Re: USA-Thread
Verfasst: 8. Feb 2025, 15:41
Würdest du es denn gut finden, wenn du enteignet werden würdest?
Problem ist halt, dass die heutigen Besitzer diese Ländereien teilweise auch durch Enteignungen und Zwangsumsiedlungen der vorherigen Besitzer bekommen haben.Eric hat geschrieben: 8. Feb 2025, 15:41 Würdest du es denn gut finden, wenn du enteignet werden würdest?
Dies.Certa hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:27Problem ist halt, dass die heutigen Besitzer diese Ländereien teilweise auch durch Enteignungen und Zwangsumsiedlungen der vorherigen Besitzer bekommen haben.Eric hat geschrieben: 8. Feb 2025, 15:41 Würdest du es denn gut finden, wenn du enteignet werden würdest?
Und wenn sie nicht wollen, werden sie trotzdem enteignet. Sorry, aber damit ist niemandem geholfen.Alcertraz hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:34Dies.Certa hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:27Problem ist halt, dass die heutigen Besitzer diese Ländereien teilweise auch durch Enteignungen und Zwangsumsiedlungen der vorherigen Besitzer bekommen haben.Eric hat geschrieben: 8. Feb 2025, 15:41 Würdest du es denn gut finden, wenn du enteignet werden würdest?
Plus sie bekommen Entschädigungen, wenn sie wollen.
Und die Gefahr der agrarische Minderleistung, wie im Beispiel Simbabwe, könnte man durch Schulungen und Material für die Landempfänger (Individuen oder Siedlungen/Gemeinschaften) minimieren. Eine ideologie-getriebene und die nötigen Kapazitäten/Kapazitätslücken bei Empfängern ignorierende Enteigung und Umsiedlung produziert am Ende nur Verlierer. Mit ausreichend Bildung und Ausstattung zumindest Teile der zumindest teilweise fragwürdigen Landbesitzverhältnisse anzugehen, sehe ich hingegen als richtigen Weg an
Das sind 2 unterschiedliche Dinge: Die Landumverteilung und die Rückgabe von einst enteignetem Land. Letzteres konnte bis 98 beantragt werden und die etwas 80k Fälle sind zum Großteil durch und abgewickelt. Der Rest der 80k folgt noch.Certa hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:27 Problem ist halt, dass die heutigen Besitzer diese Ländereien teilweise auch durch Enteignungen und Zwangsumsiedlungen der vorherigen Besitzer bekommen haben.
Mal wieder linke Träumereien die an der Realität scheitern werden.Alcertraz hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:34Dies.Certa hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:27Problem ist halt, dass die heutigen Besitzer diese Ländereien teilweise auch durch Enteignungen und Zwangsumsiedlungen der vorherigen Besitzer bekommen haben.Eric hat geschrieben: 8. Feb 2025, 15:41 Würdest du es denn gut finden, wenn du enteignet werden würdest?
Plus sie bekommen Entschädigungen, wenn sie wollen.
Und die Gefahr der agrarische Minderleistung, wie im Beispiel Simbabwe, könnte man durch Schulungen und Material für die Landempfänger (Individuen oder Siedlungen/Gemeinschaften) minimieren. Eine ideologie-getriebene und die nötigen Kapazitäten/Kapazitätslücken bei Empfängern ignorierende Enteigung und Umsiedlung produziert am Ende nur Verlierer. Mit ausreichend Bildung und Ausstattung zumindest Teile der zumindest teilweise fragwürdigen Landbesitzverhältnisse anzugehen, sehe ich hingegen als richtigen Weg an
Gibt schon mehr Gründe da nicht dafür zu sein; zum einen können die wenigsten Weißen was dafür (genauso wie die wenigsten Deutschen heutzutage was für 33-45 können), zum anderen sind ähnlich Konzepte ja durchaus schon grandios gescheitert und die südafrikanische Regierung hätte wie gesagt wirklich andere Probleme auch anzugehen anstatt jetzt eventuell neue noch zu schaffen.Certa hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:53 Einziger Grund kann ja nur sein, dass die Familie oder Freunde von musk betroffen sind
Klar kann man es gut oder schlecht finden. Aber das ist ja etwas anderes als vom anderen Ende der Welt Druck auf die Gesetzgebung in Südafrika auszuüben. Keine Ahnung, was die USA mit Südafrika sonst für Verbindung haben, die Kolonialmacht war ja europäischSt0ckf15h hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:56Gibt schon mehr Gründe da nicht dafür zu sein; zum einen können die wenigsten Weißen was dafür (genauso wie die wenigsten Deutschen heutzutage was für 33-45 können), zum anderen sind ähnlich Konzepte ja durchaus schon grandios gescheitert und die südafrikanische Regierung hätte wie gesagt wirklich andere Probleme auch anzugehen anstatt jetzt eventuell neue noch zu schaffen.Certa hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:53 Einziger Grund kann ja nur sein, dass die Familie oder Freunde von musk betroffen sind
Wie gesagt die Enteignung ist zum Großteil rückabgewickelt und die aktuelle Umverteilung ist eine andere Geschichte.Certa hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:53 Rassismus war es doch, als den damaligen Besitzern die Ländereien enteignet wurden um diese an weiße Farmer zu geben und anschließend per Gesetz der Grundbesitz für Schwarze verboten worden ist.
Aber unabhängig davon ist das ein Thema, was Südafrika für sich klären sollte. Keine Ahnung, warum die USA sich da einmischen. Einziger Grund kann ja nur sein, dass die Familie oder Freunde von musk betroffen sind
Ist die aktuelle Lage nicht Ergebnis des Natives Land Act?Quickhatch hat geschrieben: 8. Feb 2025, 17:06Wie gesagt die Enteignung ist zum Großteil rückabgewickelt und die aktuelle Umverteilung ist eine andere Geschichte.Certa hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:53 Rassismus war es doch, als den damaligen Besitzern die Ländereien enteignet wurden um diese an weiße Farmer zu geben und anschließend per Gesetz der Grundbesitz für Schwarze verboten worden ist.
Aber unabhängig davon ist das ein Thema, was Südafrika für sich klären sollte. Keine Ahnung, warum die USA sich da einmischen. Einziger Grund kann ja nur sein, dass die Familie oder Freunde von musk betroffen sind
Inahltlich stark, danke dafür.BigRon hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:53Mal wieder linke Träumereien die an der Realität scheitern werden.Alcertraz hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:34Dies.Certa hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:27 Problem ist halt, dass die heutigen Besitzer diese Ländereien teilweise auch durch Enteignungen und Zwangsumsiedlungen der vorherigen Besitzer bekommen haben.
Plus sie bekommen Entschädigungen, wenn sie wollen.
Und die Gefahr der agrarische Minderleistung, wie im Beispiel Simbabwe, könnte man durch Schulungen und Material für die Landempfänger (Individuen oder Siedlungen/Gemeinschaften) minimieren. Eine ideologie-getriebene und die nötigen Kapazitäten/Kapazitätslücken bei Empfängern ignorierende Enteigung und Umsiedlung produziert am Ende nur Verlierer. Mit ausreichend Bildung und Ausstattung zumindest Teile der zumindest teilweise fragwürdigen Landbesitzverhältnisse anzugehen, sehe ich hingegen als richtigen Weg an
Mit Geld als Entschädigung ist niemandem geholfen?Eric hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:45Und wenn sie nicht wollen, werden sie trotzdem enteignet. Sorry, aber damit ist niemandem geholfen.Alcertraz hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:34Dies.Certa hat geschrieben: 8. Feb 2025, 16:27 Problem ist halt, dass die heutigen Besitzer diese Ländereien teilweise auch durch Enteignungen und Zwangsumsiedlungen der vorherigen Besitzer bekommen haben.
Plus sie bekommen Entschädigungen, wenn sie wollen.
Und die Gefahr der agrarische Minderleistung, wie im Beispiel Simbabwe, könnte man durch Schulungen und Material für die Landempfänger (Individuen oder Siedlungen/Gemeinschaften) minimieren. Eine ideologie-getriebene und die nötigen Kapazitäten/Kapazitätslücken bei Empfängern ignorierende Enteigung und Umsiedlung produziert am Ende nur Verlierer. Mit ausreichend Bildung und Ausstattung zumindest Teile der zumindest teilweise fragwürdigen Landbesitzverhältnisse anzugehen, sehe ich hingegen als richtigen Weg an
Ja, die von mir gemeinten Rückgaben waren die Rückabwicklung des Native Land Act, also der damals enteigneten Flächen. Das ist zum Großteil erledigt.Alcertraz hat geschrieben: 8. Feb 2025, 17:37 Ist die aktuelle Lage nicht Ergebnis des Natives Land Act?
Dass man das rückgängig zu machen versucht, war doch nach dem Ende der Apartheid mehr oder weniger absehbar.