Re: Cardio Thread
Verfasst: 30. Okt 2024, 10:47
zum thema mitochondrien ...
https://doi.org/10.3390/antiox12040782
https://doi.org/10.3390/antiox12040782
schön den erwartungen entsprechen zu können
Was sind das? So ca. 70% FTP? Da lässt ISM seine Intervalle fahren.labil hat geschrieben: 30. Okt 2024, 10:47 zum thema mitochondrien ...
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https://doi.org/10.3390/antiox12040782
Die Schwelle wandert mit. FATmax bewegt sich in Richtung der ursprünglichen/untrainierten Schwelle, bleibt aber unterhalb von LT1/VT1, während "die Schwelle" bei LT2/VT2 liegt und sich mit Training ebenfalls verbessert. Das sollte eigentlich auch die Trainingsbereiche von GA1 und GA2 verschieben (korrigiere mich bitte, wenn ich da falsch liege, aber ich bin eher in der internationalen Nomenklatur unterwegs, wo die deutsche Abkürzung natürlich nicht benutzt wird).husefak hat geschrieben: 30. Okt 2024, 11:11 Damit wandert auch die Fatmax vom oberen GA1 zum oberen GA2 in Richtung Schwelle.
Was meinst du mit die "Schwelle wandert mit", also bezogen auf was? Anhand des Diagramms auf W/kg, ja klar. Bezogen auf den Puls hab ich das bei mir noch nie festgestellt. Der bleibt bis auf die üblichen Schwankungen im gleichen Range, man wird nur im Output stärker. Mein Trainer bezeichnete die Watt an der Kurbel als Maß für externe Leistung, den Puls als Maß für interne Leistung. Fand ich iwie ganz einleuchtend.Carter T R hat geschrieben: 30. Okt 2024, 12:02Die Schwelle wandert mit. FATmax bewegt sich in Richtung der ursprünglichen/untrainierten Schwelle, bleibt aber unterhalb von LT1/VT1, während "die Schwelle" bei LT2/VT2 liegt und sich mit Training ebenfalls verbessert. Das sollte eigentlich auch die Trainingsbereiche von GA1 und GA2 verschieben (korrigiere mich bitte, wenn ich da falsch liege, aber ich bin eher in der internationalen Nomenklatur unterwegs, wo die deutsche Abkürzung natürlich nicht benutzt wird).husefak hat geschrieben: 30. Okt 2024, 11:11 Damit wandert auch die Fatmax vom oberen GA1 zum oberen GA2 in Richtung Schwelle.
Wenn man über die üblichen Allgemein Empfehlungen wie 80% L2, 15% L3 und 5% VO2Max hinausgehen will, braucht es bissi mehr spezifischen Input.Honeycakehorse hat geschrieben: 30. Okt 2024, 13:31 Um mal ein bisschen mehr zum praktischen zu kommen.
Was mache ich für Fahrten bei ~8h/ Woche auf dem Rad um schneller/besser zu werden über den Winter?
Würde mich als Anfänger einordnen.
Wenn es das Wetter es zulässt fahr ich einmal ~3h draußen, auf der Rolle ist 2h das höchste was ich ertrage, lieber 90min oder weniger.
Da sich sowohl das Diagramm wie auch deine Aussage um W/kg gedreht haben, bezog ich mich ebenfalls auf Leistung und nicht HR an der Schwelle. Das FATmax kann mW auch nicht im Bereich von GA2 liegen.husefak hat geschrieben: 30. Okt 2024, 13:56 Was meinst du mit die "Schwelle wandert mit", also bezogen auf was? Anhand des Diagramms auf W/kg, ja klar. Bezogen auf den Puls hab ich das bei mir noch nie festgestellt. Der bleibt bis auf die üblichen Schwankungen im gleichen Range, man wird nur im Output stärker. Mein Trainer bezeichnete die Watt an der Kurbel als Maß für externe Leistung, den Puls als Maß für interne Leistung. Fand ich iwie ganz einleuchtend.
IIRC müsste GA1 grob im oberen Endurancebereich liegen, ggf. auch im unteren Tempobereich (aber unterhalb von LT1). GA2 innerhalb der Zone, die Allen und Coggan als Lactate Threshold definieren. Der obere Tempo- und der untere Lactate Threshold Bereich müsste dann GA1/GA2 sein. Einverstanden?husefak hat geschrieben: 30. Okt 2024, 13:56 Und ja, wir sollten uns auf ein Zonen Modell einigen. Ich schrub gestern nur GA, weil das so in Maxims Plan stand. Damals war bei uns das 7 Zonen Modell aus Coggan/Allens "Training and Racing with a Power Meter" angesagt, als PMs in den Amateursport einzogen. Heute nutzt man glaube weniger Zonen. Sollten wir mal matchen.
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Ziel konkret gibt’s nicht. Berge auf jeden Fall nicht, wohne in Münster sowas haben wir nicht. Wie meinst du das mit den Kilometern? Im Jahr oder wie weit ich fahren kann?husefak hat geschrieben: 30. Okt 2024, 14:33Wenn man über die üblichen Allgemein Empfehlungen wie 80% L2, 15% L3 und 5% VO2Max hinausgehen will, braucht es bissi mehr spezifischen Input.Honeycakehorse hat geschrieben: 30. Okt 2024, 13:31 Um mal ein bisschen mehr zum praktischen zu kommen.
Was mache ich für Fahrten bei ~8h/ Woche auf dem Rad um schneller/besser zu werden über den Winter?
Würde mich als Anfänger einordnen.
Wenn es das Wetter es zulässt fahr ich einmal ~3h draußen, auf der Rolle ist 2h das höchste was ich ertrage, lieber 90min oder weniger.
Was sind deine konkreten Ziele? Schneller auf wieviel km? Am Berg? In der Ebene? Sprinten? Wann willst du schnell sein (aka gibt es ein Event)? Was kannst du jetzt schon gut, was sind deine Schwachstellen dabei?
Wie lange fährst du schon? Wieviele Kilometer hast du drauf? Wie ist deine aktuelle FTP in W und W/kg? Welche Möglichkeiten hast du? Smarttrainer? Wenn ja welche Software? Welche Sensoren?
Du merkst schon, "ein bißchen schneller werden" ist ein kleiner Wunsch mit großem Ausmaß.![]()
Ja, ich verstehe wie du das meinst. Könnte man so sagen, es steigt halt der Anteil der Fette in der Energiebereitstellung auch bei höherem Output.Carter T R hat geschrieben: 30. Okt 2024, 15:04 IIRC müsste GA1 grob im oberen Endurancebereich liegen, ggf. auch im unteren Tempobereich (aber unterhalb von LT1). GA2 innerhalb der Zone, die Allen und Coggan als Lactate Threshold definieren. Der obere Tempo- und der untere Lactate Threshold Bereich müsste dann GA1/GA2 sein. Einverstanden?
Dann wandert das FATmax gemessen in W nicht in den GA2-Bereich, sondern der GA1-Bereich dehnt sich zu höheren Leistungen aus. Bzgl. der HR entspricht die neue HR am FATmax evtl. einer früheren bzw. nähert sich einer HR, die früher im GA2 Bereich lag (mit dem neuen Trainingsstand aber nicht mehr).
Hatte ich eben übersehen, beim Warten im MB Service.labil hat geschrieben: 30. Okt 2024, 11:13 es geht vor allem um die untere grafik!!!
ISM sagt ja immer, dass er die leute so 3-4h pro woche in zone2 fahren lässt
und das führt ja offensichtlich schon zu einer verbesserten mitochondrienfunktion
und auch einer quantitativen zunahme!
(nebenbei bemerkt verbessert auch krafttraining die qualität, nicht jedoch die quantität)
(Memme, Erlich, Phukan & Hood, 2021; Porter, Reidy, Bhattarei, Sidossis & Rasmussen, 2015)
btw hängt die mitochdondriale dysfunktion mit ziemlich allen chronischen erkrankungen zusammen,
daher sind die methoden zur leistungsoptimierung garnicht so anders als für den gesundheitssport.
große diskrepanzen gibts nur im trainingsvolumen.
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