Re: Aktuelle Nachrichten aus aller Welt
Verfasst: 8. Nov 2023, 15:58
Faktisch diente der Militäreinsatz auch der Unterstützung der damaligen Aufständischen. Also vermutlich eine nicht unbedeutende Mitverantwortung.
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Faktisch diente der Militäreinsatz auch der Unterstützung der damaligen Aufständischen. Also vermutlich eine nicht unbedeutende Mitverantwortung.
Na klar. Hatte er nicht sogar das aktuelle Flüchtlingsszenario genau so prophezeit, falls man ihn absägen sollte?
Ob Gaddafi auch ohne US/Nato Eiusazt früher oder gespäter gestürzt worden wäre lässt sich wohl schwer ermittelnCerta hat geschrieben: 8. Nov 2023, 15:58Faktisch diente der Militäreinsatz auch der Unterstützung der damaligen Aufständischen. Also vermutlich eine nicht unbedeutende Mitverantwortung.
Das ist aber doch auch irrelevant, das "der Westen" an der Destabiliserung deutlich mitgewirkt hat lässt sich doch nicht bestreitenSkagerath hat geschrieben: 8. Nov 2023, 16:24Ob Gaddafi auch ohne US/Nato Eiusazt früher oder gespäter gestürzt worden wäre lässt sich wohl schwer ermitteln
"Der Westen" hat umgesetzt was die Arabische Liga der UN damals vorschlug..Jdizzle hat geschrieben: 8. Nov 2023, 16:32Das ist aber doch auch irrelevant, das "der Westen" an der Destabiliserung deutlich mitgewirkt hat lässt sich doch nicht bestreitenSkagerath hat geschrieben: 8. Nov 2023, 16:24Ob Gaddafi auch ohne US/Nato Eiusazt früher oder gespäter gestürzt worden wäre lässt sich wohl schwer ermittelnCerta hat geschrieben: 8. Nov 2023, 15:58
Faktisch diente der Militäreinsatz auch der Unterstützung der damaligen Aufständischen. Also vermutlich eine nicht unbedeutende Mitverantwortung.
Libyen ist ja auch "nur" ein Transitland, welches halt auf Grund der nicht vorhandenen staatlichen Strukturen, der geografischen Lage und der alltäglichen Korruption genutzt wird. Würde man die Situation in Libyen verändern, würden die Menschen alternative Wege suchen und finden.Dreadlift hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:46 Dass das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, sollte klar sein, ändert an der jetzigen Situation aber auch nichts. Dass man daraus für die Zukunft lernen sollte ist ein anderes Thema.
Die Frage ist wie verbessert man jetzt den Status Quo. Dass man helfen muss, da sind wir uns denke ich alle einig. Tut man das indem man alle, bis auf die Warlords und deren Anhänger (im Falle Libyens), nach Europa holt, oder versucht man im Land Stabilität und Sicherheit zu etablieren? Ich bin eher für Letzteres.
Heißt also auch ein stabilisiertes mehr oder minder demokratisches Nordafrika würde den illegalen Migrationsdruck auf Europa nicht verringern ? Oder hab ich dich da falsch verstanden ?Certa hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:49Libyen ist ja auch "nur" ein Transitland, welches halt auf Grund der nicht vorhandenen staatlichen Strukturen, der geografischen Lage und der alltäglichen Korruption genutzt wird. Würde man die Situation in Libyen verändern, würden die Menschen alternative Wege suchen und finden.Dreadlift hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:46 Dass das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, sollte klar sein, ändert an der jetzigen Situation aber auch nichts. Dass man daraus für die Zukunft lernen sollte ist ein anderes Thema.
Die Frage ist wie verbessert man jetzt den Status Quo. Dass man helfen muss, da sind wir uns denke ich alle einig. Tut man das indem man alle, bis auf die Warlords und deren Anhänger (im Falle Libyens), nach Europa holt, oder versucht man im Land Stabilität und Sicherheit zu etablieren? Ich bin eher für Letzteres.
Natürlich nicht, sofern sie dafür nicht etwas bekommen. Diese Staaten bzw. Staatliche Akteure profitieren ja mittelbare von den Bewegungen der Menschen indem die Hand aufgehalten wird. Da stecken enorme Summen hinter uns ist ein professionelles Geschäftsfeld geworden.Skagerath hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:51Heißt also auch ein stabilisiertes mehr oder minder demokratisches Nordafrika würde den illegalen Migrationsdruck auf Europa nicht verringern ? Oder hab ich dich da falsch verstanden ?Certa hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:49Libyen ist ja auch "nur" ein Transitland, welches halt auf Grund der nicht vorhandenen staatlichen Strukturen, der geografischen Lage und der alltäglichen Korruption genutzt wird. Würde man die Situation in Libyen verändern, würden die Menschen alternative Wege suchen und finden.Dreadlift hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:46 Dass das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, sollte klar sein, ändert an der jetzigen Situation aber auch nichts. Dass man daraus für die Zukunft lernen sollte ist ein anderes Thema.
Die Frage ist wie verbessert man jetzt den Status Quo. Dass man helfen muss, da sind wir uns denke ich alle einig. Tut man das indem man alle, bis auf die Warlords und deren Anhänger (im Falle Libyens), nach Europa holt, oder versucht man im Land Stabilität und Sicherheit zu etablieren? Ich bin eher für Letzteres.
"Frieden" ist nie kostenlos, egal in welcher Form.Certa hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:54Natürlich nicht, sofern sie dafür nicht etwas bekommen. Diese Staaten bzw. Staatliche Akteure profitieren ja mittelbare von den Bewegungen der Menschen indem die Hand aufgehalten wird. Da stecken enorme Summen hinter uns ist ein professionelles Geschäftsfeld geworden.Skagerath hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:51Heißt also auch ein stabilisiertes mehr oder minder demokratisches Nordafrika würde den illegalen Migrationsdruck auf Europa nicht verringern ? Oder hab ich dich da falsch verstanden ?Certa hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:49
Libyen ist ja auch "nur" ein Transitland, welches halt auf Grund der nicht vorhandenen staatlichen Strukturen, der geografischen Lage und der alltäglichen Korruption genutzt wird. Würde man die Situation in Libyen verändern, würden die Menschen alternative Wege suchen und finden.
Ich glaube allerdings, dass man in Europa nach den Erfahrungen mit der Türkei und dem "Deal" wenig Lust auf ähnliche Konstruktionen mit Nordafrika hat. Zumal es in Europa ja auch nur wenige Länder betrifft, weil viele sich ja aktuell wegducken und nur die Vorteile von Europa haben wollenSkagerath hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:59"Frieden" ist nie kostenlos, egal in welcher Form.Certa hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:54Natürlich nicht, sofern sie dafür nicht etwas bekommen. Diese Staaten bzw. Staatliche Akteure profitieren ja mittelbare von den Bewegungen der Menschen indem die Hand aufgehalten wird. Da stecken enorme Summen hinter uns ist ein professionelles Geschäftsfeld geworden.Skagerath hat geschrieben: 8. Nov 2023, 17:51
Heißt also auch ein stabilisiertes mehr oder minder demokratisches Nordafrika würde den illegalen Migrationsdruck auf Europa nicht verringern ? Oder hab ich dich da falsch verstanden ?
Wer auf jeden Fall nicht von der momentanten Lage und Politik im Bereich (illegaler) Migration profitiert.. das ist nunmal Europa. Das braucht man sich auch nicht schön reden wie zB Potenzial gegen Fachkräftemangel fabulieren.
Das wäre im Zweifelsfall auch egal und müsste nicht berücksichtigt werden.Eric hat geschrieben: 8. Nov 2023, 18:15 Die ducken sich nicht weg; die Flüchtlinge wollen da schlicht und ergreifend nicht hin.
Blödsinn! Es werden doch jetzt schon Anträge in mehreren Staaten gestellt, wenn es in einem Land nicht klappt.