Re: USA-Thread
Verfasst: 6. Nov 2024, 07:30
https://www.spiegel.de/ausland/us-wahl- ... ceee051d4e
Junge Junge Junge..."Problem in Nevada
Tausende Jungwähler scheitern bei US-Wahl offenbar an Unterschrift
Händisch auf Papier unterschreiben – und dann auch noch mehrmals identisch? Für viele Jugendliche ist das offenbar gar nicht so leicht. Tausende Briefwahlstimmen sind wegen Unstimmigkeiten in Nevada zurückgewiesen worden.
Die Auszählung der abgegebenen Stimmen bei der US-Präsidentschaftswahl läuft in der Nacht auf Hochtouren. Derweil ist im Bundesstaat Nevada ein Problem zutage getreten: So berichtet etwa der Sender CNN, dass viele junge Wähler Schwierigkeiten mit einer Unterschrift auf Papier haben.
Am 5. November 2024 findet in den USA die Präsidentschaftswahl statt. Auch die 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses und 34 von 100 Senatoren werden neu gewählt. Hier finden Sie den Überblick zu dem Ereignis.
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»Wir stellen fest, dass viele jüngere Menschen ein Problem mit der Unterschrift haben, weil sie in einer digitalen Welt leben und im wirklichen Leben noch nie eine echte Unterschrift geleistet haben«, sagte demnach Innenminister Francisco Aguilar.
Im Landkreis Clark County gebe es mehr als 11.000 Wahlzettel, deren Unterschriften nicht mit denen auf den Registrierungsunterlagen übereinstimmten. Die Betroffenen werden dringend an die Website der Wahlbehörde des Bundesstaates verwiesen.
Die US-Wahl 2024: Das SPIEGEL-US-Team hält Sie hier im News-Update auf dem Laufenden.
Auch die »Las Vegas Sun« berichtet , dass in dem Swing State Tausende Briefwahlzettel zurückgewiesen wurden – mehr als sonst. Die Wähler, die diese Wahlzettel eingesandt haben, haben demnach nun bis zum 12. November Zeit, ihre Stimmen zu »heilen«.
So nennt es sich, wenn die Wähler nachträglich beweisen, dass ihre Stimmabgabe rechtens ist. Das ist nötig, wenn die Briefwahlunterlagen nicht unterschrieben wurden oder die Unterschrift sich nicht mit der Unterschrift in Wählerverzeichnissen oder anderen Datenbanken deckt.
Hier könnten auch andere Wählerinnen und Wähler betroffen sein, wie Aguilar weiter ausführte. Bei Älteren könne sich die Unterschrift im Laufe des Lebens verändert haben. Zudem unterschieden sich handschriftliche Unterschriften von solchen auf Computerbildschirmen.
Die zunächst zurückgewiesenen Wahlzettel machen jedoch nur einen kleinen Teil aller Briefwahlstimmen aus, die insgesamt mehr als eine halbe Million zählen. Soweit die Parteizugehörigkeit bekannt ist, sind die betroffenen Wähler in etwa zu gleichen Teilen Republikaner und Demokraten.
Der Abgleich von Unterschriften steht in der Kritik , weil er ungenau ist, vor allem, wenn nicht genügend Vergleichsunterschriften vorhanden sind. Auch in anderen umkämpften Bundesstaaten wie Arizona und Michigan ist der Unterschriftabgleich ein umstrittenes Thema. "
