Aktuelle Gedanken in meinem Kopf:
Ich bin aktuell wie erwähnt schon wieder recht schwer. Teilweise an manchen Tagen auf/über 90kg (auf 1,80m).
Die Form ist noch passabel. Keine Bestform, aber auch nicht schlecht. Man erkennt immer noch Bauchmuskeln, nach meiner Definition würde ich aber nicht von Sixpack sprechen.
Grundsätzlich hat bei mir in diesem Jahr ein Umdenken stattgefunden - was ich gut finde! Ich esse nicht mehr um aufzubauen/abzunehmen (also klassisch Bodybuilding-Jahreszeiten mäßig), sondern um zu performen. Das ist für mich nach vielen Jahren ein großer Paradigmenwechsel, welchen ich aber gut finde.
Interessanterweise sehe ich damit (in der Selbstwahrnehmung) year-around auch besser aus, als wie früher irgendwie 8 Wochen im Sommer gut und sonst scheiße auszusehen. Jetzt ist es (aufs Aussehen bezogen) dauerhaft so ein Mittelding, was ich relativ einfach in die eine- oder andere Richtung steuern kann, wenn ich denn will.
Ich habe dazu mal meine aktuellen Werte mit 2024 verglichen:
ZeitpunktØ GewichtBauchumfangBrustBauchSchenkel
2023 KW 4483,8kg??11m12mm13mm
2024 KW 4487,3kg80cm9mm16mm10mm
2025 KW 4489,4kg81cm6mm10mm10mm
Bei den ~89kg Wochendurchschnitt stehe ich seit KW36, mal mit ein paar Gramm Verschiebung hinterm Komma nach oben/unten.
Da ich ja nun Anfang März einen offiziellen Ultra laufen möchte, denke ich, dass es nicht verkehrt wäre, irgendwas zwischen 5-10kg abzuwerfen. Wobei ich 10kg aktuell für "nicht möglich" halte, wenn ich weiter Performance im Training haben will. Das würde mit viel zu großer Selbstgeißelung einher gehen, unter der das Training definitiv leiden würde. Außerdem habe ich - wie zuletzt schon mal geschrieben aktuell immensen Hunger und könnte noch mehr in mich reinstopfen, wenn ich da nicht etwas Disziplin zeigen würde.
Der Körper verlangt also nach Nährstoffen. Der Großteil meiner Ernährung ist "sauber", wobei ich diese Definition nicht mag. Sagen wir 80-90% besteht aus Nahrungsmitteln ohne Zutatenliste. Das trifft es wohl eher. Ist also jetzt nicht so, als würde ich viel Nährstoffarmes in mich reinstopfen.
Auf der einen Seite denke ich, es könnte Sinn machen jetzt bis Jahresende ein leichtes Defizit zu fahren, um schon mal 1-2kg wegzumachen, auf der anderen Seite spricht aber auch einiges dagegen:
- Der Körper signalisiert, dass er mehr Nährstoffe will
- Das Trainingsvolumen wird durch den Omnia Plan sukzessive ansteigen
- Zum Jahresende (Weihnachten/Neujahr) wird auch im wahrsten Sinne des Wortes wieder viel gesoffen und ich werde garantiert keine Kalorien zählen zu dem Zeitpunkt.
- Wenn ich trotzdem diäte und dann zum Jahresende saufe/fresse, fühlt es sich wie eine Niederlage an
Ich überlege daher, ob ich dann einfach ab KW2 (ganz vorsichtig) ein Defizit fahre, damit die Performance nicht leidet - in den Wochen vor dem Ultra wird das Trainingsvolumen am höchsten sein - und dann die Phase danach einfach ein bisschen weiter diäte, wenn der Wettkampf vorbei ist.
Vielleicht scheiße ich auch einfach komplett drauf und laufe einfach mit schwerem Körpergewicht. Wird sowieso der erste offizielle Ultra-Lauf, also kann ich eigentlich auch ganz entspannt daran gehen. Das muss mein Hirn nur noch verstehen. Entspannt an irgendwelche Ziele herangehen ist nicht mein Ding
Edit: 2023 Daten in Tabelle hinzugefügt