Habe die Ehre,
ich wünsche euch allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2026
Auch ich habe in 2026 Ziele, alle Ziele sind aufs Laufen fokussiert, der Rest ist Mittel zum Zweck. Daher nur weniger Worte dazu:
Krafttraining:
Mach mir Spaß und ist meine Leidenschaft, daher gibt es zwei GK Einheiten pro Woche. Ich habe drei Einheiten, welche Stumpf rotieren. Zusätzlich werde ich zu Haus Burpees ballern, weil mir das einfach Spaß macht und ich den Effekt der Übung super finde.
Ich setze Bewusst in 2026 keine Progression Ziele, weil ich in den letzten Jahren immer wieder an den selben Plateaus gescheitert bin. Dies führe ich auf den Fokus im Ausdauersport zurück, da ich vorher leistungsfähiger war.
Ich weiß viele haben hier und auch in Social Media eine andere Meinung und Ansatz, aber mein Körper gibt richtig schweres Krafttraining nicht her was die Regeneration angeht mit dem Volumen an Ausdauer.
Und meine Lieblings Ausrede ist und bleibt, dass ich für ein Läufer stark genug bin.
Radtraining:
Mein Eingangstor in die Welt des Ausdauersportes. Nie werde ich den Tag vergessen, an welchem mein Bruder mich in das Pässe fahren unterwiesen hat und wir den Jaufenpass gemeinsam erklommen haben. Zu der Zeit habe ich oben angekommen erstmal eine geraucht, in meinen Barfuß Schuhen und Baumwoll Jäckchen, man sollte nie vergessen wo man her kommt.
Ein Jahr später habe ich > 10.000km im Jahr gefahren, von nix ne Ahnung außer, dass man zu Beginn nur GrundlageL machen soll. Genau das habe ich gemacht und einfach jedes mal versucht etwas weiter und schnell zu fahren und? Hat natürlich funktioniert denn Stumpf ist Trumpf.
Nach meinem persönlichen Höhepunkt den Ötztaler mit meinem Bruder und einem Kumpel, worauf wir vier drei Jahre gewartet haben. Will ich in 2026 nicht einfach weiter machen sondern mich das ganze Jahr darüber freuen wie geil das war und das Rad als Trainingstool nutzen.
Laufziele:
- 21.02 Skyrace Herkules (Halber/ 900hm), Ziel Titelverteidigung
- 26-29.03 Trail Camp von TwoPeaks Endurance im Vinschgau, Ziel etwas lernen und neue Leute kennenlernen
- 12.04 Bilstein Marathon (1200hm) Titel wieder zurück holen
- 30.06-04.07 Trail Running Serie in Nauders, Ziel etwas neues Ausprobieren und Spaß mit Freunden haben
- 19.09 Arberland Ultra Pro Race 102km/ 3800hm, erster 100er keine Ahnung was man sich da vornimmt außer Überleben
Nach nun drei Jahren im Laufen, habe ich einiges über mein Körper gelernt und in der Zeit auf den Trails und Straßen das Wissen von unzähligen Stunden Podcast aufgesaugt und verarbeitet.
Ich werde in jedem Fall eine Intervall Einheit im Laufen machen, in die ich frisch reingehen werde (nach einem Ruhetag) und da knallt es richtig. Die zweite Einheit werde ich am Rad machen, außer in der direkten Wettkampfvorbereitung eventuell auch im Laufen. Die Intervalle im Laufen, sind so ein krasser Hebel, ich kann mir vorstellen, dass ich meine Leistung noch gut steigern kann.
Ich bin ein Freund von Volumen und werde darüber dann den Motor groß machen in Ergänzung zu den beiden Intervallen, die dritte Intensive Einheit wird dann der lange Lauf in den Wettkampf Vorbereitungen.
In 2025 habe ich zwei Dinge gelernt und mir abgeschaut, welche ich in 2026 übernehmen werde. Den langen Lauf nicht zu lange machen. Auch wenn ich Trails liebe, nicht alle Einheiten auf bergige Trails legen. Beide Änderungen haben denselben Grund, kostet mehr Regeneration als es einen Nutzen bringt.
Anbei meine 30/30er von heute, ich habe die Einheit nochmal erweitert auf 3x13x30:30. Das war sehr fordernd, aber auch geil.
Greif schrieb eins Sinngemäß etwas wie, der Effekt von Intervallen liegt in den letzten 20%. Und dem stimme ich absolut zu!
Im ersten Blocke denke ich meist, Sturmangriff ich könnte ja viel mehr. Zweiter Block schon schwer lieber mal ein Brückenkopf bilden. Dritter Block kontrollierter Rückzug und die Gedanken sind soweit, dass man überlegt zu fliehen.
Auf zu neuen Ufern
Andreas
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