Re: Verzerrte Realität - Social Media und das tägliche Gym
Verfasst: 2. Okt 2025, 12:07
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Weil auch nicht jeder die gleichen Ziele hat?Kibou hat geschrieben: 3. Okt 2025, 08:25 Viele beschäftigen sich aber auch einfach nicht mit so Dingen wie Progressive Overload und Ernährung.
Aber die Leute bekommen doch vielleicht sogar ihr gewünschtes Ergebnis und "leisten" tun sie dafür auch was? Oder trainieren die gar nicht?Kibou hat geschrieben: 4. Okt 2025, 14:20 Problem ist nur wenn man Ergebnisse ohne Leistung haben will
„Üben“ ist das wiederholte Ausführen einer Tätigkeit, um Bewegungsabläufe zu perfektionieren und motorisch besser zu werden, während "Trainieren" eine systematische Leistungssteigerung durch Anpassungsreaktionen des Körpers ansetzt, was zu Muskelaufbau und Konditionsverbesserung führt. Während Üben das Erlernen von Fähigkeiten wie das Erlernen einer Sprache ist, zielt Training auf die Steigerung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit ab, zum Beispiel im Sport.
mehr als ein fitter körper ist auch mit fitness training nicht drin.....Finstermann hat geschrieben: 30. Sep 2025, 11:47 Hallo Community,
ich habe aktuell ein Thema, das mich beschäftigt, und wollte eure Meinung dazu hören. Vor Kurzem habe ich mich wieder in einem Fitnessstudio angemeldet, in dem ich mich vor etwa drei Jahren abgemeldet hatte. Beim Training sind mir viele vertraute Gesichter aufgefallen – Jungs, die damals ambitioniert und regelmäßig trainiert haben. Sie hatten eine solide, durchschnittliche Form, die man als fit, aber nicht außergewöhnlich bezeichnen würde. Interessanterweise sehen diese Jungs heute, nach drei Jahren, immer noch fast genauso aus wie damals.
Das hat mich ins Nachdenken gebracht, besonders in Verbindung mit dem heutigen Social-Media-Umfeld: Täglich wird man mit Content geflutet wie „Deshalb baust du keine Muskeln auf“ oder „So machst du wieder Fortschritte“. Diese Posts vermitteln oft den Eindruck, dass man etwas falsch macht oder nicht genug optimiert, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Gleichzeitig sieht man auf Instagram ständig „perfekte“ Körper – definierte Athleten, die muskulös, symmetrisch und ästhetisch ideal proportioniert sind. Es entsteht leicht das Gefühl, dass das der Standard ist und jeder, der regelmäßig trainiert, irgendwann so aussehen sollte.
Aber meine Beobachtung im echten Gym zeigt etwas anderes: Ich glaube zunehmend, dass ein Großteil der Menschen – vielleicht über 90 % – in Sachen Körperform schlichtweg durchschnittlich bleiben wird. Viele haben ihre „Endform“ nach zwei bis drei Jahren Training erreicht, und daran ändert sich auch langfristig wenig. Damit meine ich keine untrainierte Gestalt, sondern eine solide, gesunde und durchschnittlich athletische Form. Von denjenigen, die im Fitnessstudio wirklich extrem brachial aussehen, ist oft bekannt, dass sie nachgeholfen haben.
Das wirft für mich die Frage auf: Ist der Vergleich mit den durch Social Media propagierten Idealen überhaupt realistisch? Meine Erfahrung sagt, dass das ständige Vergleichen mit Ausnahmetalenten eher frustriert, weil es die Realität der meisten Gymgänger verzerrt. Der Großteil erreicht eine gute, gesunde Form, die allerdings nicht spektakulär oder überdurchschnittlich definiert ist – und das ist völlig normal.
Mich interessiert, wie ihr das seht...
Ich habe mal nen Typischen gymbobdy beigefügt.
Sehe ich anders.chiki hat geschrieben: 4. Okt 2025, 15:25 Streng genommen übt man dann eher als zu trainieren
„Üben“ ist das wiederholte Ausführen einer Tätigkeit, um Bewegungsabläufe zu perfektionieren und motorisch besser zu werden, während "Trainieren" eine systematische Leistungssteigerung durch Anpassungsreaktionen des Körpers ansetzt, was zu Muskelaufbau und Konditionsverbesserung führt. Während Üben das Erlernen von Fähigkeiten wie das Erlernen einer Sprache ist, zielt Training auf die Steigerung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit ab, zum Beispiel im Sport.
Natürlich trainieren sie. Und wenn die Leute mit ihrem Erreichten zufrieden, ist das doch super.
Nitpicking.chiki hat geschrieben: 4. Okt 2025, 17:17 Ja du meinst da richtige aber der Begriff Training ist dann umgangssprachlich verwendet und nicht 100% korrekt