Re: Rund ums Geld (Was verdient ihr brutto und gebt ihr aus)?
Verfasst: 10. Jan 2025, 09:27
Ist es sozial? Ernst gemeinte Frage. Bin mir gerade nicht sicher, welche Kriterien da erfüllt sein müssen.
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Ist es sozial? Ernst gemeinte Frage. Bin mir gerade nicht sicher, welche Kriterien da erfüllt sein müssen.
Ansichtssache. Bei den Sozialabgaben gibt es ja keine Progression, was dazu führt, dass selbst Mindestlöhner mit 2,2k brutto über 400€ zahlen.Certa hat geschrieben: 10. Jan 2025, 09:36 Genau. Diejenigen welche viel haben, zahlen viel. Diejenigen welche wenig haben, zahlen wenig.
Kann man gut oder schlecht finden, aber so ist es aktuell
Genau und damit zahlt er absolut deutlich weniger, als jemand mit 5k brutto, hat aber den selben Anspruch auf Versicherungsleistungen.GoldenInside hat geschrieben: 10. Jan 2025, 09:39Ansichtssache. Bei den Sozialabgaben gibt es ja keine Progression, was dazu führt, dass selbst Mindestlöhner mit 2,2k brutto über 400€ zahlen.Certa hat geschrieben: 10. Jan 2025, 09:36 Genau. Diejenigen welche viel haben, zahlen viel. Diejenigen welche wenig haben, zahlen wenig.
Kann man gut oder schlecht finden, aber so ist es aktuell
Ich finde dieses System deutlich besser.Kris_Law hat geschrieben: 9. Jan 2025, 22:51Piotr hat geschrieben: 9. Jan 2025, 21:54 Eigentlich bisschen nervig dass man über 400€ im Monat zahlt und dennoch so viel selbst zahlen muss
Ich zahle 300 , muss aber bis 2500 alles selber begleichen, danach greift erst die Kasse aber dann zahle ich prozentual etwas mit bis ein gewisser Betrag überstiegen wird. Da vermisse ich Deutschland schon sehr
In Deutschland bieten viele Krankenkassen auch sogenannte Wahltarife an: weniger Beitrag bzw Geldprämien und dafür keine Leistungen wie Hilfsmittel, Fahrkosten usw. Wird allerdings kaum nachgefragt von den Versicherten.nn- hat geschrieben: 10. Jan 2025, 09:47Ich finde dieses System deutlich besser.Kris_Law hat geschrieben: 9. Jan 2025, 22:51Piotr hat geschrieben: 9. Jan 2025, 21:54 Eigentlich bisschen nervig dass man über 400€ im Monat zahlt und dennoch so viel selbst zahlen muss
Ich zahle 300 , muss aber bis 2500 alles selber begleichen, danach greift erst die Kasse aber dann zahle ich prozentual etwas mit bis ein gewisser Betrag überstiegen wird. Da vermisse ich Deutschland schon sehr
Wäre auch eine sehr gute Lösung für Deutschland mMn.
Wenn du viele gesundheitliche Probleme hast kannst du ja auch deinen Selbstanteil auf 300 CHF pro Jahr reduzieren.
Außerdem ist es, selbst mit Eigenanteilen, eigentlich immer billiger als in Deutschland und die Versorgung viel besser.
(Stand jetzt aus meiner Situation.)
Das ist in jeder Sozialversicherung so, nicht nur in der Krankenversicherung.GoldenInside hat geschrieben: 10. Jan 2025, 09:39Ansichtssache. Bei den Sozialabgaben gibt es ja keine Progression, was dazu führt, dass selbst Mindestlöhner mit 2,2k brutto über 400€ zahlen.Certa hat geschrieben: 10. Jan 2025, 09:36 Genau. Diejenigen welche viel haben, zahlen viel. Diejenigen welche wenig haben, zahlen wenig.
Kann man gut oder schlecht finden, aber so ist es aktuell
Noch nie von gehört. Danke für den Hinweis, schaue ich mir mal an.Certa hat geschrieben: 10. Jan 2025, 09:50In Deutschland bieten viele Krankenkassen auch sogenannte Wahltarife an: weniger Beitrag bzw Geldprämien und dafür keine Leistungen wie Hilfsmittel, Fahrkosten usw. Wird allerdings kaum nachgefragt von den Versicherten.nn- hat geschrieben: 10. Jan 2025, 09:47Ich finde dieses System deutlich besser.Kris_Law hat geschrieben: 9. Jan 2025, 22:51
Ich zahle 300 , muss aber bis 2500 alles selber begleichen, danach greift erst die Kasse aber dann zahle ich prozentual etwas mit bis ein gewisser Betrag überstiegen wird. Da vermisse ich Deutschland schon sehr
Wäre auch eine sehr gute Lösung für Deutschland mMn.
Wenn du viele gesundheitliche Probleme hast kannst du ja auch deinen Selbstanteil auf 300 CHF pro Jahr reduzieren.
Außerdem ist es, selbst mit Eigenanteilen, eigentlich immer billiger als in Deutschland und die Versorgung viel besser.
(Stand jetzt aus meiner Situation.)
Finde ich auch. Man kann ja Mal auf Reddit schauen, wenn Leute aus den USA und anderen Ländern dort ihre Rechnungen Posten, wenn zum Beispiel die Eltern an Krebs gestorben sind. Da schlackern einem echt die Ohren.clayz hat geschrieben: 10. Jan 2025, 10:00 Ich muss auch sagen. Bei all dem Negativen in der Politik, bin ich mit der Krankenversorgung persönlich immer zufrieden gewesen.
Einziger Kritikpunkt ist die Digitalisierung, aber die Versorgungsqualität insgesamt und das Finanzielle finde ich echt okay.
Bei der Krebserkrankung meiner Frau wären wir in jedem anderen Land schon längst insolvent gegangen oder hätten einen Kredit angehäuft, der wohl ein Einfamilien-Haus auch bezahlt hätte + wir hätten manche Medikamente gar nicht probieren können, da wir dafür dann wohl einfach keinen Kredit bekommen hätten (richtet sich ja auch nach Erfolgswahrscheinlichkeit usw).
Auch bei mir selbst hatte ich erst den Fall, dass ich mir den Mittelfuß gebrochen hab. Ist Nachmittags passiert, ich war am nächsten früh beim Orthopäden gesessen,
hatte 2 Tage später einen MRT Termin und am Tag des MRTs einen Termin beim Orthopäden zur Aufklärung, dass ich jetzt 4 Wochen lang so einen Vorderfuß-Stützschuh brauche.
Ich bin gesetzlich versichert. Einzig Glück hatte ich beim MRT - da ist jemand abgesprungen und ich hab aber halt auch 7 MRT-Zentren durchtelefoniert, aber geklappt hat es ja sehr fix.
Informiere dich aber im Gegenzug auch, was Hilfsmittel kosten (können). Man ist so schnell in einer Situation, die man sich Tags zuvor nicht hätte denken können. Wenn du dann Hilfsmittel selbst zahlen musst, musst du schon viel auf der hohen Kante haben. Ansonsten sehe dir die Einträge von clays oder certa an. Das sagt sehr viel aus!Harun hat geschrieben: 10. Jan 2025, 09:57Noch nie von gehört. Danke für den Hinweis, schaue ich mir mal an.Certa hat geschrieben: 10. Jan 2025, 09:50In Deutschland bieten viele Krankenkassen auch sogenannte Wahltarife an: weniger Beitrag bzw Geldprämien und dafür keine Leistungen wie Hilfsmittel, Fahrkosten usw. Wird allerdings kaum nachgefragt von den Versicherten.nn- hat geschrieben: 10. Jan 2025, 09:47
Ich finde dieses System deutlich besser.
Wäre auch eine sehr gute Lösung für Deutschland mMn.
Wenn du viele gesundheitliche Probleme hast kannst du ja auch deinen Selbstanteil auf 300 CHF pro Jahr reduzieren.
Außerdem ist es, selbst mit Eigenanteilen, eigentlich immer billiger als in Deutschland und die Versorgung viel besser.
(Stand jetzt aus meiner Situation.)