Re: Sciencethread Training
Verfasst: 31. Mai 2025, 19:12
Übung ganz zu Beginn ? Ja.
Übung mittendrin und nicht artfremd ? IdR nicht.
Übung mittendrin und nicht artfremd ? IdR nicht.
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Newsletter: Hypertrophie mit Hindernissen: Wie Muskeln im Alter individuell auf Training reagieren
Bei Personen im Alter von 60–69 Jahren zeigte sich z. B. ein Spektrum von +2 % bis +14 % Muskelzuwachs, abhängig vom Muskel.
Auch bei 70–79-Jährigen reichte die Spanne von +1 % bis +12 %.
Innerhalb des Quadrizeps variierte das Wachstum: z. B. Vastus intermedius: +2 %, Vastus lateralis: +11 %.
Ähnliches Bild bei der Wadenmuskulatur (Triceps surae): Soleus: +1 %, Lateraler Gastrocnemius: +12 %.
Interpretation: Trainingsübungen aktivieren Muskeln unterschiedlich stark – abhängig von Bewegungsmechanik, Faserstruktur und Alltagsbeanspruchung. Das bedeutet: Wer ein Muskelwachstum gezielt erzielen will, muss auch gezielt trainieren.
Die Analyse von über 970 Probanden (60–79 Jahre) ergab: Ein höheres Trainingsvolumen oder eine längere Trainingsdauer führten nicht automatisch zu mehr Muskelzuwachs.
Hypertrophie Quadrizeps nach Dauer:
≤9 Wochen: +9 %
10–14 Wochen: +8 %
15–19 Wochen: +6 %
20–24 Wochen: +7 %
≥25 Wochen: +6 %
Auch innerhalb gleicher Zeiträume (z. B. 10–14 Wochen) zeigte sich kein klarer Zusammenhang zwischen Wiederholungsanzahl und Muskelwachstum.
Interpretation: Eine relativ geringe Dosis an Krafttraining kann bereits den maximalen Effekt erzielen, zumindest bei älteren Erwachsenen. Die Trainingsqualität scheint wichtiger als reine Quantität.
Die Daten zeigen, dass alle Altersgruppen – auch über 90 Jahre – hypertrophiefähig bleiben:
60–69 Jahre: +8 %
70–79 Jahre: +6 %
80–89 Jahre: +7 %
≥90 Jahre: +4 %
Interessant dabei: Die älteste Gruppe (≥90 Jahre) erzielte ihren Zuwachs mit nur etwa 36 Wiederholungen pro Woche, also mit einem Viertel des Volumens der jüngeren Gruppen (ca. 160 Wiederholungen/Woche).
Bei Ausdauertraining (v. a. Radfahren) zeigte sich ein unerwartetes Phänomen: Manche Muskeln verkleinerten sich trotz Training (bis zu -6 %).
Beispiel: Der Rectus femoris, obwohl er beim Radfahren aktiv ist, atrophierte in einigen Fällen.
Auch Muskelgruppen mit geringer Belastung im Training (z. B. Wadenmuskulatur beim Radfahren) zeigten Rückbildungen.
Interpretation: Bei Ausdauertraining spielt neben der Muskelaktivität auch der Energieumsatz eine Rolle – z. B. bei gleichzeitigem Kaloriendefizit oder Gewichtsreduktion. Das zeigt: Nicht jeder Sport stärkt automatisch alle Muskeln.
Praktische Implikationen für Training & Alltag
1. Gezieltes Training statt Gießkanne
Nicht einfach „Beine trainieren“ – sondern gezielt auf Muskeln mit geringer Alltagsaktivität achten, z. B. Hüftstrecker, Waden, hintere Oberschenkel, Rückenstrecker.
Einseitige Belastung (z. B. nur Radfahren) kann Muskelgruppen sogar unterfordern → gezieltes Krafttraining nötig.
2. Weniger ist oft genug – aber regelmäßig
Schon 2–3 Übungen pro Woche pro Muskelgruppe können bei älteren Erwachsenen ausreichen.
Z. B. 1–2 Sätze mit mittlerer bis hoher Anstrengung, 1–2x pro Woche.
Die Devise: Qualität vor Quantität.
3. Progression beibehalten – auch im Alter
Muskelaufbau braucht relevante Reize – das bedeutet: nicht ewig bei 2 kg bleiben.
Auch Ältere sollten lernen, bis zur moderaten Ermüdung zu trainieren, um Fortschritte zu erzielen.
4. Auch Hochaltrige profitieren – mit geringer Einstiegshürde
Studien zeigen: Selbst über 90-Jährige profitieren schon von minimalem Training (z. B. Sit-to-Stand, Treppensteigen, Widerstandsbänder).
Wichtig ist die Regelmäßigkeit, nicht die Intensität zu Beginn.
5. Frauen profitieren genauso wie Männer
Es gibt keinen Grund, Krafttraining „Männern zu überlassen“ – im Alter reagieren beide Geschlechter ähnlich.
Auch für Frauen über 70 kann Krafttraining eine wichtige Ressource gegen Gebrechlichkeit und Sturzrisiko sein.
Quelle:
Vincenty, C. S., Yoon, G., Rogers, K., Naruse, M., Trappe, S., & Trappe, T. A. (2025). Human skeletal muscle-specific hypertrophy with exercise training and aging: a comprehensive review. Journal of applied physiology (Bethesda, Md. : 1985), 10.1152/japplphysiol.00892.2024. Advance online publication. https://doi.org/10.1152/japplphysiol.00892.2024
Geschlecht: Männer und Frauen reagieren ähnlich
Die geschlechterspezifische Analyse (nur für 60–79 Jahre mit ausreichender Datenbasis) ergab:
60–69 Jahre: Männer +10 %, Frauen +8 %
70–79 Jahre: Männer +6 %, Frauen +6 %
Interpretation: Trotz biologischer Unterschiede scheinen Männer und Frauen im Alter vergleichbar gut auf Krafttraining anzusprechen. Einschränkung: Daten für ≥80 Jahre sind spärlich und erlauben keine verlässliche Geschlechteranalyse in dieser Altersgruppe.
Einfach nein. Sag einfach ChatGPT, dass es dir die aktuelle Studienlage dazu raussuchen soll.Jan hat geschrieben: 1. Jun 2025, 19:39 Methabolischer Stress AUCH ein Faktor für Muskelwachstum…@Ebiator
https://www.youtube.com/watch?v=rt-5z-AG18I&t=1350s
*Duckundweg*
Die ist mir bekanntEbiator hat geschrieben: 1. Jun 2025, 20:05Einfach nein. Sag einfach ChatGPT, dass es dir die aktuelle Studienlage dazu raussuchen soll.Jan hat geschrieben: 1. Jun 2025, 19:39 Methabolischer Stress AUCH ein Faktor für Muskelwachstum…@Ebiator
https://www.youtube.com/watch?v=rt-5z-AG18I&t=1350s
*Duckundweg*
Ach der johannes… dafür dass er den klugscheisser raushängt und ziemlich sicher etwas aus dem Kontext reisst, ist seine Aussage dann auch nicht wirklich ein Beweis dafür dass er es verstanden hat „ Die tut (time under tension) ist quasi die Dauer eines Satzes..“H_D hat geschrieben: 1. Jun 2025, 20:06 Mit dem hatte es der Scientist auch schon
ABBC3_SPOILER_SHOW
Das hast du schön falsch zitiert.Jan hat geschrieben: 1. Jun 2025, 20:18Ach der johannes… dafür dass er den klugscheisser raushängt und ziemlich sicher etwas aus dem Kontext reisst, ist seine Aussage dann auch nicht wirklich ein Beweis dafür dass er es verstanden hat „ Die tut (time under tension) ist quasi die Dauer eines Satzes..“H_D hat geschrieben: 1. Jun 2025, 20:06 Mit dem hatte es der Scientist auch schon
ABBC3_SPOILER_SHOW![]()
Netzokhul hat geschrieben: 1. Jun 2025, 20:25Das hast du schön falsch zitiert.Jan hat geschrieben: 1. Jun 2025, 20:18Ach der johannes… dafür dass er den klugscheisser raushängt und ziemlich sicher etwas aus dem Kontext reisst, ist seine Aussage dann auch nicht wirklich ein Beweis dafür dass er es verstanden hat „ Die tut (time under tension) ist quasi die Dauer eines Satzes..“H_D hat geschrieben: 1. Jun 2025, 20:06 Mit dem hatte es der Scientist auch schon
ABBC3_SPOILER_SHOW![]()
Können wir den Quatsch jetzt wieder lassen?
Ok… wir können das gerne alles auf die Waagschale legen… deine Aussage ist dahingehend schon falsch, dass du sagst, dass Muskelversagen ein Muss ist - Ist es nicht!darkes7soul hat geschrieben: 1. Jun 2025, 21:12 das ist halt völliger bullshit, weil in deinem bsp. du für die 4x10sec ein viel zu leichtes gewicht nutzen musst am ende zählt nur wie viel gesamt volumen an gewicht in einem satz bewegt wurde und das die wdh zahl nicht zu hoch wird also irgendwo zwischen 6-12 um zu gewärhleisten dass das genug schwer genug war
bzw. das wichtigste ist das muskelversagene rzielt wird also du keine wdh mehr schaffst auch nicht wenn dir einer ne pistole an den kopf hält