Eine kleine Anekdote aus dem Bereich Ernährung, die ja eine sehr große Säule in unserem Hobby darstellt:
Ich habe nun nach vielen Jahren endlich herausgefunden, dass ich keine Haferflocken vertrage.
Da man überall liest/hört/sieht, dass Haferflocken einen Grundpfeiler in einer gesunden/fitnessorientierten Ernährung darstellen, habe ich dies nie in Frage gestellt, sondern stupide Haferflocken in meine Ernährung eingebaut. Ist ja auch cool, sind günstig, sättigend, enthalten Ballaststoffe, Mineralein etc., daher war das top.
Seit Jahren habe ich aber schon Verdauungsprobleme, die teilweise echt einschränkend im Alltag sind/waren.
Ich habe schon mit so ziemlich allem experimentiert - Fructose, Lactose, keine verarbeiteten Lebensmittel, kein rohes Gemüse blablabla.
Nun habe ich, (eher durch Zufall) einfach mal die Haferflocken durch Reispudding bzw. Gries ersetzt. Und siehe da - meine Probleme sind nahezu verschwunden!
Ich kann schwierig in Worte fassen, wie glücklich mich das macht, weil es einfach den Alltag total erleichtert.
Was lerne ich daraus? Auch wenn 99 von 100 Leuten sagen "dieses und jenes MUSS aber im Fitness so sein", sollte man sich immer eine eigene Meinung bilden.
Nehme ich jetzt ggf. weniger Ballaststoffe zu mir oder habe in Diät-Phasen schneller Hunger? Joah, kann sein. Aber immer noch besser, als den ganzen Tag mit Verdauungsbeschwerden rumzulaufen.
Dem kann man ja auch immer noch mit Flohsamenschalen oder ähnlichem entgegenwirken.
Werde mich dann nun auch wieder trauen mehr Obst zu essen.
Sicherlich keine aufregende Story, aber manchmal sind es auch die kleinen Dinge, die es wert sind hier schriftlich festgehalten zu werden
