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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 15:40
von H_B
Harun hat geschrieben: 16. Apr 2024, 14:59
Klar, liegt nur am geldgeilen CEO und nicht am prime Kunden.
Bei 6 Milliarden Gewinn vor Steuern kann man sich schon die Frage stellen, warum man seine Mitarbeiter so dermaßen ausbeutet. In der Regel bleiben die meisten Mitarbeiter auch nicht lange. Ich hab vor 15 Jahren mal in einem ähnlichen Schuppen gearbeitet, nicht DHL sondern Konkurrent. Das will zurecht niemand mehr machen. Bezahlung ist schlecht, Arbeit ist hart und Mitarbeiter rennen regelmäßig weg. Ich erinnere mich an einen Herzinfarkt eines Kollegen frühs am Band. Nach 2 Jahren war ich da auch weg, kann man nur zeitweise zur Überbrückung während Studiums und Co machen, aber im Leben nicht 45 Jahre lang bis zur Rente. Die Rente erreicht man in jedem Fall nicht, der Körper gibt vorher auf.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 15:42
von GastXY
Skagerath hat geschrieben: 16. Apr 2024, 15:04
https://www.berliner-zeitung.de/politik ... li.2206067
"Russische Sicht auf die AfD: Nützlicher Einflussagent in Deutschland, aber nicht auf Augenhöhe
Trotz ideologischer Verwandtschaft: Die Russlandnähe der AfD verdankt sich nachhaltiger Anbiederung. In Moskau war die Partnerschaft lange umstritten.
ABBC3_SPOILER_SHOW
Die Zusammenarbeit der rechtslastigen Alternative für Deutschland (AfD) mit der russischen Führung ist seit Jahren ein Thema. Zuletzt geriet der AfD-Bundestagsabgeordnete und Obmann seiner Partei im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron, in die Schlagzeilen. Laut dem tschechischen Geheimdienst soll er in Prag einen Geldkoffer von einem russischen Netzwerk entgegengenommen haben.
Andere AfD-Politiker bescheinigten den russischen Präsidentschaftswahlen im März, sie seien „offen, demokratisch und frei“ gewesen – die AfD-Politiker hatten als „Wahlbeobachter“ teilgenommen. Über ihr Urteil lässt sich zumindest sagen, dass sehr viele Russen anderer Ansicht sind.
Die ersten Meldungen über Russlandkontakte der gerade drei Jahre alten Rechts-Partei veröffentlichte das Nachrichtenmagazin Der Spiegel im Frühjahr 2016. Es ging um die Jugendorganisationen der AfD und der russischen Regierungspartei Einiges Russland. Deren „Junge Garde“ ist eine wichtige Kaderschmiede für die russische Politik. Der Spiegel berief sich auf AfD-interne Quellen.
Umgehend dementierte der „Junge Garde“-Chef Denis Dawydow gegenüber dem Stadtjournal „Moskau.life“ nicht nur jede Kooperation, sondern überhaupt das Treffen mit Vertretern der Jungen Alternative. Die hatten gegenüber Journalisten mit der Zusammenkunft geprahlt.
Die AfD gab nicht auf. Im Frühjahr 2017 flog eine hochrangige Delegation unter Führung der Parteivorsitzenden Frauke Petry nach Moskau. Zu einem Treffen mit der ersten Reihe der russischen Politik kam es nicht. Nur der frisch im Amt befindliche Dumasprecher Wjatscheslaw Wolodin und der inzwischen verstorbene Rechtspopulist Wladimir Schirnowski trafen sich mit den Deutschen. In der deutschen Heimat machten die angeblich, so meldeten es verschiedene Medien, von der russischen Seite bezahlten Flüge der AfD-Delegation Schlagzeilen.
Russisches Urteil über Björn Höcke: „Nazi wie sein Umfeld“
In Moskauer regierungsnahen Kreisen wurden sogleich Bedenken laut, ob eine Kooperation mit der deutschen Rechtspartei überhaupt der richtige Weg sei. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Außenpolitikerin Veronika Kraschenninikowa, Vorstandsmitglied von Einiges Russland. Sie kritisierte vor allem die „antiislamische“ Ausrichtung der „ultrarechten“ AfD. Schließlich sei der Islam ein natürlicher Teil von Russland. „Wenn Russland wirklich mit solchen Parteien kooperierte, würde es sich selbst isolieren“, sagte sie 2018 in einem Interview mit dem Newsmagazin „Russland.direct“. Die Rechtspopulisten, hob sie hervor, wollten mit den Moskauer Kontakten nur ihr Image aufbessern.
Ähnlich dachte zur selben Zeit der führende Moskauer Deutschlandexperte Wladislaw Below von der Russischen Akademie der Wissenschaften. Noch 2023 bezeichnete er in einem Interview den AfD-Politiker Björn Höcke als „Nazi wie sein Umfeld, das einen Teil der AfD darstellt“. Der Deutschlandkorrespondent der Zeitung Nesawisimaja Gaseta, Oleg Nikiforov, kommentierte: „Aus deutschem Nationalismus ist für Russland noch nie etwas Gutes entstanden, und in der AfD gibt es viele Nationalisten.“
Mit ihrer negativen Einschätzung der AfD waren die beiden in der Moskauer politischen Klasse nicht allein. Kraschenninikowa veranstaltete Ende 2018 eine Konferenz, die sich kritisch mit westlichen Rechtspopulisten beschäftigte. In Gegenwart von Konstantin Kosatschow, dem Vorsitzenden des Außenpolitischen Ausschusses des Föderationsrats, war dort auch die AfD-Dissidentin Franziska Schreiber zugeschaltet.
Während die genannten Akteure gegen eine Kooperation ihres Landes mit der AfD und anderen Rechtspopulisten in Europa argumentierten, gab es auch eine andere Fraktion. Sie trieb die Zusammenarbeit trotz aller Warnungen voran. Ein entsprechendes Strategiepapier soll spätestens 2018 in der Kremlverwaltung in Umlauf gewesen sein. Seit jener Zeit beschreiben die staatlich gelenkten Medien die AfD und ähnliche Parteien auch nicht mehr als rechtsradikal, sondern als konservativ und familienorientiert.Vertreter aus der zweiten Reihe
Die endgültige Wendung in Richtung einer offenen Zusammenarbeit mit den Rechtspopulisten vollzog sich in den darauffolgenden zwei Jahren. 2020 musste eine AfD-Delegation nicht mehr mit Vertretern aus der zweiten Reihe russischer Politiker vorliebnehmen, sondern wurde von Außenminister Sergej Lawrow persönlich empfangen. Gegenüber den Skeptikern konnten sich die Befürworter einer Zusammenarbeit vor allem aus Mangel an Alternativen, dann aber auch wegen des zunehmenden Rechtstrends in der eigenen Regierungspolitik durchsetzen.
Natürlich wollte man in Moskau Einfluss auf innenpolitische Entscheidungen in Deutschland nehmen. Allerdings waren die Kontakte zu den etablierten deutschen Parteien, die sich lange vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine Anfang 2022 zunehmend russlandkritisch positionierten, kaum Erfolg versprechend. Auch aus dem Grund setzte man auf die rechte Opposition.
Vorauseilender Gehorsam bei prorussischen Positionen
Veronika Kraschenninikowa ist jedoch immer noch in Amt und Würden. Dabei hat sie ihre Meinung nicht angepasst, auch nicht in der Öffentlichkeit. Den amerikanischen Putin-Interviewer Tucker Carlson bezeichnete sie im Expertenportal Publico als „Medienförderer für westliche Rechtsextreme“. Sich „heute auf den konservativen Westen zu verlassen“, sei eine falsche Illusion. Auch Wladislaw Below ist trotz anhaltend kritischer öffentlicher Äußerungen zur AfD weiterhin stellvertretender Leiter des Europainstituts der Russischen Akademie der Wissenschaften.
Das alles zeigt, dass der Kreml einerseits ein gutes Verhältnis zur europäischen Rechten pflegt, die bestens zu Putins ultrakonservativer, autoritärer Regierungsideologie der „Russischen Welt“ passt. Andererseits ist die AfD für Moskau kein fest zementierter oder gar ebenbürtiger Partner. Das gern erzeugte Bild, wonach die AfD der finanziellen Verlockung seitens des Kreml erlegen ist, trifft nicht zu. Die wahre Natur der Kooperation ist genau umgekehrt; die engen Russlandkontakte der AfD verdanken sich nachhaltiger Anbiederung. Aus Moskauer Sicht hat die Partei bis heute nicht den Stellenwert, der ihr zugesprochen wird.
Eher ist die AfD ein derzeit nützlicher Einflussagent in Deutschland, der bei prorussischen Positionen vorauseilenden Gehorsam zeigt. Eine Versorgung solcher nützlichen Helfer mit Koffern voll russischem Geld ist im gegebenen weltpolitischen Klima durchaus vorstellbar.
Diese Nähe zu Russland allein ist schon für mich ein Grund genug in der AfD keine wählbarere Partei zu sehen
Ehrliche Frage: Wie stellst du dir ein gangbares politisches Zukunftsszenario für Deutschland dann vor? Du vertrittst doch mE ganz überwiegend sinnvolle liberal-konservative Politik.
CDU: knallharte Obergrenze von 200.000 Sozialmigranten pro Jahr mit der CDU und sich von Forderungen der Grünen treiben lassen (da man keinen eigenen Wertekompass hat und ihre vermeintliche moralische Höherwertigkeit implizit anerkennt), alles nur 5 Jahre später und minimal "vernünftiger".
Was macht man, wenn über 50% der Bevölkerung Fremde sind und einen deutschen Pass haben, obwohl sie Deutschland bestenfalls gleichgültig und nicht selten sogar feindlich gegenüber stehen? Game Over. Von Wirtschaftskrisen oder Kriegen kann man sich, wie wir wissen, erfolgreich erholen. Afroarabische/ türkische Mehrheiten in Grundschulen sind hingegen der Genickbruch.
Aus dieser Nummer kommt man nicht mehr raus mit ein paar kleinen kosmetischen Reförmchen unter Schwarz Rot.
Diese Anbiederung an Russland befremdet mich auch, aber prinzipielle Unterstützung für USA und Israel als LibKon ist mir genauso zuwider. Wenn Schröder transatlantisch unterwegs gewesen wäre, wäre alles ok.
Mich interessiert nur was D nützt. Und da haben wir oft genug Interessenkonflikte mit den USA oder leiden unter Kollateralschäden ihrer Politik.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 16:06
von Skagerath
@AT93
Wenn ich völlige freie Hand hätte dann Zuwanderung nach kanadischem Vorbild und hierbei dann eine jährliche Quote von maximal 200k -250k
Ein Scoringsystem das Alter, Schuldbildung, erlernte Berufe und Studienabschlüsse, Vorstrafen etc berücksichtigt und je nach Bedarf anpassbar ist sofern eher Akademiker oder (Fach)Arbeiter Anspruch bekommen sollen und das ohne den Faktor "Moral"
Von Zuwanderung über das Asylverfahren halte ich grundsätzlich für wenig bis nicht geeignet um Lücken auf dem Arbeitsmarkt oder innerhalb der Demografie Deutschlands zu füllen.
Allerdings ist das Wunschdenken
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 16:16
von Henrik
Was mir in Deutschland fehlt ist der Volksentscheid, alles andere ist für mich scheinheilige Demokratie
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 16:22
von St0ckf15h
Henrik hat geschrieben: 16. Apr 2024, 16:16
Was mir in Deutschland fehlt ist der Volksentscheid, alles andere ist für mich scheinheilige Demokratie
Der kommt ja dann hoffentlich mit den Russen
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 16:43
von H_B
Bei uns würde man das sofort als rechte Gewalt beschimpfen. In Sydney ziehen sie einfach durch. Aus 50 Personen wurden innerhalb kürzester Zeit 500 Personen, die den Täter lynchen wollten. Crazy
Der Bischof einer christlichen Gemeinde wird bei einer Messe von einem 16-Jährigen mit einem Messer attackiert. Daraufhin kommt es zu Ausschreitungen – die Lage eskaliert. Über Stunden trauen sich Sanitäter nicht, die Kirche zu verlassen.
Mit einem Messerangriff auf den Bischof der assyrischen Gemeinde in Sydney hat ein Jugendlicher schwere Krawalle in der australischen Küstenmetropole ausgelöst. Nach seiner live im Internet übertragenen Tat, von den Ermittlern rasch als Terrorattacke eingestuft, zog am Montagabend (Ortszeit) ein wütender Mob vor die Kirche im westlichen Vorort Wakeley. Die Lage eskalierte, aus Dutzenden Krawallmachern wurden schnell Hunderte, die sich Straßenschlachten mit der Polizei lieferten
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 16:51
von GastXY
Skagerath hat geschrieben: 16. Apr 2024, 16:06
@AT93
Wenn ich völlige freie Hand hätte dann Zuwanderung nach kanadischem Vorbild und hierbei dann eine jährliche Quote von maximal 200k -250k
Ein Scoringsystem das Alter, Schuldbildung, erlernte Berufe und Studienabschlüsse, Vorstrafen etc berücksichtigt und je nach Bedarf anpassbar ist sofern eher Akademiker oder (Fach)Arbeiter Anspruch bekommen sollen und das ohne den Faktor "Moral"
Von Zuwanderung über das Asylverfahren halte ich grundsätzlich für wenig bis nicht geeignet um Lücken auf dem Arbeitsmarkt oder innerhalb der Demografie Deutschlands zu füllen.
Allerdings ist das Wunschdenken
Danke! Das klingt ja, wie erwartet, vernünftig. Ich meinte eher "realpolitische" Optionen.
Die linksliberale "Elite" hätte ja gern:
CDU (unter Wüst) + Grüne
Aber auch GroKo unter Merz wird doch keinen Kurswechsel hinlegen.
CDU + FDP + FW Koalition und eine starke AfD als Opposition, die die Regierung zu konsequentem Handeln zwingt und vor sich hertreibt wäre vielleicht nicht so verkehrt, aber aktuell sieht es ja nichtmal so aus, dass die FDP die 5% Hürde schafft, FW gleich gar nicht.
Aber zumindest kein ganz utopisches Szenario.
Ich denke halt, dass ein "weiter so" katastrophal wäre. Wir haben keine Zeit, jeder Tag spielt gegen uns.
Man kann natürlich abgeschottet in seiner Blase leben solange es geht und bei Bedarf umziehen ins Hinterland/ Ausland. Bestimmt vernünftig und gut fürs Gemüt.
Aber das ist ja nur eine individuelle Option, keine gesamtgesellschaftliche.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 16:52
von Certa
H_B hat geschrieben: 16. Apr 2024, 16:43
Bei uns würde man das sofort als rechte Gewalt beschimpfen. In Sydney ziehen sie einfach durch. Aus 50 Personen wurden innerhalb kürzester Zeit 500 Personen, die den Täter lynchen wollten. Crazy
Der Bischof einer christlichen Gemeinde wird bei einer Messe von einem 16-Jährigen mit einem Messer attackiert. Daraufhin kommt es zu Ausschreitungen – die Lage eskaliert. Über Stunden trauen sich Sanitäter nicht, die Kirche zu verlassen.
Mit einem Messerangriff auf den Bischof der assyrischen Gemeinde in Sydney hat ein Jugendlicher schwere Krawalle in der australischen Küstenmetropole ausgelöst. Nach seiner live im Internet übertragenen Tat, von den Ermittlern rasch als Terrorattacke eingestuft, zog am Montagabend (Ortszeit) ein wütender Mob vor die Kirche im westlichen Vorort Wakeley. Die Lage eskalierte, aus Dutzenden Krawallmachern wurden schnell Hunderte, die sich Straßenschlachten mit der Polizei lieferten
Findest du das "durchziehen" gut? Also inklusive Straßenschlachten mit der Polizei
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 16:56
von GastXY
Naja, das werden ja dann entsprechend bestimmt Assyrer sein, also auch aus dem nahen Osten. Insofern wundert mich die "Wehrhaftigkeit" jetzt nicht so

Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 17:01
von GoldenInside
H_B hat geschrieben: 16. Apr 2024, 15:40
Harun hat geschrieben: 16. Apr 2024, 14:59
Klar, liegt nur am geldgeilen CEO und nicht am prime Kunden.
Bei 6 Milliarden Gewinn vor Steuern kann man sich schon die Frage stellen, warum man seine Mitarbeiter so dermaßen ausbeutet. In der Regel bleiben die meisten Mitarbeiter auch nicht lange. Ich hab vor 15 Jahren mal in einem ähnlichen Schuppen gearbeitet, nicht DHL sondern Konkurrent. Das will zurecht niemand mehr machen. Bezahlung ist schlecht, Arbeit ist hart und Mitarbeiter rennen regelmäßig weg. Ich erinnere mich an einen Herzinfarkt eines Kollegen frühs am Band. Nach 2 Jahren war ich da auch weg, kann man nur zeitweise zur Überbrückung während Studiums und Co machen, aber im Leben nicht 45 Jahre lang bis zur Rente. Die Rente erreicht man in jedem Fall nicht, der Körper gibt vorher auf.
Bei DHL bzw. Deutsche Post ist es eigentlich gar nicht so schlimm, habe da während des Studiums gejobbt. Gab knapp 12€ pro Stunde für Ungelernte (damals noch Mindestlohn bei 8,5€) und jede Überstunde wurde bezahlt. Samstag ab 12:00 nochmal 1,30€ pro Stunde extra.
Anstrengend war es natürlich, keine Frage.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 17:01
von GoldenInside
Knolle hat geschrieben: 16. Apr 2024, 15:27
Certa hat geschrieben: 16. Apr 2024, 12:28
musclebra1n hat geschrieben: 16. Apr 2024, 12:21
Und Leute mit Vermögen und ohne Einkommen zahlen keine Steuer?
Nehmen wir einfach mal den Privatier, der von seinem Depot lebt…. Der zahlt auch Kapitalertragsteuer die irgendwo bei 25%? liegt?
Und das Geld, welches für den Depotaufbau genutzt wurde, wurde bestimmt auch schon genug besteuert
Der Staat sollte eher mal zusehen, wie er den Bürgern möglichst wenig wegnimmt.
Viel mehr ist der Eindruck, dass es nur eine Richtung gibt. Immer noch mehr abzwacken.
Die reichsten fünf Prozent in Deutschland besitzen so viel wie alle anderen zusammen. Vermögen sind in Deutschland damit auch im europäischen Vergleich sehr ungleich verteilt. Damit ist Deutschland so ungleich wie kaum ein anderes Land in Europa. Das zeigen Daten, die die Europäische Zentralbank (EZB) veröffentlicht hat. Erstmals lässt sich so die Verteilung von Vermögen in zahlreichen EU-Ländern vergleichen und die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte nachzeichnen, bis Ende 2023. Mit 48 Prozent des Gesamtvermögens haben die reichsten fünf Prozent in Deutschland demnach deutlich mehr als in Frankreich, Italien, Spanien oder den Niederlanden. Lediglich in Lettland, Österreich und Litauen sind die Vermögen noch stärker konzentriert.Die wachsende Ungleichheit hat aber mit dem Steuersystem zu tun, sie ist also politisch gewollt. Die Mittelschicht kann meist nur Vermögen aufbauen, indem sie einen Teil ihres durch eigene Arbeit verdienten Lohns zurücklegt. Einkommen werden in Deutschland allerdings vergleichsweise stark besteuert, so bleibt wenig zum Sparen. Wer schon Vermögen hat, kann das hingegen relativ einfach vermehren. Auf Kapitalerträge erhebt der Staat nur die Abgeltungssteuer von 25 Prozent. Eine Vermögenssteuer gibt es seit dem Jahr 1997 nicht mehr. Auch Erbschaften bleiben wegen zahlreicher Ausnahmen und Freibeträge oft steuerfrei.
Interessant ist ja dabei, dass wir seit Jahren den Sozialstaat immer weiter aufblähen (auch dank jahrelanger Regierungsbeteiligung der SPD) und diese Ungleichheit immer noch so groß ist.
Wir verteilen doch nur nur von der Mittel- zur Unterschicht.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 17:10
von Henrik
Ich würde nur noch Menschen ins Land lassen, die einen Beruf nachweisen können oder sie haben mindestens 150k auf dem Konto. Touristen sind natürlich herzlichen willkommen.
Dann allen nicht Deutschen Staatsbürgern die Sozialhilfe Leistung Cuten.
Arbeitslosen Geld nur den Leuten auszahlen, die nachweisen können mindestens 3 Jahre gearbeitet zu haben und das nur maximal 2 Jahre auszahlen.
Endlich einen Volksentscheid einführen, damit das Volk demokratisch zu allen Themen ein Mitbestimmungsrecht haben.
Deutschen pass erst nach zehn Jahren und sauberen Strafregister.
Das Thema Remigration in Angriff nehmen. Das schaffen auch andere Länder ganz gut.
Steuern senken damit das Land für unternehmen und Facharbeiter wieder interessant wird.
Ins Schulsystem investieren
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 17:16
von H_B
Certa hat geschrieben: 16. Apr 2024, 16:52
Findest du das "durchziehen" gut? Also inklusive Straßenschlachten mit der Polizei
Ne, das ist in meinen Augen Blödsinn und war bzw ist ja in dem Falle auch für den verletzten Geistlichen nicht gut, der muss ja medizinisch versorgt werden. Ich hätte es etwas klarer formulieren sollen. Was ich gut finde, ist der Zusammenhalt. Scheint ja so, als hätten die sich alle so sehr verbunden gefühlt, dass die da sofort hinfahren müssten.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 19:29
von GoldenInside
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 22216.html
München will das Oktoberfest zur cannabisfreien Zone erklären. „Cannabis hat auf der Wiesn einfach keinen Platz“, sagte der Oktoberfestreferent der Stadt München, Clemens Baumgärtner (CSU), dem Portal Web.de nach einem Bericht vom Dienstag. „Ein Familienfest wie die Wiesn und Cannabiskonsum, das geht für mich nicht zusammen“, ergänzte er.

Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 16. Apr 2024, 19:57
von Henrik
Ich glaube wenn die Bayern könnten, dann wären sie ein eigenständiges Land.