Re: Alles rund ums Thema Fußball
Verfasst: 22. Mär 2024, 19:23
DFB-Schatzmeister zu Nike-Deal: Adidas-Angebot nicht wettbewerbsfähig
INTERVIEW
https://www.capital.de/wirtschaft-polit ... 68384.html
Capital: Herr Grunwald, dem DFB lag 2007 schon einmal ein Angebot von Nike vor, das deutlich mehr Geld eingebracht hätte als das des langjährigen Partners Adidas. Damals schlug es der Verband aus. Warum haben Sie sich heute anders entschieden?
STEPHAN GRUNWALD: Der zentrale Unterschied ist, dass wir jetzt zum ersten Mal in der Geschichte des DFB ein transparentes Ausschreibungsverfahren für den Ausrüstervertrag durchgeführt haben. Das Verfahren ist Ende Januar gestartet, darüber haben wir alle Marktteilnehmer mit umfangreichen Unterlagen informiert. Das kann man sich vorstellen wie in der öffentlichen Wirtschaft. Auch wenn der neue Vertrag erst ab 2027 läuft, mussten wir mit dem Verfahren so früh an den Markt gehen, weil auch bei anderen Verbänden jetzt die Ausschreibungen vor der Tür stehen, beispielsweise bei den Franzosen. Daher ist es auch für die Sportartikelhersteller wichtig, rechtzeitig zu wissen, wie sie sich im Gesamtmarkt positionieren. Im Fall des DFB haben die Bieter ihre Angebote am 15. März abgegeben, in dieser Woche konnten die Unternehmen dann bei uns Präsentationen halten. Das waren im Übrigen mehr als zwei Bieter. Am Ende mussten wir entscheiden, was das wirtschaftlich beste Angebot ist. Dabei lagen die Angebote von Nike und Adidas so weit auseinander, dass wir faktisch keine Wahl hatten.
INTERVIEW
https://www.capital.de/wirtschaft-polit ... 68384.html
Capital: Herr Grunwald, dem DFB lag 2007 schon einmal ein Angebot von Nike vor, das deutlich mehr Geld eingebracht hätte als das des langjährigen Partners Adidas. Damals schlug es der Verband aus. Warum haben Sie sich heute anders entschieden?
STEPHAN GRUNWALD: Der zentrale Unterschied ist, dass wir jetzt zum ersten Mal in der Geschichte des DFB ein transparentes Ausschreibungsverfahren für den Ausrüstervertrag durchgeführt haben. Das Verfahren ist Ende Januar gestartet, darüber haben wir alle Marktteilnehmer mit umfangreichen Unterlagen informiert. Das kann man sich vorstellen wie in der öffentlichen Wirtschaft. Auch wenn der neue Vertrag erst ab 2027 läuft, mussten wir mit dem Verfahren so früh an den Markt gehen, weil auch bei anderen Verbänden jetzt die Ausschreibungen vor der Tür stehen, beispielsweise bei den Franzosen. Daher ist es auch für die Sportartikelhersteller wichtig, rechtzeitig zu wissen, wie sie sich im Gesamtmarkt positionieren. Im Fall des DFB haben die Bieter ihre Angebote am 15. März abgegeben, in dieser Woche konnten die Unternehmen dann bei uns Präsentationen halten. Das waren im Übrigen mehr als zwei Bieter. Am Ende mussten wir entscheiden, was das wirtschaftlich beste Angebot ist. Dabei lagen die Angebote von Nike und Adidas so weit auseinander, dass wir faktisch keine Wahl hatten.