Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Verfasst: 14. Mai 2025, 19:49
Bielecki einfach ein Macher
https://testforum.lilo-dev.de/
Verschieben Roids nicht einfach nur die Grenzen nach oben?Jan hat geschrieben: 14. Mai 2025, 18:26Mit Wissenschaft lässt sich Training auf „Hardcore-Niveau“ nicht optimieren… leider. Klingt erstmal überspitzt, aber hat einen ganz klaren Hintergrund:Piotr hat geschrieben: 14. Mai 2025, 16:39 Verstehe aber nicht warum es ein Problem ist wenn man sich für Trainingswissenschaft interessiert und dann das Training optimieren möchte.
Damit haben ja auch viele ein Problem.
Ich rede nicht von der Kritik hier.
Die bezieht sich ja eher darauf, dass influencer das ganze etwas aufbauschen und die hauptursache für den Erfolg ein bisschen unter den Tisch kehren
Im Hardcore-Bodybuilding – also dort, wo wie wir bereits diskutiert haben Stoff der entscheidende Faktor ist – verlieren wissenschaftliche Trainingsprinzipien an Relevanz, ganz einfach weil die physiologischen Rahmenbedingungen komplett verschoben sind.
Bei einem „natural“ Athlet muss wahrscheinlich penibel auf Volumen, Intensität, Regeneration und Ernährung achten, um Fortschritte zu erzielen, Übertraining zu vermeiden etc. Wissenschaftlich fundierte Programme helfen hier enorm, um individuelle Belastungsgrenzen zu finden und langfristig Muskulatur aufzubauen.
Bei „Stoff-Usern“ jedoch hebeln die Substanzen viele dieser Limitierungen aus: Regeneration geschieht in einem Bruchteil der Zeit, Proteinsynthese läuft auf Hochtouren, katabole Prozesse werden unterdrückt. In diesem Kontext zählt oft nicht mehr, wie durchdacht ein Plan ist, sondern wie viel Reiz gesetzt wird. Mehr Volumen, mehr Intensität – der Stoff macht’s möglich.
Deshalb sieht man gerade im Hardcore-Bodybuilding oft chaotisch wirkende Trainingspläne, die bei naturals NIEMALS funktionieren würden. Die „Wissenschaft“ bzw. Studien basieren auf gesunden und vor allem auch „unbeeinflussten“ Organismus.
Bei - ich nenne es mal „Hardcore Bodybuilding“, spielt man in einer anderen Liga – eben mit ganz anderen- oder vielleicht sogar „gar keinen“ Regeln.
Guter Einwand – aber genau da liegt das Problem.H_D hat geschrieben: 14. Mai 2025, 20:38Verschieben Roids nicht einfach nur die Grenzen nach oben?Jan hat geschrieben: 14. Mai 2025, 18:26Mit Wissenschaft lässt sich Training auf „Hardcore-Niveau“ nicht optimieren… leider. Klingt erstmal überspitzt, aber hat einen ganz klaren Hintergrund:Piotr hat geschrieben: 14. Mai 2025, 16:39 Verstehe aber nicht warum es ein Problem ist wenn man sich für Trainingswissenschaft interessiert und dann das Training optimieren möchte.
Damit haben ja auch viele ein Problem.
Ich rede nicht von der Kritik hier.
Die bezieht sich ja eher darauf, dass influencer das ganze etwas aufbauschen und die hauptursache für den Erfolg ein bisschen unter den Tisch kehren
Im Hardcore-Bodybuilding – also dort, wo wie wir bereits diskutiert haben Stoff der entscheidende Faktor ist – verlieren wissenschaftliche Trainingsprinzipien an Relevanz, ganz einfach weil die physiologischen Rahmenbedingungen komplett verschoben sind.
Bei einem „natural“ Athlet muss wahrscheinlich penibel auf Volumen, Intensität, Regeneration und Ernährung achten, um Fortschritte zu erzielen, Übertraining zu vermeiden etc. Wissenschaftlich fundierte Programme helfen hier enorm, um individuelle Belastungsgrenzen zu finden und langfristig Muskulatur aufzubauen.
Bei „Stoff-Usern“ jedoch hebeln die Substanzen viele dieser Limitierungen aus: Regeneration geschieht in einem Bruchteil der Zeit, Proteinsynthese läuft auf Hochtouren, katabole Prozesse werden unterdrückt. In diesem Kontext zählt oft nicht mehr, wie durchdacht ein Plan ist, sondern wie viel Reiz gesetzt wird. Mehr Volumen, mehr Intensität – der Stoff macht’s möglich.
Deshalb sieht man gerade im Hardcore-Bodybuilding oft chaotisch wirkende Trainingspläne, die bei naturals NIEMALS funktionieren würden. Die „Wissenschaft“ bzw. Studien basieren auf gesunden und vor allem auch „unbeeinflussten“ Organismus.
Bei - ich nenne es mal „Hardcore Bodybuilding“, spielt man in einer anderen Liga – eben mit ganz anderen- oder vielleicht sogar „gar keinen“ Regeln.
Stoff + scheiß Training = X Kilo Muskelmasse
Stoff + gutes Training = X+ Muskelmasse
Jo allerdings fand sein Fortschritt auch wie du sagst auf einem bereits extrem hohen Niveau statt, nachdem er über Jahre hinweg mit eher „suboptimalem“ Training bereits eine massive Grundlage aufgebaut hatte – Eben hauptsächlich durch Stoff, Genetik und hartes Training. Dass dann im Feintuning-Stadium Optimierungen durch „wissenschaftlich gestütztes Training“ sichtbar werden, ist logisch. Nur: Genau das ist nicht der Punkt meiner Argumentation.H_D hat geschrieben: 14. Mai 2025, 20:55 Ok, sehe ich ehrlich gesagt anders.
Beispiel Tim Budesheim. Jahrelang 4er und 5er ohne Rücksicht auf Schwachstellen -> Ergebnis war er ist total verbaut
Jetzt hat er, mit der Hilfe der Wissenschaft (Kinema) sein Training umgestellt und sieht deutlich besser aus vor Jahren
Vielleicht hätte ein Rühl auch mehr erreicht, wenn er nicht stumpf und stupide jede Muskelgruppe einzeln trainiert hätte ohne Rücksicht auf Stärken oder Schwächen, weil "hat man ja schon immer so gemacht".
Mag sein, dass der Unterschied bei extremen Stoffmengen nicht mehr so groß ist, aber einen gewissen Mehrwert wird man haben
Aber sie haben Millionen Herzen erobert.
Schade, er hatte doch paar Monate mit dem Trinken aufgehört.
Und so ein Rind bekommt keine 4g die WocheSanktclariuso hat geschrieben: 15. Mai 2025, 07:31 Ich hab zwar keine Ahnung von Steroidkonsum aber wenn ich mir die Kühe anschaue, denen das täglich in den USA verabreicht wird und die, soweit ich weiß, keine Gewichte stemmen - dann zwingt sich mir auch der Verdacht auf, dass das Training eine untergeordnete Rolle spielen KÖNNTE.
ABBC3_SPOILER_SHOW
Laut chatgpt Gesamtdosis: ca. 0,2–0,5 mg Trenbolon pro kg Körpergewicht -> 200 mg Trenbolon bei einem 500-kg-Bullen über ca. 60 TageHarun hat geschrieben: 15. Mai 2025, 07:35Und so ein Rind bekommt keine 4g die WocheSanktclariuso hat geschrieben: 15. Mai 2025, 07:31 Ich hab zwar keine Ahnung von Steroidkonsum aber wenn ich mir die Kühe anschaue, denen das täglich in den USA verabreicht wird und die, soweit ich weiß, keine Gewichte stemmen - dann zwingt sich mir auch der Verdacht auf, dass das Training eine untergeordnete Rolle spielen KÖNNTE.
ABBC3_SPOILER_SHOW![]()
Zum besseren Vergleich habe ich das Bild von chatgpt erstellen lassen, sollte aber die Realität widerspiegeln.
Aber Vorsicht: Wenn man unter „schlechtem Training“ versteht, dass man einfach nur halbherzig trainiert, die Intensität dauerhaft niedrig hält und die Belastungsgrenzen nie wirklich ausreizt – dann ist klar, dass selbst der beste Stoff keine Wunder bewirkt.
Aber da sind wir wieder beim Punkt: Dafür braucht man keine Wissenschaft, keine periodisierte Planung oder ausgefeilte Trainingssysteme. Es reicht schlicht gesunder Menschenverstand, um zu wissen, dass ohne Einsatz auch mit Stoff nicht viel passiert.