Re: Allgemeiner Ernährungs Talk
Verfasst: 24. Jan 2026, 07:11
Bissl viel Chemtrails geschnuppert, der Junge.
https://testforum.lilo-dev.de/
Aber dass genau das nicht funktioniert, das haben wir doch schon bewiesen.
Eine zweckgebundene(!) Steuer (Zusatzeinnahmen aus der Zuckersteuer gehen z. B. in Präventionsmaßnahmen) würde das Zeug teurer machen und Mutti und Vati überlegen vielleicht nochmal, ob der gezuckerte Tee im Fläschchen sein muss oder ob man ständig Softdrinks daheim zur Verfügung haben sollte.Zuckersteuer ggf. Gut gedacht, aber ich seh da echt hauptsächlich Mehreinnahmen an Steuern.
Nein. Es ist eben kein Zwang, der irgendjemandem auferlegt wird. Wenn du keinen Bock hast, die höheren Preise zu zahlen: lass' das Zeug halt liegen. Machen viele Leute jetzt schon im Rahmen der Gier-/Schrumpf-/Skimp-/Whateverflation, weil sie sich bei den für eine Tüte Chips oder eine Tafel Schokolade aufgerufenen Preisen maximal abgezockt vorkommen.
Wer meint jeden Tag frisch kochen zu müssen, hat noch nie von Vorkochen (neudeutsch "Mealprepping") gehört.weil eben nicht mutti jeden tag frisch kochen kann sondern auch 40h knechten muss und das ist ein demograpischer wandel über viele jahre
Und früher waren die Gummistiefel noch aus Holz. Es gibt Erzählungen, dass auch damals öfter mal beide Elternteile gearbeitet haben sollen und nicht generell "Mutti daheim war" sondern vielleicht zumindest TZ gearbeitet hat.wenn man mal 10-30 jahre zurück schaut war das noch nicht so, bei uns wurde immer alles frisch gekocht
Es gibt genug gute Fertiggerichte wie prepmymeal usw, die aber halt entsprechend kostendarkes7soul hat geschrieben: ↑24. Jan 2026, 09:24 ist trotzdem ein zwang der einem auferlegt wird und damit, dass sind viele andere sinnlose steuern auch schon also braucht man nicht noch eine
es sind auch die umstände die bei vielen dazu führen das man zu schlechter ernährung greift weil man zb zeit sparen will weil eben nicht mutti jeden tag frisch kochen kann sondern auch 40h knechten muss und das ist ein demograpischer wandel über viele jahre wenn man mal 10-30 jahre zurück schaut war das noch nicht so, bei uns wurde immer alles frisch gekocht
es ist indirekter zwang, wenn sich jemand diese ding dann nicht mehr leisten kann oder überlegen muss ob er sich das vormals billige produkt noch kaufen kann.summerset hat geschrieben: ↑24. Jan 2026, 09:49Nein. Es ist eben kein Zwang, der irgendjemandem auferlegt wird. Wenn du keinen Bock hast, die höheren Preise zu zahlen: lass' das Zeug halt liegen. Machen viele Leute jetzt schon im Rahmen der Gier-/Schrumpf-/Skimp-/Whateverflation, weil sie sich bei den für eine Tüte Chips oder eine Tafel Schokolade aufgerufenen Preisen maximal abgezockt vorkommen.
Wer meint jeden Tag frisch kochen zu müssen, hat noch nie von Vorkochen (neudeutsch "Mealprepping") gehört.weil eben nicht mutti jeden tag frisch kochen kann sondern auch 40h knechten muss und das ist ein demograpischer wandel über viele jahre
Und früher waren die Gummistiefel noch aus Holz. Es gibt Erzählungen, dass auch damals öfter mal beide Elternteile gearbeitet haben sollen und nicht generell "Mutti daheim war" sondern vielleicht zumindest TZ gearbeitet hat.wenn man mal 10-30 jahre zurück schaut war das noch nicht so, bei uns wurde immer alles frisch gekocht
Nein, viele Leute haben einfach keinen Bock mehr, sich groß mit Nahrungszubereitung zu beschäftigen und setzen ihre Prioritäten eben woanders (was ich nachvollziehen kann), weil es nicht mehr zwingend notwendig ist und man im Grunde genommen unkompliziert jede Mahlzeit außer Haus einnehmen könnte, wenn man das wollte.
Kann sich auch nicht jeder ein Auto leisten oder muss bei den heutigen Preisen auf was kleineres ausweichen bei Neuanschaffung. Und nun? Sich irgendetwas nicht leisten zu können, was nicht lebensnotwendig ist = "Zwang". Interessant.
Wie groß darf die Familie denn so sein?mealprepping funktioniert auch nur bis zu einer bestimmten familiengröße.
Die letzten 8 Worte sind ein sehr wichtiger Punkt.OHP92 hat geschrieben: ↑24. Jan 2026, 12:41 bei kindern anzusetzen ist glaub ich nicht der richtige weg. die sollen sich darum keine gedanken machen müssen. aber wenn man das als erwachsener noch nicht schafft gibt man das genauso an die kinder weiter. dazu kommen noch die trends wie body positivity für übergewichtige und dann hat man da ein weitrechendes problem.
zucker alleine ist nicht der einzige grund für die entwicklung, sondern eher fast food im generellen.
mit so einer steuer entstehen halt auch nachteile für die 50% die nicht übergewichtig sind, überhaupt kann das ziemliche ausmaße annehmen, in welchen verarbeitetem produkt ist kein zucker enthalten?
Das ist der einzige Weg. Weil es nämlich die Lebensphase ist, in der sich viele Dinge für das ganze Leben prägen. Und das muss über die Eltern laufen. Wenn zu viele Eltern aber nur mit entsprechender Steuerung über ihr Portemonnaie dazu zu bringen sind, dass sich was ändert: tja.
hab ich zwang geschrieben? es sollte das ziel sein, eine verbesserung für alle zu erreichen und nicht nach dem motto: pech gehabt zu denken.summerset hat geschrieben: ↑24. Jan 2026, 12:43Kann sich auch nicht jeder ein Auto leisten oder muss bei den heutigen Preisen auf was kleineres ausweichen bei Neuanschaffung. Und nun? Sich irgendetwas nicht leisten zu können, was nicht lebensnotwendig ist = "Zwang". Interessant.
Wie groß darf die Familie denn so sein?mealprepping funktioniert auch nur bis zu einer bestimmten familiengröße.
dann findet die industrie wege, die nicht besser sein müssen.Netzokhul hat geschrieben: ↑24. Jan 2026, 12:44Die letzten 8 Worte sind ein sehr wichtiger Punkt.OHP92 hat geschrieben: ↑24. Jan 2026, 12:41 bei kindern anzusetzen ist glaub ich nicht der richtige weg. die sollen sich darum keine gedanken machen müssen. aber wenn man das als erwachsener noch nicht schafft gibt man das genauso an die kinder weiter. dazu kommen noch die trends wie body positivity für übergewichtige und dann hat man da ein weitrechendes problem.
zucker alleine ist nicht der einzige grund für die entwicklung, sondern eher fast food im generellen.
mit so einer steuer entstehen halt auch nachteile für die 50% die nicht übergewichtig sind, überhaupt kann das ziemliche ausmaße annehmen, in welchen verarbeitetem produkt ist kein zucker enthalten?
Vllt würde sich das mal ändern wenn diese Produkte plötzlich teurer werden und deswegen weniger gekauft werden würden.