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Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 16. Dez 2024, 12:43
von HungrigerBiber
Leucko hat geschrieben: 16. Dez 2024, 11:11
So ich Baller jetzt Antibiotikum!
Hat jemand eine Idee wie man Frust kanalisieren kann ohne Sport oder gemein zu seinen Mitmenschen zu sein?
Zocken, da Alkohol ja ausgeschlossen ist und Fressen ohne Sport blöd kommt
Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 16. Dez 2024, 12:46
von beingboredsucks
Leucko hat geschrieben: 16. Dez 2024, 11:11
So ich Baller jetzt Antibiotikum!
Hat jemand eine Idee wie man Frust kanalisieren kann ohne Sport oder gemein zu seinen Mitmenschen zu sein?
Spaziergang? Oder nicht "intensiv" genug?
Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 16. Dez 2024, 12:51
von Höfer
Leucko hat geschrieben: 16. Dez 2024, 09:35
Auch witzig das man an der Anmeldung gefragt wird ob es wirklich Not tut den Arzt zu sehen oder man nicht einfach nur eine AU und Rezept seiner Wahl mitnehmen will
Und dann fragen sich alle, warum Deutschland EU weit die höchsten Krankenquote hat

Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 16. Dez 2024, 12:51
von Leucko
Habe mich jetzt darauf festgelegt bis Feierabend allen gegenüber betont schlecht gelaunt zu sein (einige habe ich sogar vorgewarnt). Das zeigt bereits Wirkung. Ich schätze bis heute Nachmittag bin ich wieder normal bis gut gelaunt.
Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 16. Dez 2024, 12:54
von HungrigerBiber
@Leucko Das mit dem zocken ist halt Ablenkung und Verdrängung, ist vollkommen legitim aber vielleicht nicht das, was du willst.
Ich gehe ja wegen meiner Wutproblematik jede Woche zur Therapie.
Was mir am meisten hilft ist die Übung Realitätscheck, die umfasst 10 Schritte der Introspektion. Als es ganz schlimm war hab ich die jeden Tag gemacht. Danach war es immer besser.
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Aber die scheiße ist harte Arbeit und kein Heftpflaster, das macht auch selten Spaß.
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Der Realitätscheck ist eine Übung, die dir hilft, schwierige Situationen, belastende Gedanken und die damit verbundenen Gefühle genauer zu betrachten und zu verändern. Sie ist in zwei Bereiche unterteilt: Auf der linken Seite steht der problematische Teil – also das, was dir Schwierigkeiten bereitet –, während die rechte Seite den lösungsorientierten Ansatz darstellt.
Du beginnst mit dem Trigger, also dem Auslöser, der eine bestimmte Situation oder deine Gedanken in Gang gesetzt hat. Hier geht es darum, zu identifizieren, was genau dich getriggert hat – vielleicht war es eine Aussage, ein Verhalten oder eine bestimmte Situation. Danach betrachtest du deine negativen Glaubenssätze, also die Gedanken und Überzeugungen, die in dir auftauchen und dich belasten. Oft sind dies automatische Gedanken wie "Ich schaffe das nicht" oder "Ich bin nicht gut genug". Anschließend geht es um deine Interpretation der Situation. Wie bewertest du das, was gerade passiert ist? Welche Geschichte erzählst du dir darüber? Das ist wichtig, weil unsere Wahrnehmung oft von unseren eigenen Mustern geprägt ist.
Im nächsten Schritt reflektierst du deine Gefühle: Welche Emotionen löst die Situation oder deine Interpretation aus? Sind es Wut, Angst, Traurigkeit oder vielleicht Scham? Abschließend schaust du dir an, welche Schutzstrategien du nutzt, um dich in dieser Situation zu schützen. Das könnten Verhaltensweisen wie Rückzug, Vermeidung oder Ablenkung sein, die zwar kurzfristig helfen, langfristig aber oft keine Lösung bieten.
Sobald du die problematische Seite erkannt und durchgearbeitet hast, gehst du zur rechten, lösungsorientierten Seite über. Hier beginnst du damit, positive Glaubenssätze zu entwickeln, also hilfreiche, stärkende Gedanken, die die negativen ersetzen können. Statt zu denken "Ich kann das nicht" könntest du sagen "Ich bin in der Lage, Herausforderungen zu meistern". Danach hinterfragst du deine ursprüngliche Interpretation und formulierst eine neue, realistischere Sichtweise. Oft hilft es, die Dinge aus einer neutraleren Perspektive zu sehen und sich zu fragen: Wie würde jemand anders die Situation betrachten?
Um deine neue Sichtweise zu festigen, bringst du erwachsene Argumente ein. Das sind rationale, sachliche Überlegungen, die deine neuen Gedanken stützen. Beispielsweise könntest du dir bewusst machen, dass du in der Vergangenheit schon oft schwierige Situationen bewältigt hast oder dass deine Ängste nicht der Realität entsprechen. Wenn du dies tust, wirst du feststellen, dass sich deine Gefühle verändern. Aus Angst oder Frust können Ruhe, Zuversicht oder sogar Mut entstehen. Zum Schluss überlegst du dir eine gesündere Schutzstrategie, die dir langfristig hilft, besser mit solchen Situationen umzugehen. Das könnte bedeuten, aktiv zu bleiben, Hilfe zu suchen oder bewusst mit deinen Gefühlen umzugehen, statt sie zu verdrängen.
Durch diesen Schritt-für-Schritt-Prozess kannst du deine Gedanken und Gefühle bewusst reflektieren und eine neue, konstruktivere Herangehensweise entwickeln. Der Realitätscheck ermöglicht es dir, festgefahrene Muster zu durchbrechen und zu einer realistischeren und stärkenden Sichtweise zu gelangen.
Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 16. Dez 2024, 13:04
von Leucko
Danke
@hungrigerbiber
Die Frage war ja bloß zu 2/3 Ernst gemeint. Wollte heute mal bewusst schlecht drauf sein und auch mal den negativen Gedanken Platz geben.
Gefühlt haben die letzten Wochen die Trainingsergebnisse der letzten ein zwei Jahre obsolet gemacht.
Aber hat mir auch mal wieder auf gezeigt das ich viel mehr im Leben habe was Zufriedenheit etc. bringt.
Erst nach vier Wochen wirklich sauer zu werden ist ja auch schon eine gute Leistung.
Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 16. Dez 2024, 13:14
von HungrigerBiber
Find ich cool und durchdacht den Ansatz zu kommunizieren dass man schlecht drauf ist und das akzeptiert und dann erst mal bisschen rumhatet, da es ja nicht unreflektiert geschieht.
Strong Mindset und ehrlicher Einblick hier. Feier ich
Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 16. Dez 2024, 13:34
von Asmodäus
Leucko hat geschrieben: 16. Dez 2024, 09:35
Auch witzig das man an der Anmeldung gefragt wird ob es wirklich Not tut den Arzt zu sehen oder man nicht einfach nur eine AU und Rezept seiner Wahl mitnehmen will
AU mitnehmen und um Testo Rezept bitten

Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 16. Dez 2024, 16:14
von Christoph
Wenn das mit den Antibiotika eine zileführende Maßnahme ist müsste es ja auch nächste Tage aufwärts gehen.
Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 17. Dez 2024, 20:49
von pushpony
Denk immer dran: 2k25 wird UNSER JAHR!!!!
Halt durch und ich drück die Daumen, dass das Antibiotikum anschlägt
Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 18. Dez 2024, 05:13
von Barbellmonkey
Antibiotika hab ich heuer auch schon nehmen müssen wegen einer Lebensmittelvergiftung (Campylobacter). Mir hat damals Yomogi echt geholfen

Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 18. Dez 2024, 08:38
von Leucko
Durchbewegen am 18.12.2024:
Gewicht: 90,5kg
- Schulterdrücken 55kg: 5x, 5x, 5x
- Deadlift 110kg: 5x, 5x
- Sealrow KH 27,5kg: 11x, 11x, 11x
im Supersatz mit:
- Dips BW: 10x, 10x, 10x
- BSS +20kg: 12x, 12x (je 1x re, 1x li)
im Supersatz mit:
- Seitheben 10kg: 12x, 12x, 12x
- KH Überzüge 30kg: 10x, 10x, 10x
im Supersatz mit:
- Bizepscurls Kabelzug 27kg: 12x, 12x, 12x
- Abmat-Situps: 25x, 15x
im Supersatz mit
- Russian Twist +20kg: 20x
- Triceps Kabelzug 32kg: 12x, 12x
Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 18. Dez 2024, 08:43
von HungrigerBiber
Not dead yet!
Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 18. Dez 2024, 08:45
von Zotto
War mal mit einem Kumpel, der im medizinischenBereich arbeitet in Thailand unterwegs. Nach einer Mahlzeit (Fisch) am Straßenrand ging es mir für mehrere Tage gar nicht gut (Fieber, heftiges Schwitzen und Durchfall). Er hat mir die ganze Zeit vom Antibiotika abgeraten. Nach einer Woche war ich es leid und einfach in der Apo ohne irgendein Rezept besorgt. Ging mir umgehend blendend. Seitdem liebe ich das Zeug.
Re: Leucko is Daddycated
Verfasst: 18. Dez 2024, 08:52
von Christoph
Zotto hat geschrieben: 18. Dez 2024, 08:45
War mal mit einem Kumpel, der im medizinischenBereich arbeitet in Thailand unterwegs. Nach einer Mahlzeit (Fisch) am Straßenrand ging es mir für mehrere Tage gar nicht gut (Fieber, heftiges Schwitzen und Durchfall). Er hat mir die ganze Zeit vom Antibiotika abgeraten. Nach einer Woche war ich es leid und einfach in der Apo ohne irgendein Rezept besorgt. Ging mir umgehend blendend. Seitdem liebe ich das Zeug.
Vorausgesetzt es ist auch eine entsprechend schwere bakterielle Erkrankung sind Antibiotika auch mega. Ist bloß blöd, wenn das so das Mittel gegen alles ist beim Arzt. Da verstehe ich die Skepsis schon.