Re: Sciencethread Training
Verfasst: 20. Mai 2025, 07:41
Re: Sciencethread Training
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Die Belastung auf das ZNS durch Krafttraining ist quasi 0.Matze_ hat geschrieben: 20. Mai 2025, 14:47 Gibt es Untersuchungen zur Trainingsausführung und ZNS? Bzw. Nähe Muskelversagen und ZNS?
Hatte mal eine Zeit lang HIT gemacht, sprich Einsatztraining mit eher kontrolliert bis langsamer Ausführung bis zum kompletten Versagen - die letzte vollständige Wiederholung war immer ein ewig langes Gezittere. Hatte tatsächlich gute Erfolge, aber kaum ein Training hat mich so ausgeknockt wie das - ich war ständig gereizt und konnte nur schlecht pennen. Infektanfälligkeit ebenfalls gestiegen.
Ok, danke dir. Und wie kommt es dann (gefühlt), dass mich verstärktes Training am Muskelversagen so ausknockt? Warum schlafe ich daraufhin so schlecht und bin gereizt? Was ist der Mechanismus dahinter? Oder bilde ich mir das nur ein?Ebiator hat geschrieben: 20. Mai 2025, 15:08Die Belastung auf das ZNS durch Krafttraining ist quasi 0.Matze_ hat geschrieben: 20. Mai 2025, 14:47 Gibt es Untersuchungen zur Trainingsausführung und ZNS? Bzw. Nähe Muskelversagen und ZNS?
Hatte mal eine Zeit lang HIT gemacht, sprich Einsatztraining mit eher kontrolliert bis langsamer Ausführung bis zum kompletten Versagen - die letzte vollständige Wiederholung war immer ein ewig langes Gezittere. Hatte tatsächlich gute Erfolge, aber kaum ein Training hat mich so ausgeknockt wie das - ich war ständig gereizt und konnte nur schlecht pennen. Infektanfälligkeit ebenfalls gestiegen.
Kommt auf die Übung, die Nähe zum Versagen und meine verfügbare Zeit anH_D hat geschrieben: 20. Mai 2025, 15:22 Wie lange pausiert ihr und wann habt ihr das Gefühl es kippt und ihr pausiert zu lange?
https://journals.lww.com/nsca-jscr/abst ... ut,.1.aspx
Zentrale Erschöpfung ist ja nicht die einzige Art von Erschöpfung, gibt ja z.B. auch periphere oder lokale Erschöpfung die für den Großteil der festgestellten Symptome verantwortlich ist. Hier, wir haben einen Artikel dazu:Matze_ hat geschrieben: 20. Mai 2025, 15:18Ok, danke dir. Und wie kommt es dann (gefühlt), dass mich verstärktes Training am Muskelversagen so ausknockt? Warum schlafe ich daraufhin so schlecht und bin gereizt? Was ist der Mechanismus dahinter? Oder bilde ich mir das nur ein?Ebiator hat geschrieben: 20. Mai 2025, 15:08Die Belastung auf das ZNS durch Krafttraining ist quasi 0.Matze_ hat geschrieben: 20. Mai 2025, 14:47 Gibt es Untersuchungen zur Trainingsausführung und ZNS? Bzw. Nähe Muskelversagen und ZNS?
Hatte mal eine Zeit lang HIT gemacht, sprich Einsatztraining mit eher kontrolliert bis langsamer Ausführung bis zum kompletten Versagen - die letzte vollständige Wiederholung war immer ein ewig langes Gezittere. Hatte tatsächlich gute Erfolge, aber kaum ein Training hat mich so ausgeknockt wie das - ich war ständig gereizt und konnte nur schlecht pennen. Infektanfälligkeit ebenfalls gestiegen.
Wüsste ehrlich gesagt nicht, was diese Studie jetzt Bahnbrechendes zeigen soll. Dass man mit 5 Minuten Pause mehr Gewicht bewegen und mehr Volumen schaffen kann als mit 2 Minuten – ja, no surprise. Das ist reine Logik, keine neue Erkenntnis.H_D hat geschrieben: 20. Mai 2025, 15:22 Wie lange pausiert ihr und wann habt ihr das Gefühl es kippt und ihr pausiert zu lange?
https://journals.lww.com/nsca-jscr/abst ... ut,.1.aspx
Bei Kraftausdauer Training:H_D hat geschrieben: 20. Mai 2025, 15:22 Wie lange pausiert ihr und wann habt ihr das Gefühl es kippt und ihr pausiert zu lange?
https://journals.lww.com/nsca-jscr/abst ... ut,.1.aspx
Alles andere gilt wohl als widerlegt in Bezug auf trainingsinduzierte Hypertrophie.Jan hat geschrieben: 20. Mai 2025, 16:46WH_D hat geschrieben: 20. Mai 2025, 15:22 Wie lange pausiert ihr und wann habt ihr das Gefühl es kippt und ihr pausiert zu lange?
https://journals.lww.com/nsca-jscr/abst ... ut,.1.aspx
Hypertrophie entsteht nicht nur durch Volumen, sondern auch durch metabolischen Stress, mechanische Spannung und Muskelermüdung. Und genau die werden durch ewig lange Pausen reduziert.
Nein, ja und nein.Jan hat geschrieben: 20. Mai 2025, 16:46 Hypertrophie entsteht nicht nur durch Volumen, sondern auch durch metabolischen Stress, mechanische Spannung und Muskelermüdung. Und genau die werden durch ewig lange Pausen reduziert.
Nein, dauert nur zu lange und ist unnötig.Jan hat geschrieben: 20. Mai 2025, 16:4610 Minuten Pause? Da bist du gefühlt komplett „raus“, Herzfrequenz unten, Fokus weg, Muskulatur abgekühlt. Der zweite Satz fühlt sich dann fast wie ein frischer erster an – das ist energetisch zwar nett, aber hypertrophietechnisch eher ineffizient.
Wenn nur mechanische Spannung zählen würde, könnten wir einfach 10 Minuten Pause machen und gut istPrimate hat geschrieben: 20. Mai 2025, 17:06Alles andere gilt wohl als widerlegt in Bezug auf trainingsinduzierte Hypertrophie.Jan hat geschrieben: 20. Mai 2025, 16:46WH_D hat geschrieben: 20. Mai 2025, 15:22 Wie lange pausiert ihr und wann habt ihr das Gefühl es kippt und ihr pausiert zu lange?
https://journals.lww.com/nsca-jscr/abst ... ut,.1.aspx
Hypertrophie entsteht nicht nur durch Volumen, sondern auch durch metabolischen Stress, mechanische Spannung und Muskelermüdung. Und genau die werden durch ewig lange Pausen reduziert.
Könntest du auch. Wärst halt bei normalem Volumen 4 Stunden im Gym aber in Sachen Hypertrophie macht es keinen Unterschied, zumindest wahrscheinlich nicht weil das vermutlich niemand je getestet hat. Außer Powerlifter, denen ist Hypertrophie aber mehr oder minder egal.Jan hat geschrieben: 20. Mai 2025, 17:19Wenn nur mechanische Spannung zählen würde, könnten wir einfach 10 Minuten Pause machen und gut istPrimate hat geschrieben: 20. Mai 2025, 17:06Alles andere gilt wohl als widerlegt in Bezug auf trainingsinduzierte Hypertrophie.Jan hat geschrieben: 20. Mai 2025, 16:46
W
Hypertrophie entsteht nicht nur durch Volumen, sondern auch durch metabolischen Stress, mechanische Spannung und Muskelermüdung. Und genau die werden durch ewig lange Pausen reduziert.
Aber dass das nicht optimal ist, zeigt eben, dass unterstützende Reize wie metabolischer Stress und Ermüdung eben doch auch eine Rolle spielen – auch wenn sie nicht die Hauptakteure sind…