Was ist eigentlich schnell? Ich meine sub 3 läuft ein untalentierter Kenianer zur Recovery.
Ich fand die Idee mit dem Mars UTMB super, hab mal ChatGPT werken lassen :
Olympus Mons Ultra (OMU)
Tagline: “Run the roof of the Solar System.”
Schauplatz: Olympus Mons, Mars (≈ 18.6° N, 226.2° E)
Mars-Rahmenbedingungen: g ≈ 0,38 g; Luftdruck ~0,6 kPa; Sol = 24 h 39 min; mittlere Flankenneigung ~5 % (Schildvulkan), Basalscarp bis ~6 km, Gipfelrim ~21–22 km über Mars-Datum.
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Warum ein „UTMB auf dem Mars“ anders skaliert
Der Olympus Mons ist riesig, aber flach. Ein Basis-zu-Gipfel-Aufstieg über eine mittlere Steigung ~5 % bedeutet:
• Benötigte Horizontaldistanz für 20.000 m vertikal ≈ 400 km (20.000 m / 0,05).
=> Eine 170-km-Strecke kann nicht vom Basalbereich bis an den Kraterrand reichen. Realistische Kurse starten mittel am Hang (mid-flank) und arbeiten mit langen Traversierungen, Lava-Kanälen und Auf-/Ab-Zacken, um vertikale Meter zu sammeln.
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Distanzen & Formate
1) OMU 171 – “Mons Classique” (Flagship, analog UTMB)
• Distanz: 171 km
• Höhenmeter: ~7.200 m D+, ~7.200 m D−
• Start/Ziel: Olympus Mid-Flank Habitat (OMFH), ≈ 14.000 m ü. Mars-Datum, NW-Flanke (ca. 18.7° N, 226.0° E).
• Cut-off: 2 Sols (≈ 49 h) – großzügig wegen Suit-Handling/Schleusen.
• Profil (vereinfacht):
• S1 – Mid-Flank Traverse (0–52 km, +1.300 m): Lava-Adern, seichte Rinnen, 3–6 % Rampen.
• S2 – Upper Flank Ascent (52–100 km, +3.600 m): Lange 4–7 % Anstiege Richtung Gipfelrand; zwei „Zick-Zack“-Sektionen (Serpentinen) zur Vertikalmaximierung.
• S3 – Rim Segment (100–140 km, ±700 m): Teil-Umrundung der Caldera (Rim-Pfad, Blocklava), gewellt aber laufbar; Blick in die verschachtelten Calderen.
• S4 – Skylight Descent & Return (140–171 km, −3.900 m / +1.600 m): Abstieg über ein Tal mit Skylight-Lavatubes (gesicherte Einsturztrichter), anschließend wellige Rücktraverse zum OMFH.
• Aid/“Life-Support”-Stationen: alle 20–30 km druckbeaufschlagte Kuppeln; Drop-Bags bei km 52/100/140.
• Begründung D+: Bei 5–7 % Steigung braucht man 14–20 km Horizontal pro 1.000 hm. Die Route erzwingt mehrere lange Rampen plus Rim-Wellen, um realistische ~7.200 hm auf 171 km zu erreichen—ambitioniert, aber für die Hangmorphologie plausibel.
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2) OMU 102 – “Aureole 100” (schneller 100-km-Kurs)
• Distanz: 102 km
• Höhenmeter: ~2.800 m D+
• Start/Ziel: Olympus Aureole Station am äußeren Lava-Apron (≈ 6.000–8.000 m).
• Charakter: Längere Traverses über Aureole-Ablagerungen (geländegängig, großwellig), eine größere Rampe (~5 %) und mehrere kürzere Stufen an erstarrten Lava-Fronten.
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3) OMU 360 – “Rim & Flank Grand Tour” (Expeditionsformat)
• Distanz: ~360 km
• Höhenmeter: ~18.000 m D+
• Start/Ziel: OMFH (≈ 14.000 m).
• Kernidee: halbe Caldera-Umrundung (Rim) + tiefer Abstieg auf der Ostflanke in den mittleren Hangbereich + weiter südliche Traverse + Rückaufstieg.
• Cut-off: 5 Sols (~123 h).
• Anmerkung: Wer wirklich „Basal-zu-Rim“ am Stück will, braucht >300–400 km, sonst passt die Trigonometrie nicht.
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Startpunkte (präzisiert)
• Olympus Mid-Flank Habitat (OMFH): ~18.7° N, 226.0° E, ~14.000 m ü. Mars-Datum.
Zweck: UTMB-typische Distanzen mit signifikantem D+ ermöglichen, ohne 400-km-Monster.
• Olympus Aureole Station: ~18.3° N, 227.0° E, ~7.000 m.
Zugang zu breitem Apron/Aureole-Terrain (100 km-Format, moderater D+).
Koordinaten sind bewusst “rounded & plausible”; die exakte Kurslegung würde hochauflösende DTM-Planung (MOLA/HiRISE/CTX) erfordern.
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Mars-spezifische Race-Parameter (knallhart)
• Anzug & Lebenserhaltung: Druckanzug (Mikrometeoritenschutz), CO₂-Scrubber, beheizte Stiefel, redundante O₂-Reserven. Ohne ist keine Laufveranstaltung möglich.
• Pace/Physio: 0,38 g reduziert Stoßlast, aber der Anzug limitiert Schrittfrequenz & Ökonomie – realistische Durchschnittspace ist deutlich langsamer als am Ätna/UTMB.
• Cutoffs: An Sols orientiert (24 h 39 min).
• Streckenmarkierung: Niedrigprofil-Bojen + Trägheits-/GNSS-Navigation (lokales Beacon-Netz); Staubstürme = redundante Wegführung.
• Rettung: Druckkuppeln ≈ alle 20–30 km, Drohnen (VTOL) mit Druckkapsel.
• Untergrund: Meist kompaktierte Regolith-/Lava-Decke, lokal Blocklava. Steigungen selten >8 %, aber sehr lang.
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Beispielhafte Zahlenprüfung (Transparenz)
• Warum 7.200 hm auf 171 km plausibel sind:
Angenommene effektive Anstiegssegmente ~100–120 km im Anstieg bei gemittelten 6 % → 100 km × 0,06 = 6.000 hm bis 7.200 hm (bei 120 km). Die Route erzwingt das über Serpentinen und mehrere Hangstufen.
• Warum Base-to-Rim nicht in 170 km passt:
20.000 hm / 0,05 = 400 km Horizontaldistanz—Fakt.
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Naming & Branding
• Event: Olympus Mons Ultra (OMU)
• Rennen:
• OMU 171 – Mons Classique
• OMU 102 – Aureole 100
• OMU 360 – Rim & Flank Grand Tour
• Logo-Idee: stilisierte Caldera-Silhouette mit langer Flanken-Serpentine; Farbcode Rostrot/Schwarz.
Olympus Mons Ultra 171 km – Höhenprofil (OMU 171).png