GuMo,
vielen Dank noch einmal.
Heute bin ich noch ziemlich platt. Der Umzug am Samstag hat statt angekündigter 3-4 Stunden ca. 9 Stunden gedauert und anschließend war ich einfach nur komplett fertig. Gestern den Tag auch nur auf der Couch gelegen, Fernsehen geguckt und zwei Nickerchen gemacht. Heute daher noch kein Sport. Morgen will ich zumindest mit Spazieren gehen und Oberkörper wieder einsteigen.
Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich im kommenden Jahr auch offizielle Ultras mitlaufen möchte. Daran hat sich auch nichts geändert. Freitag war der Beginn, nicht das Ende
Wie sieht jetzt der weitere Fahrplan aus?
Bis Jahresende wird der Fokus darauf liegen, noch 1-2 Gramm Muskulatur aufzubauen, falls möglich. Dafür bleibe ich bei meinem bewährten System.
Auf der Laufseite mache ich bis Jahresende weiter "irgendwas". Ich sehe hier die Zeit bis zum Jahreswechsel als so eine Art Entspannungsphase, in der ich hier mal etwas Druck rausnehmen möchte, jetzt wo ich mein "großes" Ziel erreicht habe. Das heißt nicht, dass ich gar nichts tun werde, aber einfach mal bewusst etwas Druck rausnehmen, den ich mir selber immer mache. Auch, wenn ich ein großer Freund von definierten Zielen bin, denke ich, dass die zwei Monate ohne festes Ziel (dem Kopf) mal ganz gut tun werden.
Zum Jahresende hin, wenn der Winter kommt, der bei uns häufig Schnee mit sich bringt, werden die Long-Runs dann eh weniger Long ausfallen. Keinen Bock mich irgendwo lang zu machen und dann da stundenlang im Wald zu liegen, bis mich mal irgendwer findet. Ich mache ja immer alles alleine. Das Risiko ist mir dann doch etwas zu hoch.
Wird dann also wahrscheinlich auf viele Einheiten im Studio auf dem Laufband oder so herauslaufen. Und da habe ich keinen Bock vier Stunden drauf zu laufen.
Ich denke deswegen darüber nach, jetzt bis Jahresende die Einheiten etwas intensiver (und damit kürzer) zu gestalten. So lange wie es noch geht, werde ich aber Samstags auch meine langen Läufe durchs Gelände machen, deswegen bezeichne ich es als "irgendwas". Einen Plan zu beginnen, den ich dann eh nicht durchziehe macht keinen Sinn. Zudem ist die Zeit bis Jahresende überschaubar.
Durch einen gewissen User hier im Forum bin ich an die Omnia Performance Pläne gekommen - danke an der Stelle!
Nach heutigem Stand werde ich ab Januar dann die folgenden Pläne trainieren:
Strength + 50km
Strength + 100km
Änderungen vorbehalten. Fest steht für mich, dass ich im Herbst zwei Ultras machen werde. GGf. auch im März schon einen. Ob ich den mitmache, wird darüber entscheiden, wie ich von Anfang des Jahres an das Lauftraining entsprechend gestalte. Sollte ich den im März nicht mitnehmen, überlege ich das erste Halbjahr dafür zu nutzen schneller zu werden. Auch dafür hat Omnia entsprechende Pläne in Kombination mit Kraftaufbau. Ich tendiere aber eher zum Ultra-Training.
Aktuelle Ziele für das kommende Jahr wären daher:
- 250kg Heben
- 140kg Bankdrücken
- Lindwurm-Lauf im März (45km, 1000HM)
- P-Weg im September (73km, 2000HM)
- Röntgenlauf im Oktober (63km, 1370HM)
(Änderungen vorbehalten)
Zusätzlich würde ich gerne noch die Bergische 50 Wanderung mit machen und irgendwann mal sowas wie einen 6h Lauf. Das sehe ich aber eher als "Side-Quests", die ich nur dann mitmachen würde, wenn es passt. GGf. nehme ich noch ein Ziel für die Kniebeuge mit auf, wenn ich sie nun tatsächlich schmerzfrei, dauerhaft ausführen kann - das wird sich bis Jahresende zeigen.