Re: Anzahl Arbeitssätze
Verfasst: 29. Aug 2024, 15:50
Ja die Rants. Ich darf gerne auf Georg Schramm und den Zorn verweisen. 
https://testforum.lilo-dev.de/
Na ja ich bezweifle das wir hier nur von 5 % sprechen. Ich habe selbst 2 Jahre die Güs im Homegym trainiert und konnte mir beim schrumpfen an einigen Stellen zuschauen. Aber ich gebe dir recht: ein homegym ist anders als ein gym. Zugang zu Maschinen ist schon unerlässlich, wenn man nicht ständig mit auf und abmontieren beschäftigt sein will.Maxim hat geschrieben: 29. Aug 2024, 16:03 Ich möchte noch ein relativ simples Argument für mehr Arbeitssätze einwerfen, das für viele auch speziell in Homegyms eine Rolle spielen dürfte: Komplexität.
Es ist einfach komplizierter, 20 Sätze in 10 Übungen zu absolvieren als in 4 oder 5.
Ich brauche mehr Equipment, ich muss umbauen, ich muss mehr Übungen technisch beherrschen, der Plan wird komplexer.
Für Anfänger und leicht Fortgeschrittene ist ja viel wichtiger, dass sie dabei bleiben.
Praktikabilität und damit verbunden Konsistenz wird für viele deutlich relevanter sein als 5% mehr Effektivität, die durch 50% mehr Komplexität erkauft wird.
Zur Frage: 2-5.
3-5 bei Fokusübungen, 2-3 bei Nebenübungen.
Warum sollte das so sein? Maschinen haben sicher ihre Vorteile, bequemer, sicherer, leichter auszuführen und teilweise eine konstantere Widerstandskurve. Aber sie sind jetzt auch nichts magisches die einem auf wundersame Weise Muskeln verschaffen, die man nicht auch mit freien Gewichten aufbauen könnte. Vielleicht ausgenommen der rechts femoris aber ansonsten wüsste ich nicht, welcher Muskel unbedingt besonderes Equipment braucht um ihn effektiv zu trainieren.Cool42 hat geschrieben: 29. Aug 2024, 16:40Na ja ich bezweifle das wir hier nur von 5 % sprechen. Ich habe selbst 2 Jahre die Güs im Homegym trainiert und konnte mir beim schrumpfen an einigen Stellen zuschauen. Aber ich gebe dir recht: ein homegym ist anders als ein gym. Zugang zu Maschinen ist schon unerlässlich, wenn man nicht ständig mit auf und abmontieren beschäftigt sein will.Maxim hat geschrieben: 29. Aug 2024, 16:03 Ich möchte noch ein relativ simples Argument für mehr Arbeitssätze einwerfen, das für viele auch speziell in Homegyms eine Rolle spielen dürfte: Komplexität.
Es ist einfach komplizierter, 20 Sätze in 10 Übungen zu absolvieren als in 4 oder 5.
Ich brauche mehr Equipment, ich muss umbauen, ich muss mehr Übungen technisch beherrschen, der Plan wird komplexer.
Für Anfänger und leicht Fortgeschrittene ist ja viel wichtiger, dass sie dabei bleiben.
Praktikabilität und damit verbunden Konsistenz wird für viele deutlich relevanter sein als 5% mehr Effektivität, die durch 50% mehr Komplexität erkauft wird.
Zur Frage: 2-5.
3-5 bei Fokusübungen, 2-3 bei Nebenübungen.
Aus Interesse nachgefragt: Hast du dann nicht extrem kurze Trainingseinheiten? Oder trainierst du nach einem GK?Primate hat geschrieben: 29. Aug 2024, 16:27 Zur Frage:
1-2 Arbeitssätze bei 1-2 Übungen pro Muskelgruppe. Rücken kann man dabei ggf in Lat und Oberen Rücken unterteilen, sollte aber die Überschneidungen nicht unterschätzen.
Hab nie von mehr als 2 Sätzen pro Übung profitiert, eher das Gegenteil.
Mir fallen da immer die Calisthenics-Leute ein. Man braucht wirklich nicht viel.Ebiator hat geschrieben: 29. Aug 2024, 17:38 Warum sollte das so sein? Maschinen haben sicher ihre Vorteile, bequemer, sicherer, leichter auszuführen und teilweise eine konstantere Widerstandskurve. Aber sie sind jetzt auch nichts magisches die einem auf wundersame Weise Muskeln verschaffen, die man nicht auch mit freien Gewichten aufbauen könnte.
Ich gehe davon aus, dass du den Rectus Femoris meinst. Selbst den kann man ohne Equipment gut - ich würde sogar behaupten besser - trainieren.Ebiator hat geschrieben: 29. Aug 2024, 17:38 Vielleicht ausgenommen der rechts femoris aber ansonsten wüsste ich nicht, welcher Muskel unbedingt besonderes Equipment braucht um ihn effektiv zu trainieren.
YT: Video von Dominik Woywat mit Fabian Huber Teil 1+2davidhigh hat geschrieben: 29. Aug 2024, 13:23 Danke für Eure Antworten! Die meisten gehen ja anscheinend schon auf einen oder zwei Sätze.
Das fand ich das letzte Mal als du's geschrieben hast schon sehr interessant.Cool42 hat geschrieben: 29. Aug 2024, 12:44 Der erste Satz ist der effektivste. Also ist man gut beraten, so viele erste Sätze wie möglich innerhalb kürzester Zeit zu integrieren (eine Mindest-Erholungszeit von 48 Stunden mit einbezogen).
Gibt es hier auf LiLo oder woanders Pläne, die das Prinzip berücksichtigen? (Full body wurde ja genannt, aber das wirkt irgendwie sehr GK-mäßig auf mich, hätte schon gerne Abwechslung).
Es ging um die Frage der Zeiteffizienz. Natürlich kann ich auch mehrere Übungen in ein homegym unterbekommen, aber je nach Equipment, kann es halt innerhalb des Trainings eine gewisse Bastelei sein (ich habe zum Beispiel eine Kurzhantel mit Scheibenauflage und je nach Übung muss die halt angepasst werden)Ebiator hat geschrieben: 29. Aug 2024, 17:38Warum sollte das so sein? Maschinen haben sicher ihre Vorteile, bequemer, sicherer, leichter auszuführen und teilweise eine konstantere Widerstandskurve. Aber sie sind jetzt auch nichts magisches die einem auf wundersame Weise Muskeln verschaffen, die man nicht auch mit freien Gewichten aufbauen könnte. Vielleicht ausgenommen der rechts femoris aber ansonsten wüsste ich nicht, welcher Muskel unbedingt besonderes Equipment braucht um ihn effektiv zu trainieren.Cool42 hat geschrieben: 29. Aug 2024, 16:40Na ja ich bezweifle das wir hier nur von 5 % sprechen. Ich habe selbst 2 Jahre die Güs im Homegym trainiert und konnte mir beim schrumpfen an einigen Stellen zuschauen. Aber ich gebe dir recht: ein homegym ist anders als ein gym. Zugang zu Maschinen ist schon unerlässlich, wenn man nicht ständig mit auf und abmontieren beschäftigt sein will.Maxim hat geschrieben: 29. Aug 2024, 16:03 Ich möchte noch ein relativ simples Argument für mehr Arbeitssätze einwerfen, das für viele auch speziell in Homegyms eine Rolle spielen dürfte: Komplexität.
Es ist einfach komplizierter, 20 Sätze in 10 Übungen zu absolvieren als in 4 oder 5.
Ich brauche mehr Equipment, ich muss umbauen, ich muss mehr Übungen technisch beherrschen, der Plan wird komplexer.
Für Anfänger und leicht Fortgeschrittene ist ja viel wichtiger, dass sie dabei bleiben.
Praktikabilität und damit verbunden Konsistenz wird für viele deutlich relevanter sein als 5% mehr Effektivität, die durch 50% mehr Komplexität erkauft wird.
Zur Frage: 2-5.
3-5 bei Fokusübungen, 2-3 bei Nebenübungen.
Hatte als ich meinen ersten WK gemacht habe gerade mal ein Rack, ne Bank und Hanteln und hab mich gut geschlagen. Inzwischen hab ich natürlich deutlich mehr Zeug aber das hat mein Training jetzt nicht gravierend verbessert.
Ja, das kann schon nervig sein. Hab mit deshalb irgendwann ein KH-Set angeschafft, obwohl gottlob teuer.Cool42 hat geschrieben: 29. Aug 2024, 21:46Es ging um die Frage der Zeiteffizienz. Natürlich kann ich auch mehrere Übungen in ein homegym unterbekommen, aber je nach Equipment, kann es halt innerhalb des Trainings eine gewisse Bastelei sein (ich habe zum Beispiel eine Kurzhantel mit Scheibenauflage und je nach Übung muss die halt angepasst werden)Ebiator hat geschrieben: 29. Aug 2024, 17:38Warum sollte das so sein? Maschinen haben sicher ihre Vorteile, bequemer, sicherer, leichter auszuführen und teilweise eine konstantere Widerstandskurve. Aber sie sind jetzt auch nichts magisches die einem auf wundersame Weise Muskeln verschaffen, die man nicht auch mit freien Gewichten aufbauen könnte. Vielleicht ausgenommen der rechts femoris aber ansonsten wüsste ich nicht, welcher Muskel unbedingt besonderes Equipment braucht um ihn effektiv zu trainieren.Cool42 hat geschrieben: 29. Aug 2024, 16:40
Na ja ich bezweifle das wir hier nur von 5 % sprechen. Ich habe selbst 2 Jahre die Güs im Homegym trainiert und konnte mir beim schrumpfen an einigen Stellen zuschauen. Aber ich gebe dir recht: ein homegym ist anders als ein gym. Zugang zu Maschinen ist schon unerlässlich, wenn man nicht ständig mit auf und abmontieren beschäftigt sein will.
Hatte als ich meinen ersten WK gemacht habe gerade mal ein Rack, ne Bank und Hanteln und hab mich gut geschlagen. Inzwischen hab ich natürlich deutlich mehr Zeug aber das hat mein Training jetzt nicht gravierend verbessert.
Aktuell ist es mehr oder weniger ein OK/UK (ON/OFF/ON/OFF), wobei ich auch mal zusätzlich, wenn es die Zeit erlaubt, auch im UK etwas für den Oberkörper einfließen lasse und umgekehrt. Bin hier etwas am testen inwiefern es vorteilhaft ist, oder die Regeneration einen Strich durch die Rechnung macht.Baulöwenstier hat geschrieben: 29. Aug 2024, 18:32Aus Interesse nachgefragt: Hast du dann nicht extrem kurze Trainingseinheiten? Oder trainierst du nach einem GK?Primate hat geschrieben: 29. Aug 2024, 16:27 Zur Frage:
1-2 Arbeitssätze bei 1-2 Übungen pro Muskelgruppe. Rücken kann man dabei ggf in Lat und Oberen Rücken unterteilen, sollte aber die Überschneidungen nicht unterschätzen.
Hab nie von mehr als 2 Sätzen pro Übung profitiert, eher das Gegenteil.