Waschbär hat geschrieben: 17. Feb 2025, 17:15
Bei Männern die keine Bühnenambitionen haben und trotzdem einen Coach bezahlen, versteh ich es aber auch nicht.
Also allgemein nicht wieso man einen Coach braucht der einem sagt was man zu Essen und zu trainieren hat.
Da läuft die Disziplin wohl nur darüber dass man ja Geld zahlt und jetzt durchziehen muss.
Oder es ist mittlerweile cool wenn man sagen kann dass man einen Coach hat.
Ich hatte mal nen Arbeitskollegen der mich gefragt hat ob ich ihn "Coache", sprich ihm nen Trainingsplan schreibe, ihm sage was er essen soll und paar mal mit ihm ins Gym gehe.
Er wollte unbedingt dafür bezahlen und sein Argument war das wenn er zahlt er ein stärkeres Engagement hat. Disziplin ist halt selten, vor allem über einen längeren Zeitraum und wenn man dafür quasi bezahlt dann zieht man es eher durch.
(Hat bei ihm 2 Monate gehalten danach ist er wieder in seine alten Muster verfallen und is übrigens auch heute noch ne Fettsau).
Zum Glück hab ichs damals nich gratis gemacht.
Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Verfasst: 18. Feb 2025, 11:00
von WernersBodybuilding
Oder Dennis James als Beispiel ist eher angebracht. Seine Philosophie ist sehr eindimensional und funktioniert nicht bei jedem Athleten. Besonders was die Gesundheit angeht kommt es zu kurz bei ihm.
Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Verfasst: 18. Feb 2025, 11:12
von Jay
sehe absolut nichts Verwerfliches daran, sich nen Coach zu holen, egal welches Ziel man nun hat...
Gibt Leute, die wollen einfach die Zeit im Gym möglichst gut nutzen und wollen/können sich die Informationen nicht selber zusammensuchen
warum sollte man sich keinen Coach holen? Solang der Coach halbwegs vernünftig ist, ist das Geld wohl sehr gut investiert.
Klar kann man argumentieren "Geldverschwendung".... Aber jahrelang Gym Mitgliedschaft zahlen, Supplements kaufen, Protein fressen und was weiss ich und dann nach Jahren immer noch wöchentlich irgendwas rumbasteln ohne wirkliche Struktur und auf der gleichen Stelle treten ist wohl die grössere Geld- (und Zeit) Verschwendung
(sofern man denn Ambitionen hat, sich irgendwie zu verbessern - und nicht nur bisschen Bewegungstherapie und "Gesundheitstraining" zu machen)
Waschbär hat geschrieben: 17. Feb 2025, 17:15
Bei Männern die keine Bühnenambitionen haben und trotzdem einen Coach bezahlen, versteh ich es aber auch nicht.
Also allgemein nicht wieso man einen Coach braucht der einem sagt was man zu Essen und zu trainieren hat.
Da läuft die Disziplin wohl nur darüber dass man ja Geld zahlt und jetzt durchziehen muss.
Oder es ist mittlerweile cool wenn man sagen kann dass man einen Coach hat.
Ich hatte mal nen Arbeitskollegen der mich gefragt hat ob ich ihn "Coache", sprich ihm nen Trainingsplan schreibe, ihm sage was er essen soll und paar mal mit ihm ins Gym gehe.
Er wollte unbedingt dafür bezahlen und sein Argument war das wenn er zahlt er ein stärkeres Engagement hat. Disziplin ist halt selten, vor allem über einen längeren Zeitraum und wenn man dafür quasi bezahlt dann zieht man es eher durch.
(Hat bei ihm 2 Monate gehalten danach ist er wieder in seine alten Muster verfallen und is übrigens auch heute noch ne Fettsau).
Zum Glück hab ichs damals nich gratis gemacht.
"Normalos" zu coachen absoluter pain in the ass
Sportler oder Pumper: wöchentliche Formchecks und Updates, ab und zu WhatsApp Austausch, Technikvideos
Überschaubar und die Leute setzen einfach um
"Normalos": erwarten "Geheimtipps" oder Wunderlösungen, setzen vieles nicht um, schreiben viel zu viel => Zeitplanung geht da dann logischerweise nicht mehr auf
Deswegen letzteren nur die Pläne verkaufen oder im Coaching explizit die Restriktionen erwähnen (X Anzahl nachrichten pro Woche)
WernersBodybuilding hat geschrieben: 18. Feb 2025, 09:11
Gib jedem Durchschnittcoach einen absoluten Top Athleten und lass ihn den Athleten auf die Olympia Bühne stellen.
Dann hast du deinen nächsten Chris Aceto/Hany Rambod/usw.
Das "Können" wird definiert aus welche Connections und wie viel Glück du hast.
(Da redet eine beleidigte Leberwurst, bei der es mit Coaching nicht geklappt hat :P)
Bullshit
Also die Art und Weise wie ein Chris Aceto beispielsweise arbeitet, zumindest das wovon ich weiß, entspricht meiner Meinung nach nicht seinem Ruf.
Aber vielleicht arbeitet er mit absoluten Top Athleten nochmal anders als mit schlechten Profis, was aber nicht dafür sprechen würde ein guter Coach zu sein, wenn man starke Diskrepanzen zwischen den Athleten hat, was den Arbeitsaufwand angeht.
Wie arbeitet er denn?
Ich höre immer nur er sagt schlagartig was anderes und scheint eine Magie draus zu machen (heute kein Steak, sondern Fisch)
Kennt hier jemand Martin Hahn? Gefühlt postet der in FB ein Bild und kommt x-Coachinganfragen
Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Verfasst: 18. Feb 2025, 13:21
von TitanR7
Wer kennt Martin nicht?
Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Verfasst: 18. Feb 2025, 14:05
von Kris_Law
Was sagt ihr zum Debut von sam Sulek?
Bin gespannt wie er sich in Zukunft verbessert, aber Classic ist das für mich leider nicht .
Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Verfasst: 18. Feb 2025, 14:09
von Flocki
Kris_Law hat geschrieben: 18. Feb 2025, 14:05
Was sagt ihr zum Debut von sam Sulek?
Bin gespannt wie er sich in Zukunft verbessert, aber Classic ist das für mich leider nicht .
Also ich würde Chris Aceto als ziemlich "faul" einstufen. Man schickt ihm regelmäßig Updates und sogut wie alles was er dazu sagt ist "jo, weiter so" und das wars und wenn mal was anderes kommt, dann ist es "mach das und das" und es wird nicht erklärt wieso genau (braucht ja nicht jeder eine Erklärung, aber bei seinen wilden Takes interessiert das schon einen)
Und genau, er sagt einem halt von einem auf den anderen Tag, dass man plötzlich anders Fleisch essen soll.
Das bewirkt letztendlich keinen Unterschied, besonders wenn man sowieso verschiedene Eiweiß/Carb/Fettquellen am Tag hat.
Chris Aceto hat keine fancy Software wo man sein Zeug eintragen soll, er macht so viel ich weiß keine regelmäßigen Calls mit einem, um den weiteren Prozess zu besprechen, er fährt bei den meisten nicht auf Shows mit, er schickt dir keine Posingtutorials, ihm ist es relativ egal wie du trainierst.
Da frag ich mich halt wie konnte er dieses Standing aufbauen und wieso gehen Leute zu ihm, obwohl man bei anderen etablierten Coaches viel mehr für sein Geld bekommt?
Würde mich total verarscht fühlen. Ich weiß nicht was er an Geld nimmt, aber kann mir 300€ mtl. aufwärts vorstellen
Also ich würde Chris Aceto als ziemlich "faul" einstufen. Man schickt ihm regelmäßig Updates und sogut wie alles was er dazu sagt ist "jo, weiter so" und das wars und wenn mal was anderes kommt, dann ist es "mach das und das" und es wird nicht erklärt wieso genau (braucht ja nicht jeder eine Erklärung, aber bei seinen wilden Takes interessiert das schon einen)
Und genau, er sagt einem halt von einem auf den anderen Tag, dass man plötzlich anders Fleisch essen soll.
Das bewirkt letztendlich keinen Unterschied, besonders wenn man sowieso verschiedene Eiweiß/Carb/Fettquellen am Tag hat.
Chris Aceto hat keine fancy Software wo man sein Zeug eintragen soll, er macht so viel ich weiß keine regelmäßigen Calls mit einem, um den weiteren Prozess zu besprechen, er fährt bei den meisten nicht auf Shows mit, er schickt dir keine Posingtutorials, ihm ist es relativ egal wie du trainierst.
Da frag ich mich halt wie konnte er dieses Standing aufbauen und wieso gehen Leute zu ihm, obwohl man bei anderen etablierten Coaches viel mehr für sein Geld bekommt?
Würde mich total verarscht fühlen. Ich weiß nicht was er an Geld nimmt, aber kann mir 300€ mtl. aufwärts vorstellen
Kleiner Disclaimer:
Das Erzählte basiert auf Hörensagen
Du gehst auch nicht zu Aceto um etwas über Training zu lernen oder dich allgemein weiterzubilden. Dafür ist er der Falsche und da gibt es sicherlich bessere.
Er ist aber, das kann man ihm nicht absprechen, ein wahnsinnig guter Prep Coach.
Als Anfänger bzw allgemein Amateur ist man sicher woanders besser aufgehoben.
Aber Top Athleten, die ihr bestes Paket auf die großen Bühnen bringen wollen, scheinen bei ihm gut aufgehoben.
Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Verfasst: 18. Feb 2025, 15:48
von runn12
Der Vorteil ist halt der, dass man sich nicht verrückt macht. Du bekommst einen ep und hast so Luft, dich auf andere Dinge zu konzentrieren.
Ich etwa merke immer ab Woche 8, dass ich zu viel nachdenke und unsicher werde. Je länger ich dran sitze, desto weniger objektiv werde ich.
Umgekehrt hat man eben keinen Spielraum. 2023 musste ich Kröten am laufenden Band schlucken, weil mir vieles nicht gefiel.
Man muss sich halt überlegen, ob man sich zutraut, alleine durchzukommen und wenn ja, welche Punkte einem am wichtigsten sind.
Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Verfasst: 18. Feb 2025, 15:58
von WernersBodybuilding
Mutantenmännchen hat geschrieben: 18. Feb 2025, 15:44
Du gehst auch nicht zu Aceto um etwas über Training zu lernen oder dich allgemein weiterzubilden. Dafür ist er der Falsche und da gibt es sicherlich bessere.
Er ist aber, das kann man ihm nicht absprechen, ein wahnsinnig guter Prep Coach.
Als Anfänger bzw allgemein Amateur ist man sicher woanders besser aufgehoben.
Aber Top Athleten, die ihr bestes Paket auf die großen Bühnen bringen wollen, scheinen bei ihm gut aufgehoben.
Wenn ich Chris Aceto wäre und meine Priorität im Erfolg meiner Athleten liegt, dann würde ich Emir nicht so trainieren lassen.
Es gibt ja so Athleten, die sind im Kopf einfach wie Babys und denen muss man alles vorkauen und die brauchen einen persönlichen Psychologen, weil die mental sofort abkacken, wenn sie mal 2 Wochen im Kaloriendefizit sind (da gibt es auch Profis, die so ticken)
Wie gut aber am Ende ein Athlet ist, hängt hauptsächlich von der Genetik ab und da gibt es eine Menge Athleten, die gut sind TROTZ allem, was sie veranstalten.
Als Coach mit sehr guter Vita, ziehst du Athleten an, die meine Oma vorbereiten könnte. Der Erfolg dieser Athleten zieht dann weitere Athleten an.
Re: Sport und Fitness in den sozialen Medien
Verfasst: 18. Feb 2025, 16:00
von runn12
Der letzte Satz sollte dringend gerahmt werden, finde ich.
Mutantenmännchen hat geschrieben: 18. Feb 2025, 15:44
Du gehst auch nicht zu Aceto um etwas über Training zu lernen oder dich allgemein weiterzubilden. Dafür ist er der Falsche und da gibt es sicherlich bessere.
Er ist aber, das kann man ihm nicht absprechen, ein wahnsinnig guter Prep Coach.
Als Anfänger bzw allgemein Amateur ist man sicher woanders besser aufgehoben.
Aber Top Athleten, die ihr bestes Paket auf die großen Bühnen bringen wollen, scheinen bei ihm gut aufgehoben.
Wenn ich Chris Aceto wäre und meine Priorität im Erfolg meiner Athleten liegt, dann würde ich Emir nicht so trainieren lassen.
Es gibt ja so Athleten, die sind im Kopf einfach wie Babys und denen muss man alles vorkauen und die brauchen einen persönlichen Psychologen, weil die mental sofort abkacken, wenn sie mal 2 Wochen im Kaloriendefizit sind (da gibt es auch Profis, die so ticken)
Wie gut aber am Ende ein Athlet ist, hängt hauptsächlich von der Genetik ab und da gibt es eine Menge Athleten, die gut sind TROTZ allem, was sie veranstalten.
Als Coach mit sehr guter Vita, ziehst du Athleten an, die meine Oma vorbereiten könnte. Der Erfolg dieser Athleten zieht dann weitere Athleten an.
Könnte auch Trainer von Bayern München sein, da weiß ja jeder Spieler auch selbst was er zu tun hat
Hoffe merkst es selber
Erinnert etwas an den Bundesliga Zuschaue Zuhause auf der Couch mit nem Bier, der alles besser weiß
Mutantenmännchen hat geschrieben: 18. Feb 2025, 15:44
Du gehst auch nicht zu Aceto um etwas über Training zu lernen oder dich allgemein weiterzubilden. Dafür ist er der Falsche und da gibt es sicherlich bessere.
Er ist aber, das kann man ihm nicht absprechen, ein wahnsinnig guter Prep Coach.
Als Anfänger bzw allgemein Amateur ist man sicher woanders besser aufgehoben.
Aber Top Athleten, die ihr bestes Paket auf die großen Bühnen bringen wollen, scheinen bei ihm gut aufgehoben.
Wenn ich Chris Aceto wäre und meine Priorität im Erfolg meiner Athleten liegt, dann würde ich Emir nicht so trainieren lassen.
Es gibt ja so Athleten, die sind im Kopf einfach wie Babys und denen muss man alles vorkauen und die brauchen einen persönlichen Psychologen, weil die mental sofort abkacken, wenn sie mal 2 Wochen im Kaloriendefizit sind (da gibt es auch Profis, die so ticken)
Wie gut aber am Ende ein Athlet ist, hängt hauptsächlich von der Genetik ab und da gibt es eine Menge Athleten, die gut sind TROTZ allem, was sie veranstalten.
Als Coach mit sehr guter Vita, ziehst du Athleten an, die meine Oma vorbereiten könnte. Der Erfolg dieser Athleten zieht dann weitere Athleten an.
Könnte auch Trainer von Bayern München sein, da weiß ja jeder Spieler auch selbst was er zu tun hat
Hoffe merkst es selber
Ist quasi auch so.
2 Minuten gesprochen beim Halbzeitstand von 1-1, in der zweiten Halbzeit hat Real dann 3 weitere Tore geschossen und gewonnen.
Was will man absoluten Profis noch beibringen? Da ist einfach nur noch Feintuning nötig und wenn mehr nötig ist dann bist du vermutlich kein Profi.
Und im Bodybuilding vermutlich meistens nur noch um psychischen Druck zu nehmen oder z. B. auf ne Unverträglichkeit bzw. Nebenwirkungen von Medikamenten einzugehen. In der Prep halt die ganze Wasserthematik.