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Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:13
von chiki
In der freien Wirtschaft werden Gehälter verhandelt, Beamten und Tarifbeschäftigte können das nicht, daher gibt's dann die Tarifverhandlungen und Abschlüsse.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:23
von Alt, aber weise?
Die Diäten orientieren sich an der Besoldung eines einfachen Richters am obersten Gericht. Generell haben sich die Diäten in den letzten Jahrzehnten aber weniger stark erhöht als die durchnittlichen Einkommen.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:25
von clayz
Bin immer wieder geschockt, wie viel höher die Pensionen im Vergleich zur Rente sind

bizarr
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:27
von chiki
Augen auf bei der Berufswahl.
Auf Andro wurden die Beamten gerne belächelt weil feste Gehälter ohne Verhandlungsspielraum, teils eintönige Jobs. Aber es sind halt auch solche Faktoren wie Krisensicherheit und Pension oder auch bei langen Krankheiten die eindeutig eben auch Vorteile bringen.

Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:29
von Certa
chiki hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:27
Augen auf bei der Berufswahl.
Auf Andro wurden die Beamten gerne belächelt weil feste Gehälter ohne Verhandlungsspielraum, teils eintönige Jobs. Aber es sind halt auch solche Faktoren wie Krisensicherheit und Pension oder auch bei langen Krankheiten die eindeutig eben auch Vorteile bringen.
Amen
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:33
von Alt, aber weise?
clayz hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:25
Bin immer wieder geschockt, wie viel höher die Pensionen im Vergleich zur Rente sind

bizarr
Absolut richtig. Das erkauft man sich aber auch mit einer geringeren Besoldung als in der Privatwirtschaft. Man muss da das Gesamtpaket sehen.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:37
von M.a.K
clayz hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:25
Bin immer wieder geschockt, wie viel höher die Pensionen im Vergleich zur Rente sind

bizarr
Dazu sei zu sagen, dass nicht die Pension an die Rente sondern die Rente an die Pension angepasst gehört.
Alt, aber weise? hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:33
clayz hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:25
Bin immer wieder geschockt, wie viel höher die Pensionen im Vergleich zur Rente sind

bizarr
Absolut richtig. Das erkauft man sich aber auch mit einer geringeren Besoldung als in der Privatwirtschaft. Man muss da das Gesamtpaket sehen.
Das stimmt halt nicht.
Leute die Beamte belächeln arbeiten alle in hochlukrativen Stellungen. Denn erst in der Spitze ist die Privatwirtschaft deutlich besser.
In den normalen Bereichen muss ein Arbeiter erst einmal das Gehalt eines vergleichbaren Beamten beziehen. Von den angesprochenen Benefits wie eben Pension, Lohnfortzahlung, Krankenversicherung, Arbeitsplatzsicherheit ganz zu schweigen.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:40
von clayz
Ja und hier mache ich mir Sorgen, dass die Leute in der Privatwirtschaft das nie mehr aufholen können
https://www.focus.de/finanzen/altersvor ... 31724.html
ABBC3_SPOILER_SHOW
Wenn am 1. März 2024 die Beamtengehälter wie geplant pauschal um 200 Euro sowie um weitere 5,5 Prozent steigen und ungeschmälert bei den Pensionären ankommen, erhalten sie im Frühjahr 2024 im Schnitt rund 3600 Euro.
Verglichen mit Beamten im Ruhestand stehen Rentner finanziell schlecht da. Im Jahr 2022 erhielten Männer im Schnitt 1373 Euro monatliche Rente ausgezahlt. Bei Frauen lag der Durchschnittsbetrag bei gerade einmal 832 Euro , wie Statista ausweist. Als Zahlbetrag gilt die Rente, die nach Abzug des Eigenbeitrags zur gesetzlichen Kranken- bzw. Pflegeversicherung jeden Monat auf dem Bankkonto des Ruheständlers landet.
Hunderttausende Euro Gesamtunterschied
Die genannten durchschnittlichen Brutto-Monatsbezüge addieren sich im Laufe des gesamten Ruhestands auf hohe Beträge, wie folgende Beispielrechnung zeigt.
Ein Pensionär und ein Rentner beziehen jeweils 15 Jahre lang Altersbezüge (180 Monate).
Jeder der beiden bekommt das jeweilige durchschnittliche Ruhegehalt (Fortschreibung der jüngsten staatlichen Statistiken) – als Pensionär beziehungsweise als Rentner.
Dann kassiert der Ex-Beamte 180 Monate lang jeweils 3227 Euro – macht rechnerisch insgesamt 580.860 Euro vor Abzug von Steuern und Beiträgen zur privaten Krankenversicherung.
Ein männlicher Bezieher der gesetzlichen Durchschnitts-Altersrente kommt auf einen monatlichen Zahlbetrag von 1373 Euro . Dazu kommen noch die Eigen-Leistungen für die Kranken- und Pflegeversicherung der Rente. Diese liegen bei 8,825 Prozent der Gesamtrente. Daraus ergibt sich rechnerisch eine durchschnittliche monatliche Brutto-Altersrente in Höhe von 1494,17 Euro. Das ergibt nach 15 Jahren Rentenbezug 268.950 Euro. Auch hiervon gehen gegebenenfalls noch Steuern ab sowie Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung.
Der Vergleich zwischen gesetzlichen Renten und Pensionen ergibt also: Pensionäre bekommen rechnerisch im Schnitt 311.910 Euro mehr Altersbezüge als gesetzliche Rentner. Damit erhalten sie im Zeitraum von 15 Jahren gut doppelt so viel Ruhestandsbezüge wie gesetzliche Rentner. Anders ausgedrückt: Gesetzliche Rentner beziehen brutto im Schnitt nur 46,3 Prozent der durchschnittlichen Beamtenpensionen. Das ergibt sich beim Vergleich der jeweiligen Altersbezüge, die über einen Zeitraum von 15 Jahre fließen.
Wie viel willst du dann in der Privatwirtschaft mehr verdienen, um diese Beträge auszugleichen?

Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:42
von flou1983
M.a.K hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:37
clayz hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:25
Bin immer wieder geschockt, wie viel höher die Pensionen im Vergleich zur Rente sind

bizarr
Dazu sei zu sagen, dass nicht die Pension an die Rente sondern die Rente an die Pension angepasst gehört.
Alt, aber weise? hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:33
clayz hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:25
Bin immer wieder geschockt, wie viel höher die Pensionen im Vergleich zur Rente sind

bizarr
Absolut richtig. Das erkauft man sich aber auch mit einer geringeren Besoldung als in der Privatwirtschaft. Man muss da das Gesamtpaket sehen.
Das stimmt halt nicht.
Leute die Beamte belächeln arbeiten alle in hochlukrativen Stellungen. Denn erst in der Spitze ist die Privatwirtschaft deutlich besser.
In den normalen Bereichen muss ein Arbeiter erst einmal das Gehalt eines vergleichbaren Beamten beziehen. Von den angesprochenen Benefits wie eben Pension, Lohnfortzahlung, Krankenversicherung, Arbeitsplatzsicherheit ganz zu schweigen.
Kommt halt auch immer darauf an, in welchem Resort man arbeitet. Einen Sachbearbeiter aus der allgemeinen inneren Verwaltung braucht halt in der freien Wirtschaft keiner, da ist der Vergleich dann schwierig. Es gibt aber durchaus einige Beamte die in der freien Wirtschaft durchaus mehr verdienen könnten.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:47
von flou1983
clayz hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:40
Ja und hier mache ich mir Sorgen, dass die Leute in der Privatwirtschaft das nie mehr aufholen können
https://www.focus.de/finanzen/altersvor ... 31724.html
ABBC3_SPOILER_SHOW
Wenn am 1. März 2024 die Beamtengehälter wie geplant pauschal um 200 Euro sowie um weitere 5,5 Prozent steigen und ungeschmälert bei den Pensionären ankommen, erhalten sie im Frühjahr 2024 im Schnitt rund 3600 Euro.
Verglichen mit Beamten im Ruhestand stehen Rentner finanziell schlecht da. Im Jahr 2022 erhielten Männer im Schnitt 1373 Euro monatliche Rente ausgezahlt. Bei Frauen lag der Durchschnittsbetrag bei gerade einmal 832 Euro , wie Statista ausweist. Als Zahlbetrag gilt die Rente, die nach Abzug des Eigenbeitrags zur gesetzlichen Kranken- bzw. Pflegeversicherung jeden Monat auf dem Bankkonto des Ruheständlers landet.
Hunderttausende Euro Gesamtunterschied
Die genannten durchschnittlichen Brutto-Monatsbezüge addieren sich im Laufe des gesamten Ruhestands auf hohe Beträge, wie folgende Beispielrechnung zeigt.
Ein Pensionär und ein Rentner beziehen jeweils 15 Jahre lang Altersbezüge (180 Monate).
Jeder der beiden bekommt das jeweilige durchschnittliche Ruhegehalt (Fortschreibung der jüngsten staatlichen Statistiken) – als Pensionär beziehungsweise als Rentner.
Dann kassiert der Ex-Beamte 180 Monate lang jeweils 3227 Euro – macht rechnerisch insgesamt 580.860 Euro vor Abzug von Steuern und Beiträgen zur privaten Krankenversicherung.
Ein männlicher Bezieher der gesetzlichen Durchschnitts-Altersrente kommt auf einen monatlichen Zahlbetrag von 1373 Euro . Dazu kommen noch die Eigen-Leistungen für die Kranken- und Pflegeversicherung der Rente. Diese liegen bei 8,825 Prozent der Gesamtrente. Daraus ergibt sich rechnerisch eine durchschnittliche monatliche Brutto-Altersrente in Höhe von 1494,17 Euro. Das ergibt nach 15 Jahren Rentenbezug 268.950 Euro. Auch hiervon gehen gegebenenfalls noch Steuern ab sowie Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung.
Der Vergleich zwischen gesetzlichen Renten und Pensionen ergibt also: Pensionäre bekommen rechnerisch im Schnitt 311.910 Euro mehr Altersbezüge als gesetzliche Rentner. Damit erhalten sie im Zeitraum von 15 Jahren gut doppelt so viel Ruhestandsbezüge wie gesetzliche Rentner. Anders ausgedrückt: Gesetzliche Rentner beziehen brutto im Schnitt nur 46,3 Prozent der durchschnittlichen Beamtenpensionen. Das ergibt sich beim Vergleich der jeweiligen Altersbezüge, die über einen Zeitraum von 15 Jahre fließen.
Wie viel willst du dann in der Privatwirtschaft mehr verdienen, um diese Beträge auszugleichen?
Erstmal vorweg: Die Pensionen sind natürlich deutlich höher als die Renten, das bestreitet niemand.
Aber: Die Rechnung ist trotzdem nicht sinnvoll. Der Vergleich mit der Durchscnittsrente macht so keinen Sinn. Beim Durchschnittsrentner hast du viele Fälle drin, die es bei Beamten so nicht gibt: Zeiten von Arbeitslosigkeit, später Berufseinstieg, Erwerbszeiten unter Mindestlohn oder Minijobs, usw.. Ein Beamter hat meißtens eine lückenlose Erwerbsbiografie von 45 Jahren bei ausreichend Gehalt.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:52
von Alt, aber weise?
clayz hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:40
Ja und hier mache ich mir Sorgen, dass die Leute in der Privatwirtschaft das nie mehr aufholen können
https://www.focus.de/finanzen/altersvor ... 31724.html
ABBC3_SPOILER_SHOW
Wenn am 1. März 2024 die Beamtengehälter wie geplant pauschal um 200 Euro sowie um weitere 5,5 Prozent steigen und ungeschmälert bei den Pensionären ankommen, erhalten sie im Frühjahr 2024 im Schnitt rund 3600 Euro.
Verglichen mit Beamten im Ruhestand stehen Rentner finanziell schlecht da. Im Jahr 2022 erhielten Männer im Schnitt 1373 Euro monatliche Rente ausgezahlt. Bei Frauen lag der Durchschnittsbetrag bei gerade einmal 832 Euro , wie Statista ausweist. Als Zahlbetrag gilt die Rente, die nach Abzug des Eigenbeitrags zur gesetzlichen Kranken- bzw. Pflegeversicherung jeden Monat auf dem Bankkonto des Ruheständlers landet.
Hunderttausende Euro Gesamtunterschied
Die genannten durchschnittlichen Brutto-Monatsbezüge addieren sich im Laufe des gesamten Ruhestands auf hohe Beträge, wie folgende Beispielrechnung zeigt.
Ein Pensionär und ein Rentner beziehen jeweils 15 Jahre lang Altersbezüge (180 Monate).
Jeder der beiden bekommt das jeweilige durchschnittliche Ruhegehalt (Fortschreibung der jüngsten staatlichen Statistiken) – als Pensionär beziehungsweise als Rentner.
Dann kassiert der Ex-Beamte 180 Monate lang jeweils 3227 Euro – macht rechnerisch insgesamt 580.860 Euro vor Abzug von Steuern und Beiträgen zur privaten Krankenversicherung.
Ein männlicher Bezieher der gesetzlichen Durchschnitts-Altersrente kommt auf einen monatlichen Zahlbetrag von 1373 Euro . Dazu kommen noch die Eigen-Leistungen für die Kranken- und Pflegeversicherung der Rente. Diese liegen bei 8,825 Prozent der Gesamtrente. Daraus ergibt sich rechnerisch eine durchschnittliche monatliche Brutto-Altersrente in Höhe von 1494,17 Euro. Das ergibt nach 15 Jahren Rentenbezug 268.950 Euro. Auch hiervon gehen gegebenenfalls noch Steuern ab sowie Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung.
Der Vergleich zwischen gesetzlichen Renten und Pensionen ergibt also: Pensionäre bekommen rechnerisch im Schnitt 311.910 Euro mehr Altersbezüge als gesetzliche Rentner. Damit erhalten sie im Zeitraum von 15 Jahren gut doppelt so viel Ruhestandsbezüge wie gesetzliche Rentner. Anders ausgedrückt: Gesetzliche Rentner beziehen brutto im Schnitt nur 46,3 Prozent der durchschnittlichen Beamtenpensionen. Das ergibt sich beim Vergleich der jeweiligen Altersbezüge, die über einen Zeitraum von 15 Jahre fließen.
Wie viel willst du dann in der Privatwirtschaft mehr verdienen, um diese Beträge auszugleichen?
Naja, dazu muss man durchschnittlich 1.000 € mehr im Monat verdienen. Ich denke schon, dass es viele Diplombetriebswirte gibt, die statt 4.200 Netto (Eigentliches Netto abzgl. private Krankenversicherung) eben 5.200 € netto bekommen. Und warum Diplombetriebswirte? Naja, weil das halt meine Qualifikation ist.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 10:53
von Alt, aber weise?
flou1983 hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:47
clayz hat geschrieben: 27. Feb 2024, 10:40
Ja und hier mache ich mir Sorgen, dass die Leute in der Privatwirtschaft das nie mehr aufholen können
https://www.focus.de/finanzen/altersvor ... 31724.html
ABBC3_SPOILER_SHOW
Wenn am 1. März 2024 die Beamtengehälter wie geplant pauschal um 200 Euro sowie um weitere 5,5 Prozent steigen und ungeschmälert bei den Pensionären ankommen, erhalten sie im Frühjahr 2024 im Schnitt rund 3600 Euro.
Verglichen mit Beamten im Ruhestand stehen Rentner finanziell schlecht da. Im Jahr 2022 erhielten Männer im Schnitt 1373 Euro monatliche Rente ausgezahlt. Bei Frauen lag der Durchschnittsbetrag bei gerade einmal 832 Euro , wie Statista ausweist. Als Zahlbetrag gilt die Rente, die nach Abzug des Eigenbeitrags zur gesetzlichen Kranken- bzw. Pflegeversicherung jeden Monat auf dem Bankkonto des Ruheständlers landet.
Hunderttausende Euro Gesamtunterschied
Die genannten durchschnittlichen Brutto-Monatsbezüge addieren sich im Laufe des gesamten Ruhestands auf hohe Beträge, wie folgende Beispielrechnung zeigt.
Ein Pensionär und ein Rentner beziehen jeweils 15 Jahre lang Altersbezüge (180 Monate).
Jeder der beiden bekommt das jeweilige durchschnittliche Ruhegehalt (Fortschreibung der jüngsten staatlichen Statistiken) – als Pensionär beziehungsweise als Rentner.
Dann kassiert der Ex-Beamte 180 Monate lang jeweils 3227 Euro – macht rechnerisch insgesamt 580.860 Euro vor Abzug von Steuern und Beiträgen zur privaten Krankenversicherung.
Ein männlicher Bezieher der gesetzlichen Durchschnitts-Altersrente kommt auf einen monatlichen Zahlbetrag von 1373 Euro . Dazu kommen noch die Eigen-Leistungen für die Kranken- und Pflegeversicherung der Rente. Diese liegen bei 8,825 Prozent der Gesamtrente. Daraus ergibt sich rechnerisch eine durchschnittliche monatliche Brutto-Altersrente in Höhe von 1494,17 Euro. Das ergibt nach 15 Jahren Rentenbezug 268.950 Euro. Auch hiervon gehen gegebenenfalls noch Steuern ab sowie Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung.
Der Vergleich zwischen gesetzlichen Renten und Pensionen ergibt also: Pensionäre bekommen rechnerisch im Schnitt 311.910 Euro mehr Altersbezüge als gesetzliche Rentner. Damit erhalten sie im Zeitraum von 15 Jahren gut doppelt so viel Ruhestandsbezüge wie gesetzliche Rentner. Anders ausgedrückt: Gesetzliche Rentner beziehen brutto im Schnitt nur 46,3 Prozent der durchschnittlichen Beamtenpensionen. Das ergibt sich beim Vergleich der jeweiligen Altersbezüge, die über einen Zeitraum von 15 Jahre fließen.
Wie viel willst du dann in der Privatwirtschaft mehr verdienen, um diese Beträge auszugleichen?
Erstmal vorweg: Die Pensionen sind natürlich deutlich höher als die Renten, das bestreitet niemand.
Aber: Die Rechnung ist trotzdem nicht sinnvoll. Der Vergleich mit der Durchscnittsrente macht so keinen Sinn. Beim Durchschnittsrentner hast du viele Fälle drin, die es bei Beamten so nicht gibt: Zeiten von Arbeitslosigkeit, später Berufseinstieg, Erwerbszeiten unter Mindestlohn oder Minijobs, usw.. Ein Beamter hat meißtens eine lückenlose Erwerbsbiografie von 45 Jahren bei ausreichend Gehalt.
Und Beamte haben immer eine Mindestqualifikation. Da gibt es keine Personen ohne Schulabschluss etc.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 11:14
von Knolle
Im Endeffekt muss der Staat aber alles bezahlen. Die Renten sind sowieso ne Katastrophe, aber wie das mit den Pensionen dann noch klappen soll, ist in meinen Augen fraglich.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 11:16
von grandepene
Knolle hat geschrieben: 27. Feb 2024, 11:14
Im Endeffekt muss der Staat aber alles bezahlen. Die Renten sind sowieso ne Katastrophe, aber wie das mit den Pensionen dann noch klappen soll, ist in meinen Augen fraglich.
Solange die Politiker und der Bundestag Pensionen bekommen, mache ich mir da ehrlicherweise keine Sorgen.
Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 27. Feb 2024, 11:21
von Certa
grandepene hat geschrieben: 27. Feb 2024, 11:16
Knolle hat geschrieben: 27. Feb 2024, 11:14
Im Endeffekt muss der Staat aber alles bezahlen. Die Renten sind sowieso ne Katastrophe, aber wie das mit den Pensionen dann noch klappen soll, ist in meinen Augen fraglich.
Solange die Politiker und der Bundestag Pensionen bekommen, mache ich mir da ehrlicherweise keine Sorgen.
Ich auch nicht.