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Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 22. Okt 2024, 17:28
von Blubbs
Achja, es gibt übrigens auch SK4 mit Faktor. Damit bekommst zwar nicht auf das netto verglichen mit 3/5 aber man steht normalerweise besser dar als mit 4/4 ohne Faktor. Im besten Fall ist der Faktor so berechnet, dass du wirklich am Ende bei der Steuererklärung auf 0 rauskommst (also was die Lohnsteuer angeht die bezahlt wurde). Habe ich aber noch nie in der Praxis gemacht, ist ja aber dann wohl eh die Lösung ab 2030 wenn 3/5 wegfällt.

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 27. Okt 2024, 08:10
von Leoric
Wir haben ein Familykonto auf den alle Beträge laufen. Jeder hat noch ein eigenes Konto auf das jeden Monat 250€ rüber gehen. Das steht zur freien Verfügung für jegliche individuelle Anschaffungen. Verdiene mehr als meine Frau deshalb sind wir 3/5.

Wenn ich also ins Kino gehe, neue Schuhe kaufe, mit den Jungs Essen gehe etc. nutze ich dieses Konto. Wenn ich neue Winterreifen brauche, Werkzeug kaufe, ne neue Tastatur etc. dann wird das mit dem Familienkonto bezahlt.

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 13. Nov 2024, 11:33
von Landesmeister
Haben ein Gemeinschaftskonto und jeder sein eigenes.
Gehalt bzw aktuell zusätzlich Elterngeld landet alles auf dem Gemeinschaftskonto. Davon erhält jeder Betrag X auf sein eigenes Konto für eigene Ausgaben, Altersvorsorge, etc
Vor dem Kind hat jeder sein Gehalt aufs eigene Konto bekommen und haben jeder Summe Y aufs gemeinsame überwiesen. Fanden diese Aufteilung jetzt aber nicht mehr fair wegen Elterngeld und Teilzeit.

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 13. Nov 2024, 14:56
von Anis
Ist doch egal, man hätte einfach den Betrag anpassen müssen?

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 13. Nov 2024, 15:10
von Landesmeister
Anis hat geschrieben: 13. Nov 2024, 14:56 Ist doch egal, man hätte einfach den Betrag anpassen müssen?
Hatten zeitweise unterschiedliche Steuerklassen und einen Monat hatte meine Frau gar kein Einkommen (ich hab Elterngeld bekommen und sie war noch in Elternzeit). Wie soll man das da dann fair aufteilen?
Dazu arbeitet sie u.a. auch Teilzeit, weil sie noch selbstständig tätig ist. Diese Einnahmen bleiben aber erstmal auf dem Geschäftskonto für Investitionen in die Selbstständigkeit und Steuernachzahlungen.
Im Freundeskreis hat sich dieses Modell bei den Familien mit Kind auch so durchgesetzt.

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 13. Nov 2024, 15:24
von donjon
Landesmeister hat geschrieben: 13. Nov 2024, 15:10
Anis hat geschrieben: 13. Nov 2024, 14:56 Ist doch egal, man hätte einfach den Betrag anpassen müssen?
Hatten zeitweise unterschiedliche Steuerklassen und einen Monat hatte meine Frau gar kein Einkommen (ich hab Elterngeld bekommen und sie war noch in Elternzeit). Wie soll man das da dann fair aufteilen?
Dazu arbeitet sie u.a. auch Teilzeit, weil sie noch selbstständig tätig ist. Diese Einnahmen bleiben aber erstmal auf dem Geschäftskonto für Investitionen in die Selbstständigkeit und Steuernachzahlungen.
Im Freundeskreis hat sich dieses Modell bei den Familien mit Kind auch so durchgesetzt.
Einfach prozentual am Monatsnetto festmachen.

Also wenn sie nichts verdient und du 100% zahlst du auch 100% des monatlichen Bedarfs in die haushaltskasse.

Aber jedem so wie es für einen am besten ist :)

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 13. Nov 2024, 15:34
von Landesmeister
donjon hat geschrieben: 13. Nov 2024, 15:24
Landesmeister hat geschrieben: 13. Nov 2024, 15:10
Anis hat geschrieben: 13. Nov 2024, 14:56 Ist doch egal, man hätte einfach den Betrag anpassen müssen?
Hatten zeitweise unterschiedliche Steuerklassen und einen Monat hatte meine Frau gar kein Einkommen (ich hab Elterngeld bekommen und sie war noch in Elternzeit). Wie soll man das da dann fair aufteilen?
Dazu arbeitet sie u.a. auch Teilzeit, weil sie noch selbstständig tätig ist. Diese Einnahmen bleiben aber erstmal auf dem Geschäftskonto für Investitionen in die Selbstständigkeit und Steuernachzahlungen.
Im Freundeskreis hat sich dieses Modell bei den Familien mit Kind auch so durchgesetzt.
Einfach prozentual am Monatsnetto festmachen.

Also wenn sie nichts verdient und du 100% zahlst du auch 100% des monatlichen Bedarfs in die haushaltskasse.

Aber jedem so wie es für einen am besten ist :)
Sie hat dann für den Monat kein/weniger Geld zur eigenen Verwendung, weil sie nichts/weniger verdient hat, weil sie sich um das Kind gekümmert hat?

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 13. Nov 2024, 15:43
von donjon
Landesmeister hat geschrieben: 13. Nov 2024, 15:34
donjon hat geschrieben: 13. Nov 2024, 15:24
Landesmeister hat geschrieben: 13. Nov 2024, 15:10

Hatten zeitweise unterschiedliche Steuerklassen und einen Monat hatte meine Frau gar kein Einkommen (ich hab Elterngeld bekommen und sie war noch in Elternzeit). Wie soll man das da dann fair aufteilen?
Dazu arbeitet sie u.a. auch Teilzeit, weil sie noch selbstständig tätig ist. Diese Einnahmen bleiben aber erstmal auf dem Geschäftskonto für Investitionen in die Selbstständigkeit und Steuernachzahlungen.
Im Freundeskreis hat sich dieses Modell bei den Familien mit Kind auch so durchgesetzt.
Einfach prozentual am Monatsnetto festmachen.

Also wenn sie nichts verdient und du 100% zahlst du auch 100% des monatlichen Bedarfs in die haushaltskasse.

Aber jedem so wie es für einen am besten ist :)
Sie hat dann für den Monat kein/weniger Geld zur eigenen Verwendung, weil sie nichts/weniger verdient hat, weil sie sich um das Kind gekümmert hat?
Naja, was heißt kein Geld.
Von unserem haushaltskonto geht Altersvorsorge für beide separat weg, davon werden Klamotten gekauft, essen gehen, Drogerie- und Haushaltsartikel, essen, Miete, Urlaube usw.
Haben da einen großzügigen Betrag festgelegt.

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 13. Nov 2024, 15:56
von GoldenInside
Trotzdem führt es unterm Strich dazu, dass das Elternteil, welches wegen Kind die Stunden reduziert, die finanzielle Einbuße komplett alleine trägt.

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 13. Nov 2024, 16:00
von Anis
Landesmeister hat geschrieben: 13. Nov 2024, 15:10
Anis hat geschrieben: 13. Nov 2024, 14:56 Ist doch egal, man hätte einfach den Betrag anpassen müssen?
Hatten zeitweise unterschiedliche Steuerklassen und einen Monat hatte meine Frau gar kein Einkommen (ich hab Elterngeld bekommen und sie war noch in Elternzeit). Wie soll man das da dann fair aufteilen?
Dazu arbeitet sie u.a. auch Teilzeit, weil sie noch selbstständig tätig ist. Diese Einnahmen bleiben aber erstmal auf dem Geschäftskonto für Investitionen in die Selbstständigkeit und Steuernachzahlungen.
Im Freundeskreis hat sich dieses Modell bei den Familien mit Kind auch so durchgesetzt.

Achso, dann ist's was anderes.

Ansonsten macht's nämlich keinen Unterschied, wohin das Gehalt kommt und danach verteilt wird. Also erst eigenes Konto, dann anteilig aufs Gemeinschaftskonto oder andersrum.

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 13. Nov 2024, 16:13
von donjon
GoldenInside hat geschrieben: 13. Nov 2024, 15:56 Trotzdem führt es unterm Strich dazu, dass das Elternteil, welches wegen Kind die Stunden reduziert, die finanzielle Einbuße komplett alleine trägt.
Komm drauf an.

Die Hälfte des geldes, welches aufs haushaltskonto geht, übersteigt das komplette netto von GF.

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 14. Nov 2024, 08:51
von Knolle
Bei uns ist es wie bei donjon. Und die Regel ist so, dass das gemeinsame Konto eigentlich alles bezahlt, was gemeinsam notwendig ist und das Geld auf dem Konto ist 50/50 aufgeteilt und nicht nach Nettoeinkommen.

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 14. Nov 2024, 08:56
von Harun
donjon hat geschrieben: 13. Nov 2024, 16:13
GoldenInside hat geschrieben: 13. Nov 2024, 15:56 Trotzdem führt es unterm Strich dazu, dass das Elternteil, welches wegen Kind die Stunden reduziert, die finanzielle Einbuße komplett alleine trägt.
Komm drauf an.

Die Hälfte des geldes, welches aufs haushaltskonto geht, übersteigt das komplette netto von GF.
Ist mir zu hoch. Wie zahlt dann sie die 50%?

jetzt hab ichs :tach:

Re: Finanzen in Ehe und mit Kindern

Verfasst: 29. Dez 2024, 03:29
von dan80
Wir bildeten bereits einige Jahre vor der Ehe ein Team. Das ist knapp 30 Jahre her.
Anfangs war er Hauptverdiener, während sie hauptsächlich Familienarbeit leistete und währenddessen studierte.
Die Absicherung erfolgte durch die Zugewinngemeinschaft, da anfangs keiner von beiden etwas mitbrachte.
Inzwischen ist es andersrum als anfangs - dennoch Steuerklasse 4/4, da wir eh immer nachzahlen müssen.
Unsere Kinder bzw. evtl. finanzielle Nachteile waren diesbezüglich kein Thema, da wir zwar getrennte Privatkonten haben, aber seit jeher gemeinschaftlich denken:
Wer mehr hat, gibt (bezahlt) mehr.