Schwester ist 10 Jahre älter, mache alles für sie, hat einen übelsten Spacko als noch-Ehemann, wir versuchen, alles hinzukriegen mit ihren beiden Jungs.
Meine Tochter wird bald 6 Monate alt und meine Frau erwähnt immer wieder, dass man irgendwann vielleicht ein zweites Kind haben könnte.
Für mich spricht aber brutal viel dagegen. Einerseits die ganze Kinderwunschbehandlung (als ob es beim zweiten Kind einfacher wird?), zum anderen das finanzielle und letztendlich auch echt unser Stressfaktor.
Im Moment passiert bei uns schon echt viel crap, auch sehr zeitaufwändige und emotionale Schicksalsschläge, aber wir rennen schon jetzt teilweise tagelang von Missverständnis zu Missverständnis. Noch habe ich ein paar Inseln in der Woche, um neben irgendwelchen Nachlassverwaltungen oder Kinderbetreuung+ Haushalt noch Hobbys nachzugehen.
Unsere Tochter ist absolut pflegeleicht, will mir nicht ausmalen, wie sehr man "nur noch für die Kinder lebt*, wenn das mal zwei sind?
Unabhängig von der finanziellen Sache.
Wenn ich dann
@onelifes ehrliche Storys lese, bin ich mir relativ sicher, dass ich das von der Belastung her nicht packen würde.
Also zweites Kind steht von meiner Seite aus keineswegs auf der Agenda, finde es aber GEISTESKRANK, wie meine Frau jeden Stress der Welt ausblenden kann und nach einer der wirkliche seltenen absoluten Horrornächten trotzdem verliebt unsere Kleine in den Armen hält und sagt "vielleicht kriegst du irgendwann ein Geschwisterchen " oder so.
Zweifle da manchmal an ihrer Auffassungsgabe bzw. der Fähigkeit, Situationen sinnvoll einzuschätzen, aber vielleicht liege auch einfach ich falsch (falls du das jemals liest).
Ich genieße es wirklich jede Woche mehr mit der kleinen Maus und stehe brav jeden Tag um 5:15 mit ihr auf, aber zwei von der Sorte mit der hohen Wahrscheinlichkeit, dass das zweite Exemplar eigentlich nur schlimmer werden kann? Boah weiß nicht, vielleicht wenn der

zündet und ich gar nicht mehr arbeiten müsste
Wobei dann irgendwem bestimmt was neues einfällt, 1 Hund anschaffen oder so