
Ich hab doch gar nichts ggf etwa beardsley, den ich aber mehr passiv über carter, dem ich folge, rezipier(t)e.
Es wäre ja merkwürdig, wenn ich selber Inputs für mein Training aus einer Quelle ziehen würde, die ich blöd finde.
Wenn ich so darüber nachdenken, hätte ich mich aber besser ausdrücken können.
Old schooler sind oft in der Retrospektive hängengeblieben, viele science Fans wiederum sind aber wider erwarten weniger offen, als man denken würde und sehr dogmatisch, sobald es um Abweichungen geht.
Mein allererster Post zu dem Thema sollte nicht etwa zum Ausdruck bringen, dass freie compounds das Nonplusultra seien, sondern auf bestimmte Punkte hinweisen, die aus meiner Sicht oft unberücksichtigt bleiben.
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 19:00
von Netzokhul
Was hast du wie geschrieben?
Meine Frage war und ist: Auf wen du dich beziehst?
Dann habe ich nur aufgelistet wem ich so Folge weil ich neugierig war ob einer davon in die von dir kritisierte Kategorie passt/fällt.
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 19:30
von runn12
Ach so. Du denkst jetzt sehr prominent. Da würde mir wenn dann nur carter in den Sinn kommen, der Widerspruch immer sehr persönlich zu nehmen scheint.
Einige entwickelten sich auch in ganz andere Richtungen seit dem Beginn, Helms etwa war 2010 ganz anders aufgestellt als jetzt.
Dass Leute ihre Linie kaum verlassen, wie etwa ein henselmanns, ist mMn selten.
Nein, ich beziehe mich mehr auf "regionale" Größen.
Zusammenstösse dieser Art hatte ich - rein auf "promis" bezogen - mit gymdann, iron mike (sehr interessant, dass das bei ihm einmal pro hi volume und ein jahr später pro lo volume, frei nach dem Grundsatz "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern"), bodybuilding bene und ein paar Personen mehr, die aber nur studioprominent sind.
Wohlgemerkt bedeutet das nicht, dass wir uns streiten - sobald das missionarische Feuer zu glühen beginnt, halte ich meine Klappe und spar mir weitere Inputs. Letztlich argumentieren wir alle eh aus unserem erkenntnishorizont heraus und ich weiss sowieso nicht alles.
Bei dem, was wir hier als old schooler bezeichnen, ist die Flexibilität mir gegenüber interessanterweise ein wenig größer gewesen. Die können ihr Vorgehen oftmals weniger gut/ rational (idr anekdotisch oder oftmals esoterisch) begründen, lassen mir aber mehr Freiraum, wenn ich auf eigene Erfahrungen verweise.
Natürlich gibts da aber auch die kallbachs.
Lustig ist halt, dass ich mir von vielen pro science Jüngern oft anhören darf, dass ich zu wenig nachdenke, wohingegen die anderen mich schon "den professor" genannt haben, weil ich "zu viel nachdenke und zu wenig tue".
Ist aber nicht wirklich relevant und nur eine randnotiz.
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 19:43
von Netzokhul
Ah okay.
Bei den genannten müsste ich erstmal den Content konsumieren um einzuordnen was ich davon halte.
Muss einfach sagen das ich den größten Teil der deutschen Fitnessszene irgendwie albern finde.
Habe das Gefühl da wird noch viel mehr unnötig gegeneinander geschossen als im englischsprachigen Raum.
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 20:20
von H_D
runn12 hat geschrieben: 19. Aug 2025, 13:44
Moseltaler hat geschrieben: 19. Aug 2025, 12:59
runn12 hat geschrieben: 19. Aug 2025, 10:29
So halb. Ich finds echt gemütlich,
locker von Maschine zu Maschine zu hopsen und mich nicht mehr total zu vernichten.
Na ja … dann ist das hier wohl anders zu verstehen.
Mir ist das prinzipiell auch scheißegal, wenn der ein oder andere meint, dass man nur mit „den richtigen Übungen“ eine Daseinsberechtigung im Studio hat und nur damit „hart trainiert“ … Fakt ist, dass @H_D mit seinem Post den Nagel auf den Kopf getroffen hat.
H_D hat geschrieben: 19. Aug 2025, 11:50
Bei so manchem Oldschooler hat man das Gefühl sie wären fast schon neidisch, weil es manche gibt, die das Gleiche oder mehr effektiver und effizienter erreichen ohne sich kaputt zu machen und ohne nur Hähnchen und Reis essen zu müssen
Du musst Dir schon die Mühe machen, alle zum Thema gehörenden posts - auch die im ot Bereich- zu lesen, bevor Du das schreibst.
Mir ist klar, dass es eine grosse Anzahl von Personen gibt, die denkt, dass diese Vorgehensweise die mit Abstand allerbeste ist.
Ich halte diese Prämisse für inkorrekt.
Kurios ist doch, dass science lustige Fraktionen den old schoolern eine rigide Sichtweise vorwirft und selber extrem dogmatisch ist.
Ich bin weder übermäßig im einen oder dem anderen Lager, immerhin war ich wohl der erste auf andro, der
low volume trainiert hat und die letzten fast 2 Jahre fast ausschließlich nach der gängigen Vorgehensweise gearbeitet hat.
Das Einzige, was ich hier tue, ist, auf oftmals vernachlässigte pros hinzuweisen.
Das war damals aber nicht Science, weil man damals noch auf MRV und mehr ist mehr gesetzt hat - mittlerweile weiß man es solange besser, bis jemand was anderes herausfindet.
Bin aber auch der Meinung, hier fehlt der Kontext zur Zielgruppe.
Vor 23 Jahren, als ich im Studio begonnen habe, gab es immer wieder Leute, die mal das Krafttraining probiert haben und aufgehört haben, weil sie keinen Bock hatten. Heutzutage gehen die aber halt weiter ins Studio, weil es zum guten Ton gehört Muskeln zu haben.
Und früher haben sich die Leute eher mit ihrem Beruf identifiziert und heute gibt es viele, die identifizieren sich als Gym-Gabi oder Pump-Peter und ziehen vieles ins Lächerliche.
Buck hat geschrieben: 19. Aug 2025, 13:40
Mir fehlt beim Training an Maschinen auch etwas... ich denke, die Arbeit mit (guten) Machinen ist (nicht unwesentlich) effizienter als der Weg über die Freihantel. Aber trotzdem trainiere ich nicht an Maschinen. Hab schon oft überlegt, komplett auf Maschinen umzustellen, aber wie schon einige sagten: Die Grundübungen sind dann doch irgendwie "mehr" als ein reines Instrument, um Hypertrophie zu generieren.
Wenn es rein um das Ziel Hypertrophie geht, sehe ich Maschinen als überlegen an. Aber für das... nennen wir es mal "Trainingserlebnis" würde mir das Freihanteltraining dann einfach fehlen. Aber denke das hat tatsächlich auch mit der "Trainings-Sozialisation" zu tun. Wenn ich nicht seit über 10 Jahren mit Freihanteln arbeiten würde, hätte ich sicher weniger Hemmungen, das einfach ad acta zu legen und an die Maschinen zu gehen.
Sobald meine Reha ist werde ich nie wieder ein reines Maschinentraining machen, dazu habe ich mich mittlerweile mit zu vielen guten Physios unterhalten. Werde danach bedeutend mehr freie Übungen machen, aber auch nicht sowas wie Kniebeugen (nie wieder, wenn keine Pandemie mehr kommt..) oder Kreuzheben o.Ä., weil damit trainiert man auch nicht die "Stützmuskulatur" oder wie man es nennen will
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 20:32
von Nero266
H_D hat geschrieben: 19. Aug 2025, 20:20
runn12 hat geschrieben: 19. Aug 2025, 13:44
Moseltaler hat geschrieben: 19. Aug 2025, 12:59
Na ja … dann ist das hier wohl anders zu verstehen.
Mir ist das prinzipiell auch scheißegal, wenn der ein oder andere meint, dass man nur mit „den richtigen Übungen“ eine Daseinsberechtigung im Studio hat und nur damit „hart trainiert“ … Fakt ist, dass @H_D mit seinem Post den Nagel auf den Kopf getroffen hat.
Du musst Dir schon die Mühe machen, alle zum Thema gehörenden posts - auch die im ot Bereich- zu lesen, bevor Du das schreibst.
Mir ist klar, dass es eine grosse Anzahl von Personen gibt, die denkt, dass diese Vorgehensweise die mit Abstand allerbeste ist.
Ich halte diese Prämisse für inkorrekt.
Kurios ist doch, dass science lustige Fraktionen den old schoolern eine rigide Sichtweise vorwirft und selber extrem dogmatisch ist.
Ich bin weder übermäßig im einen oder dem anderen Lager, immerhin war ich wohl der erste auf andro, der
low volume trainiert hat und die letzten fast 2 Jahre fast ausschließlich nach der gängigen Vorgehensweise gearbeitet hat.
Das Einzige, was ich hier tue, ist, auf oftmals vernachlässigte pros hinzuweisen.
Das war damals aber nicht Science, weil man damals noch auf MRV und mehr ist mehr gesetzt hat - mittlerweile weiß man es solange besser, bis jemand was anderes herausfindet.
Bin aber auch der Meinung, hier fehlt der Kontext zur Zielgruppe.
Vor 23 Jahren, als ich im Studio begonnen habe, gab es immer wieder Leute, die mal das Krafttraining probiert haben und aufgehört haben, weil sie keinen Bock hatten. Heutzutage gehen die aber halt weiter ins Studio, weil es zum guten Ton gehört Muskeln zu haben.
Und früher haben sich die Leute eher mit ihrem Beruf identifiziert und heute gibt es viele, die identifizieren sich als Gym-Gabi oder Pump-Peter und ziehen vieles ins Lächerliche.
Buck hat geschrieben: 19. Aug 2025, 13:40
Mir fehlt beim Training an Maschinen auch etwas... ich denke, die Arbeit mit (guten) Machinen ist (nicht unwesentlich) effizienter als der Weg über die Freihantel. Aber trotzdem trainiere ich nicht an Maschinen. Hab schon oft überlegt, komplett auf Maschinen umzustellen, aber wie schon einige sagten: Die Grundübungen sind dann doch irgendwie "mehr" als ein reines Instrument, um Hypertrophie zu generieren.
Wenn es rein um das Ziel Hypertrophie geht, sehe ich Maschinen als überlegen an. Aber für das... nennen wir es mal "Trainingserlebnis" würde mir das Freihanteltraining dann einfach fehlen. Aber denke das hat tatsächlich auch mit der "Trainings-Sozialisation" zu tun. Wenn ich nicht seit über 10 Jahren mit Freihanteln arbeiten würde, hätte ich sicher weniger Hemmungen, das einfach ad acta zu legen und an die Maschinen zu gehen.
Sobald meine Reha ist werde ich nie wieder ein reines Maschinentraining machen, dazu habe ich mich mittlerweile mit zu vielen guten Physios unterhalten. Werde danach bedeutend mehr freie Übungen machen, aber auch nicht sowas wie Kniebeugen (nie wieder, wenn keine Pandemie mehr kommt..) oder Kreuzheben o.Ä., weil damit trainiert man auch nicht die "Stützmuskulatur" oder wie man es nennen will
Nur mal rein aus Neugierde, warum keine Kniebeuge o.ä. welche freien Übungen willst du künftig nutzen.
Gerne auch per PN wenn zu OT
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 20:45
von powertube
Ist vielleicht nur meine Gen Y Wahrnehmung, aber gefühlt geht es in meiner Umgebung gar nicht primär um Oldschool vs Science, sondern dass sich die Intention um diesen Sport zu betreiben geändert hat.
Sind natürlich fließende Übergänge, aber gefühlt verschiebt sich die Motivation immer mehr in Richtung Selbstoptimierung und möglichst effizient unterwegs zu sein.
Optimierungswahn ist halt Zeitgeist, dazu kommt die Flut an verfügbaren (oft widersprüchlichen) Informationen, aber auf der Haben-Seite auch ein steigendes Bewusstsein für Gesundheit und das Verständnis, dass man sich für ein paar Muskeln nicht komplett verheizen muss.
Früher wurde sich über die Fitness-Lappen mit ihrem halbherzigen Wellness - Training amüsiert, heute schüttelt man den Kopf über die Hardcore-Fraktion, die sich im Training die Socken abfackeln, als gäbs kein morgen mehr
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 21:02
von Kolibri
Ich bin nur ein kleiner Fisch (oder eher Vogel) im Eisensport, aber meine Beobachtung ist, dass sich sehr viele erfolgreiche Athlet*innen im Training tendenziell halb aus dem Leben schießen.
Egal ob mit Freihanteln oder Maschinen, 5er-Split oder Upper/Lower.
Ich erhebe hier keinerlei Anspruch auf Allgemeingültigkeit, nur mein Eindruck.
Zumindest war das in den letzten beiden Gyms sehr auffällig. Der Anteil solcher Trainierenden ist verschwindend gering – nicht einmal im Bunker, wo schon ein etwas anderes Klientel unterwegs ist als im üblichen Discounter- oder Wellness-Gym, sind es mehr als 10 %.
Meine persönliche Erfahrung ist einfach zu beschreiben: Seit ich zu 95 % auf Maschinen umgestiegen bin, haben sich meine Gelenkbeschwerden aus den 20ern und frühen 30ern faktisch in Luft aufgelöst. Außerdem bin ich deutlich muskulöser geworden und in vergleichbaren Maschinen stärker als vor meiner Trainingspause.
Ob ich Freihanteln in Zukunft so meiden werde wie der Teufel das Weihwasser, bleibt aber abzuwarten.
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 21:34
von OHP92
ob frei oder maschine - das ist (und war nie) entscheidend.
hart trainieren kann man mit beidem aber maschinen sind oft effizienter und das training daran gefühlt einfach "leichter"
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 22:19
von runn12
Schon ein wenig, wie ich finde. Bei mir haben sich bestimmte Dinge erst eingestellt, seitdem ich den fokus massiv auf geräte only gesetzt habe. Ich konnte quasi dabei zusehen, wie sich Problemstellen entwickelt haben und immer grösser wurden - 33 Jahre lang alles super, auf einmal gehts los.
Falls ich @H_D jetzt nicht ganz missverstehe, sieht er das ähnlich.
Man hat halt ein bestimmtes vorgegebenes Bewegungsmuster - die "Freiheit" von freien Übungen (da hab ich mir jetzt echt Mühe gegeben) erlaubt es eben auch, individuelle Gegebenheiten zu berücksichtigen.
Bei der Beuge sitzen wir im selben Boot.
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 22:27
von OHP92
hab mich nur auf die intensität und hardcore debatte bezogen, trainiere aus den selben gründen auch hauptsächlich an maschinen

Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 23:13
von runn12
Ja, entschuldige, klar.
Es ist halt total schwer, hier nur über einen Punkt zu sprechen, finde ich.
Siehst Du ja, was aus einem Kommentar zu einem Post über das freie bankdrücken geworden ist.
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 19. Aug 2025, 23:19
von runn12
Netzokhul hat geschrieben: 19. Aug 2025, 19:43
Ah okay.
Bei den genannten müsste ich erstmal den Content konsumieren um einzuordnen was ich davon halte.
Muss einfach sagen das ich den größten Teil der deutschen Fitnessszene irgendwie albern finde.
Habe das Gefühl da wird noch viel mehr unnötig gegeneinander geschossen als im englischsprachigen Raum.
Ich hab mich das schon Mitte 2000 gefragt. Damals war die ganze Szene noch kleiner und die meisten hatten nichts anderes zu tun, als sich gegenseitig schlecht zu machen - obwohl alle irgendwie was Ähnliches tun ( Häresie!), jedenfalls in den Augen Aussenstehender.
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 20. Aug 2025, 13:15
von schlafschaf
H_D hat geschrieben: 19. Aug 2025, 20:20
runn12 hat geschrieben: 19. Aug 2025, 13:44
Moseltaler hat geschrieben: 19. Aug 2025, 12:59
Na ja … dann ist das hier wohl anders zu verstehen.
Mir ist das prinzipiell auch scheißegal, wenn der ein oder andere meint, dass man nur mit „den richtigen Übungen“ eine Daseinsberechtigung im Studio hat und nur damit „hart trainiert“ … Fakt ist, dass @H_D mit seinem Post den Nagel auf den Kopf getroffen hat.
Du musst Dir schon die Mühe machen, alle zum Thema gehörenden posts - auch die im ot Bereich- zu lesen, bevor Du das schreibst.
Mir ist klar, dass es eine grosse Anzahl von Personen gibt, die denkt, dass diese Vorgehensweise die mit Abstand allerbeste ist.
Ich halte diese Prämisse für inkorrekt.
Kurios ist doch, dass science lustige Fraktionen den old schoolern eine rigide Sichtweise vorwirft und selber extrem dogmatisch ist.
Ich bin weder übermäßig im einen oder dem anderen Lager, immerhin war ich wohl der erste auf andro, der
low volume trainiert hat und die letzten fast 2 Jahre fast ausschließlich nach der gängigen Vorgehensweise gearbeitet hat.
Das Einzige, was ich hier tue, ist, auf oftmals vernachlässigte pros hinzuweisen.
Das war damals aber nicht Science, weil man damals noch auf MRV und mehr ist mehr gesetzt hat - mittlerweile weiß man es solange besser, bis jemand was anderes herausfindet.
Bin aber auch der Meinung, hier fehlt der Kontext zur Zielgruppe.
Vor 23 Jahren, als ich im Studio begonnen habe, gab es immer wieder Leute, die mal das Krafttraining probiert haben und aufgehört haben, weil sie keinen Bock hatten. Heutzutage gehen die aber halt weiter ins Studio, weil es zum guten Ton gehört Muskeln zu haben.
Und früher haben sich die Leute eher mit ihrem Beruf identifiziert und heute gibt es viele, die identifizieren sich als Gym-Gabi oder Pump-Peter und ziehen vieles ins Lächerliche.
Buck hat geschrieben: 19. Aug 2025, 13:40
Mir fehlt beim Training an Maschinen auch etwas... ich denke, die Arbeit mit (guten) Machinen ist (nicht unwesentlich) effizienter als der Weg über die Freihantel. Aber trotzdem trainiere ich nicht an Maschinen. Hab schon oft überlegt, komplett auf Maschinen umzustellen, aber wie schon einige sagten: Die Grundübungen sind dann doch irgendwie "mehr" als ein reines Instrument, um Hypertrophie zu generieren.
Wenn es rein um das Ziel Hypertrophie geht, sehe ich Maschinen als überlegen an. Aber für das... nennen wir es mal "Trainingserlebnis" würde mir das Freihanteltraining dann einfach fehlen. Aber denke das hat tatsächlich auch mit der "Trainings-Sozialisation" zu tun. Wenn ich nicht seit über 10 Jahren mit Freihanteln arbeiten würde, hätte ich sicher weniger Hemmungen, das einfach ad acta zu legen und an die Maschinen zu gehen.
Sobald meine Reha ist werde ich nie wieder ein reines Maschinentraining machen, dazu habe ich mich mittlerweile mit zu vielen guten Physios unterhalten. Werde danach bedeutend mehr freie Übungen machen, aber auch nicht sowas wie Kniebeugen (nie wieder, wenn keine Pandemie mehr kommt..) oder Kreuzheben o.Ä., weil damit trainiert man auch nicht die "Stützmuskulatur" oder wie man es nennen will
Magst du auch wenn Themenfremd sagen welche freien Übungen du machen würdest. Finde das wirklich interessant
Re: Stell Dich mal nicht so an vs. HDF, Boomer
Verfasst: 20. Aug 2025, 14:57
von runn12
schlafschaf hat geschrieben: 20. Aug 2025, 13:15
H_D hat geschrieben: 19. Aug 2025, 20:20
runn12 hat geschrieben: 19. Aug 2025, 13:44
Du musst Dir schon die Mühe machen, alle zum Thema gehörenden posts - auch die im ot Bereich- zu lesen, bevor Du das schreibst.
Mir ist klar, dass es eine grosse Anzahl von Personen gibt, die denkt, dass diese Vorgehensweise die mit Abstand allerbeste ist.
Ich halte diese Prämisse für inkorrekt.
Kurios ist doch, dass science lustige Fraktionen den old schoolern eine rigide Sichtweise vorwirft und selber extrem dogmatisch ist.
Ich bin weder übermäßig im einen oder dem anderen Lager, immerhin war ich wohl der erste auf andro, der
low volume trainiert hat und die letzten fast 2 Jahre fast ausschließlich nach der gängigen Vorgehensweise gearbeitet hat.
Das Einzige, was ich hier tue, ist, auf oftmals vernachlässigte pros hinzuweisen.
Das war damals aber nicht Science, weil man damals noch auf MRV und mehr ist mehr gesetzt hat - mittlerweile weiß man es solange besser, bis jemand was anderes herausfindet.
Bin aber auch der Meinung, hier fehlt der Kontext zur Zielgruppe.
Vor 23 Jahren, als ich im Studio begonnen habe, gab es immer wieder Leute, die mal das Krafttraining probiert haben und aufgehört haben, weil sie keinen Bock hatten. Heutzutage gehen die aber halt weiter ins Studio, weil es zum guten Ton gehört Muskeln zu haben.
Und früher haben sich die Leute eher mit ihrem Beruf identifiziert und heute gibt es viele, die identifizieren sich als Gym-Gabi oder Pump-Peter und ziehen vieles ins Lächerliche.
Buck hat geschrieben: 19. Aug 2025, 13:40
Mir fehlt beim Training an Maschinen auch etwas... ich denke, die Arbeit mit (guten) Machinen ist (nicht unwesentlich) effizienter als der Weg über die Freihantel. Aber trotzdem trainiere ich nicht an Maschinen. Hab schon oft überlegt, komplett auf Maschinen umzustellen, aber wie schon einige sagten: Die Grundübungen sind dann doch irgendwie "mehr" als ein reines Instrument, um Hypertrophie zu generieren.
Wenn es rein um das Ziel Hypertrophie geht, sehe ich Maschinen als überlegen an. Aber für das... nennen wir es mal "Trainingserlebnis" würde mir das Freihanteltraining dann einfach fehlen. Aber denke das hat tatsächlich auch mit der "Trainings-Sozialisation" zu tun. Wenn ich nicht seit über 10 Jahren mit Freihanteln arbeiten würde, hätte ich sicher weniger Hemmungen, das einfach ad acta zu legen und an die Maschinen zu gehen.
Sobald meine Reha ist werde ich nie wieder ein reines Maschinentraining machen, dazu habe ich mich mittlerweile mit zu vielen guten Physios unterhalten. Werde danach bedeutend mehr freie Übungen machen, aber auch nicht sowas wie Kniebeugen (nie wieder, wenn keine Pandemie mehr kommt..) oder Kreuzheben o.Ä., weil damit trainiert man auch nicht die "Stützmuskulatur" oder wie man es nennen will
Magst du auch wenn Themenfremd sagen welche freien Übungen du machen würdest. Finde das wirklich interessant
Themenkreis ist ja relativ, ohp und ich haben bereits festgestellt, dass wir hier fröhlich Themen hopping betreiben.
Was meinst Du speziell ? Alle Übung, die ich ganz subjektiv gut finde, oder suchst Du nach - wieder subjektiven - Empfehlungen von mir ?