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Re: Sciencethread Training
Verfasst: 14. Okt 2025, 10:28
von Piotr
Face pulls und Reverse pec dec
Einarmig je nach Maschine ziemlich nice
Aber logischerweise auch doppelt Zeit
Daher mach ich es nicht
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 14. Okt 2025, 10:33
von BW117
H_D hat geschrieben: 9. Okt 2025, 12:16
Kibou hat geschrieben: 8. Okt 2025, 21:42
Eben. Deshalb meine Frage. für mich war immer klar:
soviel Volumen, wie regenierbar= mehr Muskelwachstum
Und was regenierbar ist natürlich dann individuell (Genetik, Alter, Alltag, Stress, Lebenssituation)
Du musst wohl 3-4 Sätze machen um den Reiz des ersten Satzes zu verdoppeln und irgendwann ist Erschöpfung größer als der Reiz und kurz bevor das kippt hast du wohl noch einen Mehrwert von mehr Volumen, aber das dürfte kaum messbar sein
Und wer hat wirklich das genaue Gefühl für das Volumen? Zumal für viele Training wohl auch eine Möglichkeit ist den Alltagsshit zu vergessen und dann hast halt Bock noch einen Satz drauf zu machen
3-5 weitere Sätze um den Effekt zu verdoppeln wenn der erste all in war.
Denke da steckt alles drin was man wissen muss.
Ggf. Hinzuziehen, dass man bei 3-4 Sätze 1/Woche eher Erhalt erzielt und bei 2 x 1 Satz pro Woche noch Wachstum.
Daraus kann man sich jetzt selbst ein Gerüst bauen.
Würde da noch so Proxis kalkulieren? Wenig, Mittel, viel Stress pro Woche.
So kann aus einen 3 x 1-2 Sätze eben ein 3 x 2-4 Sätze werden.
Starten bei 2-3 x 1-3 Sätzen. Was auch immer in welcher Studie rauskommen wird, es ist nicht 1:1 auf den eigenen Alltag übertragbar. Es ist mehr ein „Gut zu wissen“.
Und diese Daten bilden am Ende auch einen Mittelwert ab. 1x2 Satze hamstrings reichen mir z.B. für Wachstum. Nix mit 3-4 für Erhalt.
Zu nippard, war klar, dass das passiert. Finde auch gut, dass er und dr. Mike da eine Schlagseite bekommen. Nicht wörtlich gemeint.
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 14. Okt 2025, 11:47
von H_D
"Reichen für Wachstum aus"- wie signifikant ist das Wachstum?
Für mich immer noch stark abhängig vom Muskel
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 14. Okt 2025, 15:05
von runn12
Moseltaler hat geschrieben: 14. Okt 2025, 09:16
Kibou hat geschrieben: 14. Okt 2025, 06:21
Welcher Influenza pusht das denn gerade wieder? Ich sehe das bei den jungen Bengeln im Gym täglich.
Eisenmichel z.B.
Wie mich das Video, in dem er erklären will, wie man "im Bankdrücken stark wird" ( der war selber immer kolossal schwach) getriggert hat...
Schuster, bleib bei Deinen Peptiden.
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 14. Okt 2025, 15:15
von BW117
H_D hat geschrieben: 14. Okt 2025, 11:47
"Reichen für Wachstum aus"- wie signifikant ist das Wachstum?
Für mich immer noch stark abhängig vom Muskel
So stark, dass dieser Muskel Jahr zu Jahr dicker wird und mehr Last bewegen kann. Sage ja, dass muskelabhängig ist. Mit meinen Armen würde das niemals gehen - hier gebe ich eigentlich schon fast auf.
BTW: im wissenschaftlichen Kontext bedeutet signifikant, dass die gefundenen Ergebnisse nicht (aller Wahrscheinlichkeit nicht) auf Zufall basieren.
Klugscheissermodus aus.
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 14. Okt 2025, 17:22
von Netzokhul
Piotr hat geschrieben: 14. Okt 2025, 10:28
Face pulls und Reverse pec dec
Einarmig je nach Maschine ziemlich nice
Aber logischerweise auch doppelt Zeit
Daher mach ich es nicht
Naja...
Während du Seite 2 machst bekommt Seite 1 ja schon wieder Pause.
Systemische Belastung da jetzt auch nicht so hoch ergo kann man Pausenzeit kürzen.
Finde das nimmt sich nicht viel, außer natürlich du machst es im Supersatz mit irgendwas.
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 14. Okt 2025, 18:17
von BW117
Netzokhul hat geschrieben: 14. Okt 2025, 17:22
Piotr hat geschrieben: 14. Okt 2025, 10:28
Face pulls und Reverse pec dec
Einarmig je nach Maschine ziemlich nice
Aber logischerweise auch doppelt Zeit
Daher mach ich es nicht
Naja...
Während du Seite 2 machst bekommt Seite 1 ja schon wieder Pause.
Systemische Belastung da jetzt auch nicht so hoch ergo kann man Pausenzeit kürzen.
Finde das nimmt sich nicht viel, außer natürlich du machst es im Supersatz mit irgendwas.
Er hat schon recht. Zw. Den Seiten idealerweise etwas Pause machen.
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 14. Okt 2025, 18:20
von Piotr
Netzokhul hat geschrieben: 14. Okt 2025, 17:22
Piotr hat geschrieben: 14. Okt 2025, 10:28
Face pulls und Reverse pec dec
Einarmig je nach Maschine ziemlich nice
Aber logischerweise auch doppelt Zeit
Daher mach ich es nicht
Naja...
Während du Seite 2 machst bekommt Seite 1 ja schon wieder Pause.
Systemische Belastung da jetzt auch nicht so hoch ergo kann man Pausenzeit kürzen.
Finde das nimmt sich nicht viel, außer natürlich du machst es im Supersatz mit irgendwas.
Ja
Mache es im Supersatz um Zeit zu sparen
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 14. Okt 2025, 20:21
von H_D
BW117 hat geschrieben: 14. Okt 2025, 15:15
H_D hat geschrieben: 14. Okt 2025, 11:47
"Reichen für Wachstum aus"- wie signifikant ist das Wachstum?
Für mich immer noch stark abhängig vom Muskel
So stark, dass dieser Muskel Jahr zu Jahr dicker wird und mehr Last bewegen kann. Sage ja, dass muskelabhängig ist. Mit meinen Armen würde das niemals gehen - hier gebe ich eigentlich schon fast auf.
BTW: im wissenschaftlichen Kontext bedeutet signifikant, dass die gefundenen Ergebnisse nicht (aller Wahrscheinlichkeit nicht) auf Zufall basieren.
Klugscheissermodus aus.
Danke, ist mir schon klar.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass das für viele keine "signifikaten" Zuwächse bringt. Ich kenne auch deine Ziele nicht, aber laut deinem Log scheinst du nicht der Übergenet zu sein und ich weiß nicht, ob man sich dann an der unteren Grenze orientieren sollte was noch "signifikante" Zuwächse liefert
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 14. Okt 2025, 20:40
von H_D
NSCA NL
Handlungsempfehlungen für die Praxis
Umsetzung allgemeingültiger Trainingsprinzipien: Athletinnen profitieren gleichermassen von Krafttraining wie Athleten. Grundlage jeder Trainingsplanung sind individuelle Ziele und Voraussetzungen sowie trainingsrelevante Wirkfaktoren, nicht das Geschlecht.
Frühzeitige Implementierung von strukturiertem Krafttraining: Spätestens ab dem Eintritt in die Pubertät sind strukturierte Krafttrainingsprogramme Pflicht. Sie fördern die neuromuskuläre Kapazität, die Knochenqualität und damit direkt die sportartspezifische Leistungsfähigkeit.
Berücksichtigung des Menstruationszyklus nach Augenmass: Zyklusbedingte Stimmungsschwankungen und Schmerzen sollen gezielt zur individuellen Trainingsregulation genutzt werden. Im Trainingskontext sollte insbesondere ein gesunder und regelmäßiger Zyklus angestrebt werden. Dieser gilt als Grundlage für eine effektive Reizsetzung und Belastungssteuerung.
Erholungs- und Belastungssteuerung: Athletinnen weisen in der Regel eine erhöhte Ermüdungsresistenz auf und benötigen weniger Erholungszeit als Athleten. Folglich tolerieren sie Trainingsserien nahe dem Muskelversagen besser und können phasenweise mit einem erhöhten Trainingsserienvolumen belastet werden.
Präventive Krafttrainingsstrategien: Während der Wachstumsphase in der Jugend weisen Athletinnen eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit auf. Folglich sind präventive Strategien in Form von gezielten Krafttrainingsprogrammen frühzeitig und nachhaltig orientiert, umzusetzen. Die Steigerung der Maximalkraft sowie der allgemeinen neuromuskulären Fähigkeiten zeigt sich dabei als äußerst effektiv.
Einnahme von Kontrazeptiva: Neben dem verhütenden Effekt kann die Unterdrückung des Eisprungs über ein Verhütungsmittel zyklusbedingte Beschwerden wie Schmerzen oder Stimmungsschwankungen lindern und so zu mehr Tagen mit subjektiv höherer Leistungsfähigkeit führen. Die Wahl der Verhütungsmethode sollte individuell und bedarfsorientiert erfolgen. Eine Beratung durch eine gynäkologische Fachperson ist empfehlenswert.
Fazit
Eine sorgfältige Analyse und Einordnung des aktuellen Forschungsstands zeigt, dass die grundlegenden Trainingsprinzipien von Krafttraining bislang geschlechtsunabhängig gültig sind. Durch systematisches Krafttraining kann bei Athletinnen eine hohe Reizwirksamkeit erzielt werden. Die Ausprägung dieser Reizwirksamkeit hängt von der gezielten Berücksichtigung individueller Faktoren ab, die durch hormonelle Schwankungen beeinflusst werden können. Um geschlechtsspezifische Unterschiede im Trainingsprozess künftig noch gezielter berücksichtigen zu können, ist weitere qualitativ hochwertige Forschung erforderlich.
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 15. Okt 2025, 08:32
von BW117
H_D hat geschrieben: 14. Okt 2025, 20:21
BW117 hat geschrieben: 14. Okt 2025, 15:15
H_D hat geschrieben: 14. Okt 2025, 11:47
"Reichen für Wachstum aus"- wie signifikant ist das Wachstum?
Für mich immer noch stark abhängig vom Muskel
So stark, dass dieser Muskel Jahr zu Jahr dicker wird und mehr Last bewegen kann. Sage ja, dass muskelabhängig ist. Mit meinen Armen würde das niemals gehen - hier gebe ich eigentlich schon fast auf.
BTW: im wissenschaftlichen Kontext bedeutet signifikant, dass die gefundenen Ergebnisse nicht (aller Wahrscheinlichkeit nicht) auf Zufall basieren.
Klugscheissermodus aus.
Danke, ist mir schon klar.
Trotzdem bin ich der Meinung, dass das für viele keine "signifikaten" Zuwächse bringt. Ich kenne auch deine Ziele nicht, aber laut deinem Log scheinst du nicht der Übergenet zu sein und ich weiß nicht, ob man sich dann an der unteren Grenze orientieren sollte was noch "signifikante" Zuwächse liefert
Was bedeutet dann für dich signifikant? Zufriedenstellend?
Ich orientiere mich nixht am Minimum. Davon bin ich schon etwas weg. Natürlich auch von „möglichen Maximum“.
Meine Ziele spielen da natürlich rein: da ich aktuell nur 1-2 x ne Stunde und 15 zum trainieren pro Woche finde, macht es natürlich Sinn in Betracht zu ziehen, was das absolute Minimum ist. Und darauf dann aufbauen für Partien, die Priorität haben.
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 15. Okt 2025, 14:40
von Primate
H_D hat geschrieben: 14. Okt 2025, 20:40
NSCA NL
Handlungsempfehlungen für die Praxis
Umsetzung allgemeingültiger Trainingsprinzipien: Athletinnen profitieren gleichermassen von Krafttraining wie Athleten. Grundlage jeder Trainingsplanung sind individuelle Ziele und Voraussetzungen sowie trainingsrelevante Wirkfaktoren, nicht das Geschlecht.
Frühzeitige Implementierung von strukturiertem Krafttraining: Spätestens ab dem Eintritt in die Pubertät sind strukturierte Krafttrainingsprogramme Pflicht. Sie fördern die neuromuskuläre Kapazität, die Knochenqualität und damit direkt die sportartspezifische Leistungsfähigkeit.
Berücksichtigung des Menstruationszyklus nach Augenmass: Zyklusbedingte Stimmungsschwankungen und Schmerzen sollen gezielt zur individuellen Trainingsregulation genutzt werden. Im Trainingskontext sollte insbesondere ein gesunder und regelmäßiger Zyklus angestrebt werden. Dieser gilt als Grundlage für eine effektive Reizsetzung und Belastungssteuerung.
Erholungs- und Belastungssteuerung: Athletinnen weisen in der Regel eine erhöhte Ermüdungsresistenz auf und benötigen weniger Erholungszeit als Athleten. Folglich tolerieren sie Trainingsserien nahe dem Muskelversagen besser und können phasenweise mit einem erhöhten Trainingsserienvolumen belastet werden.
Präventive Krafttrainingsstrategien: Während der Wachstumsphase in der Jugend weisen Athletinnen eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit auf. Folglich sind präventive Strategien in Form von gezielten Krafttrainingsprogrammen frühzeitig und nachhaltig orientiert, umzusetzen. Die Steigerung der Maximalkraft sowie der allgemeinen neuromuskulären Fähigkeiten zeigt sich dabei als äußerst effektiv.
Einnahme von Kontrazeptiva: Neben dem verhütenden Effekt kann die Unterdrückung des Eisprungs über ein Verhütungsmittel zyklusbedingte Beschwerden wie Schmerzen oder Stimmungsschwankungen lindern und so zu mehr Tagen mit subjektiv höherer Leistungsfähigkeit führen. Die Wahl der Verhütungsmethode sollte individuell und bedarfsorientiert erfolgen. Eine Beratung durch eine gynäkologische Fachperson ist empfehlenswert.
Fazit
Eine sorgfältige Analyse und Einordnung des aktuellen Forschungsstands zeigt, dass die grundlegenden Trainingsprinzipien von Krafttraining bislang geschlechtsunabhängig gültig sind. Durch systematisches Krafttraining kann bei Athletinnen eine hohe Reizwirksamkeit erzielt werden. Die Ausprägung dieser Reizwirksamkeit hängt von der gezielten Berücksichtigung individueller Faktoren ab, die durch hormonelle Schwankungen beeinflusst werden können. Um geschlechtsspezifische Unterschiede im Trainingsprozess künftig noch gezielter berücksichtigen zu können, ist weitere qualitativ hochwertige Forschung erforderlich.
Ich finde die Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln generell und insbesondere im Jugendalter sehr bedenklich, dies dann noch als indirekten Performance-Enhancer zu empfehlen, da Regelschmerzend mildernd umso mehr. Regelschmerzen in hohem Ausmaß oftmals Zeichen von milder oder manifester PCOS. Da sollte man eher an die Ursachen ran. Zum Zwecke der Verhütung optimalerweise natürlich oder Kondom etc. Wobei natürlicher Weg halt blöd, da Frau in der fruchtbaren Zeit am rolligsten, was ja beide Geschlechter auskosten sollten.
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 15. Okt 2025, 15:24
von GastXY
Primate hat geschrieben: 15. Okt 2025, 14:40
H_D hat geschrieben: 14. Okt 2025, 20:40
NSCA NL
Handlungsempfehlungen für die Praxis
Umsetzung allgemeingültiger Trainingsprinzipien: Athletinnen profitieren gleichermassen von Krafttraining wie Athleten. Grundlage jeder Trainingsplanung sind individuelle Ziele und Voraussetzungen sowie trainingsrelevante Wirkfaktoren, nicht das Geschlecht.
Frühzeitige Implementierung von strukturiertem Krafttraining: Spätestens ab dem Eintritt in die Pubertät sind strukturierte Krafttrainingsprogramme Pflicht. Sie fördern die neuromuskuläre Kapazität, die Knochenqualität und damit direkt die sportartspezifische Leistungsfähigkeit.
Berücksichtigung des Menstruationszyklus nach Augenmass: Zyklusbedingte Stimmungsschwankungen und Schmerzen sollen gezielt zur individuellen Trainingsregulation genutzt werden. Im Trainingskontext sollte insbesondere ein gesunder und regelmäßiger Zyklus angestrebt werden. Dieser gilt als Grundlage für eine effektive Reizsetzung und Belastungssteuerung.
Erholungs- und Belastungssteuerung: Athletinnen weisen in der Regel eine erhöhte Ermüdungsresistenz auf und benötigen weniger Erholungszeit als Athleten. Folglich tolerieren sie Trainingsserien nahe dem Muskelversagen besser und können phasenweise mit einem erhöhten Trainingsserienvolumen belastet werden.
Präventive Krafttrainingsstrategien: Während der Wachstumsphase in der Jugend weisen Athletinnen eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit auf. Folglich sind präventive Strategien in Form von gezielten Krafttrainingsprogrammen frühzeitig und nachhaltig orientiert, umzusetzen. Die Steigerung der Maximalkraft sowie der allgemeinen neuromuskulären Fähigkeiten zeigt sich dabei als äußerst effektiv.
Einnahme von Kontrazeptiva: Neben dem verhütenden Effekt kann die Unterdrückung des Eisprungs über ein Verhütungsmittel zyklusbedingte Beschwerden wie Schmerzen oder Stimmungsschwankungen lindern und so zu mehr Tagen mit subjektiv höherer Leistungsfähigkeit führen. Die Wahl der Verhütungsmethode sollte individuell und bedarfsorientiert erfolgen. Eine Beratung durch eine gynäkologische Fachperson ist empfehlenswert.
Fazit
Eine sorgfältige Analyse und Einordnung des aktuellen Forschungsstands zeigt, dass die grundlegenden Trainingsprinzipien von Krafttraining bislang geschlechtsunabhängig gültig sind. Durch systematisches Krafttraining kann bei Athletinnen eine hohe Reizwirksamkeit erzielt werden. Die Ausprägung dieser Reizwirksamkeit hängt von der gezielten Berücksichtigung individueller Faktoren ab, die durch hormonelle Schwankungen beeinflusst werden können. Um geschlechtsspezifische Unterschiede im Trainingsprozess künftig noch gezielter berücksichtigen zu können, ist weitere qualitativ hochwertige Forschung erforderlich.
Ich finde die Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln generell und insbesondere im Jugendalter sehr bedenklich, dies dann noch als indirekten Performance-Enhancer zu empfehlen, da Regelschmerzend mildernd umso mehr. Regelschmerzen in hohem Ausmaß oftmals Zeichen von milder oder manifester PCOS. Da sollte man eher an die Ursachen ran. Zum Zwecke der Verhütung optimalerweise natürlich oder Kondom etc. Wobei natürlicher Weg halt blöd, da Frau in der fruchtbaren Zeit am rolligsten, was ja beide Geschlechter auskosten sollten.
Bin da prinzipiell konform mit dir, aber wenn wir jetzt PCOs in den Raum werfen: Kontrazeptiva sind neben Metformin häufig gewählte Therapeutika, insbesondere wenn kein starkes Übergewicht vorhanden ist, welches ursächlich ist.
Ist natürlich ungünstig, wenn man per Zufall aus „falschen“ Gründen seine Erkrankung therapiert.
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 15. Okt 2025, 15:37
von Primate
Ja, meist liegt einer PCOS ja eine Insulinresistenz zu Grunde, deswegen hilft Metformin. Kontrazeptikas helfen halt, weil sie die mit der Insulinresistenz bei Frauen einhergehende Androgendominanz ausgleichen. Würde also immer dazu raten zumindest auch an Insulinsensitivät und Entzündungsgeschehen zu arbeiten. Dann bessert sich nicht nur die Regelblutung, sondern Alles anstatt sich andere Nebenwirkungen über die oben genannten Medikamente einzuholen.
Re: Sciencethread Training
Verfasst: 15. Okt 2025, 16:23
von GastXY
Wenn Lifestyle Interventionen und ggf. Metformin allein das Problem beheben, ist ja schön und gut, aber nicht ohne Grund gehören Kontrazeptiva mit zur first-line.
Gerade wenn wir oben Sportlerinnen als Kohorte als Beispiel heranziehen und dann eine PCOs vermuten, sollte man die Option im Hinterkopf behalten.
Ich wollte jetzt auch keine ausufernde Off-Topic Diskussion starten, mir stach es nur ins Auge, dass ausgerechnet Erkrankungen, die in Gegensatz zu einem Luxusproblem (eingeschränkte Perfomance beim Sport) tatsächlich von Kontrazeptiva profitieren, als erstes Beispiel herangezogen werden, diese doch bitte zu unterlassen.
Einem Übergewichtigen mit Blutdruck würde ich aber auch raten, 20 Kilo abzuspecken, damit er sein Ramipril einfach ausschleichen und absetzen kann.