Habe die Ehre,
es war still die Tage, jede Minute wurde genossen.
Ob auf dem Trail mit dem Bully, der Blick vom Gipfelkreuz, die Einkaufstour, das gemütliche beisammen sein oder das wundere Abendessen herrlich.
Ich habe mich über zwei Dauerläufe in die technisch schweren Trails des Bayer Waldes gearbeitet. Wurzeln und Steine säumen die Trails. Die Höhenlage ist zwischen 600hm und 1500hm, in schattigen Passagen ist es Spiegelglatt. Diese Eispassagen sind kurz, müssen aber gemieden werden oder mit Grödeln bezwungen.
Dehnen am Abend und eine warmes Arnika Bad fördern meine Regeneration.
Die Schlüsseleinheit im Marathontraining ist für mich der lange Lauf. Bei der Länge und Gestaltung scheiden sich die Geister.
Für mich muss die 3 vorne stehen und es muss gemütlich losgehen, getreu dem Motto solang ich das Ende mitbekomme kann ich den Anfang ruhig verpassen.
Ich habe nach drei Jahren Laufsport mein Respekt nicht verloren, auch der Mythos, welcher die Einheit umschleiert habe ich bewahrt.
Die Vorbereitung gleicht einer Expedition ich prüfe die Ausrüstung, schaue mir die Route an und frage mich, welche Überraschung die Natur für mich bereit hält?
Heute war klar, die Beine sind frisch trotz der ersten Woche im Marathonplan.
Hüglig und flowig waren die ersten 5km, welche auch die letzten werden. Denn es war ein Zulauf mit großer Schleife und Stich zu der Ruine Lichtenegg. Bei der Hollhöhe, direkt neben dem mittlerweile bekannten Sportschule Kinema. Ging es den ersten brutalen Anstiegt hoch zum Hohenbogen. Steigungen von bis zu 30% erfreuen mein Herz, der Skifahrer schaut verächtlich als ich neben der Piste hoch stapfe, aber der Boarder nimm locker die Finger an dem Helm zum Gruß.
Warum laufe ich im Downhill nichts raus? Dass erkenne ich schnell, 400 Downhill Meter auf 3km über Stock und Stein, immer wieder Eis oder ganze Bäume sperren den Weg. Das gute ich stürze nur einmal und die Beine bleiben frisch.
Im letzten Anstieg nehme ich 400hm über 3km im Dauerlauf, eine 8:45 Pace aber es ist Laufen und ich drücke Ihn ganz durch.
Es gilt nicht voll aufzudrehen, also nochmal 4-5km locker und die letzten Kilometer nochmal die Pace unter 7 gezogen, aber kontrolliert.
Trotz dieser starken Leistung für mich, gibt es einen Wermutstropfen.
Ich merke wie fertig ich letztes Jahr war. Einige Passagen kenne ich und ich weiß wie ich da letztes Jahr lang bin … Mir wird es eine Lehre sein, auf meine Regeneration zu achten.
Aber das positive, so Zeiten bin ich im Grundlagen Bereich hier noch nicht gelaufen.
War mir wie immer ein Fest
Andreas
IMG_7025.jpeg
IMG_7033.jpeg
IMG_7034.jpeg
IMG_7037.jpeg
IMG_7038.jpeg
IMG_7040.jpeg