Re: The Boston Project - Heartbreak or Heartbreak Hill!?
Verfasst: 27. Dez 2024, 10:51
Jahresrückblick 2024: Mammut war gestern, Gazelle ist heute!
Genau vor 12 Monaten bin ich mit der ziemlich großspurigen Ankündigung in das Jahr 2024 gestartet, sowohl den 100 km Endgegner NRW als auch einen Marathon in unter vier Stunden zu meistern. Immerhin eines dieser Ziele konnte ich umsetzen und beim anderen erkennen, dass ich wohl nicht aus dem richtigen Holz geschnitzt bin. Zum Glück finden sich in diesem Forum andere wackere Recken, die meine Schmach ausbügeln und an der Stelle triumphieren werden, an der ich meine größte Niederlage einstecken musste. @Asmodäus @Gurkenplatzer - dafür wünsche ich euch bereits sieben Monate vor dem Event viel Erfolg!
Nun aber zur Auswertung des Sportjahres 24! Wie man an den roten Spitzen beim HFV-Status erkennen kann, gab es nicht nur gute Phasen, sondern ebenso Perioden, in denen ich den Anstrengungen Tribut zollen musste. Alles in allem bin ich jedoch äußerst zufrieden. Zunächst einmal die nackten Tatsachen:
1. Das Trainingsvolumen im Bereich Laufen ist geradezu explodiert. Da es das erste Jahr ist, in dem ich mithilfe meiner Garmin Forerunner 965 durchgängig Daten gesammelt habe, kann ich 2023 schlecht dem gegenüberstellen, aber dort war ich viel unbeständiger und hatte eigentlich nur im Frühjahr zwei Monate, in denen ich 100+ Laufkilometer einfahren konnte. Jetzt kratze ich an den 2500 Jahreskilometern und werde sie mit Sicherheit auch morgen noch erreichen. Strava zufolge sieht die Entwicklung wie folgt aus: 2. Meine Leistung ist ebenfalls deutlich besser geworden. Über die 10 km Distanz hatte ich beim Sylvesterlauf 2023 noch 48.30 gebraucht. Mittlerweile liegt meine Bestzeit bei 42.09 und am Dienstag habe ich nochmal die Chance, diese zu verbessern. Beim Zevenheuvelenloop 2023 über 15 km war ich letztes Jahr noch mit 1.19.50 an den Hügeln verzweifelt. Vor einem Monat konnte ich am Ende sogar noch weit unter die 4.00 Pace gehen und zu 1.04.18 laufen. Beim Halbmarathon Düsseldorf verbesserte ich meine Zeit um 20!!! Minuten innerhalb eines Jahres von 1.56 auf 1.36 und hatte dabei nicht mal meinen stärksten Tag. Die Entwicklung im Marathon von Bonn (3.44) über Köln (3.28) bis schließlich Valencia (3.21) geht auch in nur eine Richtung.
3. Von Verletzungen blieb ich glücklicherweise fast vollständig verschont. Corona und kleinere Erkältungen warfen mich vor allem über die Sommermonate zurück, wie man der obersten Grafik gut entnehmen kann, aber der Gesamttrend kannte nur eine Richtung. Ich denke, dass ich meinen Körper gut im Blick behalten habe und mich stets bewusst gesteigert habe. Bei mir kommt es nicht aus dem Nichts, sondern baut auf einer gesunden Grundlage auf. Bei einem Vollzeitjob ist die Zeit und Regeneration immer ein wichtiger Faktor. Im kommenden Jahr versuche ich hier, noch mehr auf guten Schlaf zu achten. Nach den Einheiten versorge ich mich stets mit ausreichend Protein und Magnesium. Das sind erstmal die wichtigsten Stellschrauben für mich.
4. Auch Niederlagen wie beim Mammutmarsch NRW (Abbruch nach 62 km) oder dem Scheitern an der 45 Minuten Marke über 10 km im Mai und Juni gehören dazu. An meiner positiven und motivierten Grundeinstellung konnte dies nichts ändern, was auch daraufhin immer wieder belohnt wurde. Krafttraining wurde sträflich vernachlässigt. So habe ich immerhin einen Punkt, den ich 2025 deutlich verbessern bzw. ausbauen kann.
5. Auf meinem Weg und bei Wettbewerben habe ich nicht nur großartige Erfahrungen gesammelt und neue Orte bzw. Landschaften kennengelernt. Vor allem die Menschen waren es wert, so viel Energie und Aufwand in den Sport zu investieren. Den Austausch und das positive Mindset trifft man sehr selten in diesem Ausmaß an. Viele neue coole Leute haben das Training und die Wettkämpfe bereichert, die auch Anlass boten, sich zu sehen und eine gute Zeit zu verbringen. @Knolle @Barbellmonkey @D58 @Lauch @MSK @MadMaxi
Ziele für 2025:
Meine größten Ziele beziehen sich natürlich auf das Laufen. Ich möchte sowohl über 5 km (Sub 20) und 10 km (Sub 40) die magische Schwelle überschreiten. Im Halbmarathon möchte ich mindestens unter 1.30 bleiben, am liebsten bereits in Berlin im April spätestens jedoch im Oktober in Düsseldorf, sowie über die Königsdisziplin Marathon mindestens die Sub 3.10 knacken. Ob mir das möglich sein wird, hängt natürlich vor allem auch an den Faktoren Gesundheit und allgemeiner Belastung. Mein Bestes gebe ich auf jeden Fall! Außerdem möchte ich im Sommer wieder neue Gipfel in den Alpen erklimmen sowie wieder mehr reisen. Das war im letzten Jahr durch einige Gründe so nicht möglich. Darauf freue ich mich mit am meisten, wieder mehr von der Welt zu sehen.
Nun aber zur Auswertung des Sportjahres 24! Wie man an den roten Spitzen beim HFV-Status erkennen kann, gab es nicht nur gute Phasen, sondern ebenso Perioden, in denen ich den Anstrengungen Tribut zollen musste. Alles in allem bin ich jedoch äußerst zufrieden. Zunächst einmal die nackten Tatsachen:
1. Das Trainingsvolumen im Bereich Laufen ist geradezu explodiert. Da es das erste Jahr ist, in dem ich mithilfe meiner Garmin Forerunner 965 durchgängig Daten gesammelt habe, kann ich 2023 schlecht dem gegenüberstellen, aber dort war ich viel unbeständiger und hatte eigentlich nur im Frühjahr zwei Monate, in denen ich 100+ Laufkilometer einfahren konnte. Jetzt kratze ich an den 2500 Jahreskilometern und werde sie mit Sicherheit auch morgen noch erreichen. Strava zufolge sieht die Entwicklung wie folgt aus: 2. Meine Leistung ist ebenfalls deutlich besser geworden. Über die 10 km Distanz hatte ich beim Sylvesterlauf 2023 noch 48.30 gebraucht. Mittlerweile liegt meine Bestzeit bei 42.09 und am Dienstag habe ich nochmal die Chance, diese zu verbessern. Beim Zevenheuvelenloop 2023 über 15 km war ich letztes Jahr noch mit 1.19.50 an den Hügeln verzweifelt. Vor einem Monat konnte ich am Ende sogar noch weit unter die 4.00 Pace gehen und zu 1.04.18 laufen. Beim Halbmarathon Düsseldorf verbesserte ich meine Zeit um 20!!! Minuten innerhalb eines Jahres von 1.56 auf 1.36 und hatte dabei nicht mal meinen stärksten Tag. Die Entwicklung im Marathon von Bonn (3.44) über Köln (3.28) bis schließlich Valencia (3.21) geht auch in nur eine Richtung.
3. Von Verletzungen blieb ich glücklicherweise fast vollständig verschont. Corona und kleinere Erkältungen warfen mich vor allem über die Sommermonate zurück, wie man der obersten Grafik gut entnehmen kann, aber der Gesamttrend kannte nur eine Richtung. Ich denke, dass ich meinen Körper gut im Blick behalten habe und mich stets bewusst gesteigert habe. Bei mir kommt es nicht aus dem Nichts, sondern baut auf einer gesunden Grundlage auf. Bei einem Vollzeitjob ist die Zeit und Regeneration immer ein wichtiger Faktor. Im kommenden Jahr versuche ich hier, noch mehr auf guten Schlaf zu achten. Nach den Einheiten versorge ich mich stets mit ausreichend Protein und Magnesium. Das sind erstmal die wichtigsten Stellschrauben für mich.
4. Auch Niederlagen wie beim Mammutmarsch NRW (Abbruch nach 62 km) oder dem Scheitern an der 45 Minuten Marke über 10 km im Mai und Juni gehören dazu. An meiner positiven und motivierten Grundeinstellung konnte dies nichts ändern, was auch daraufhin immer wieder belohnt wurde. Krafttraining wurde sträflich vernachlässigt. So habe ich immerhin einen Punkt, den ich 2025 deutlich verbessern bzw. ausbauen kann.
5. Auf meinem Weg und bei Wettbewerben habe ich nicht nur großartige Erfahrungen gesammelt und neue Orte bzw. Landschaften kennengelernt. Vor allem die Menschen waren es wert, so viel Energie und Aufwand in den Sport zu investieren. Den Austausch und das positive Mindset trifft man sehr selten in diesem Ausmaß an. Viele neue coole Leute haben das Training und die Wettkämpfe bereichert, die auch Anlass boten, sich zu sehen und eine gute Zeit zu verbringen. @Knolle @Barbellmonkey @D58 @Lauch @MSK @MadMaxi
Ziele für 2025:
Meine größten Ziele beziehen sich natürlich auf das Laufen. Ich möchte sowohl über 5 km (Sub 20) und 10 km (Sub 40) die magische Schwelle überschreiten. Im Halbmarathon möchte ich mindestens unter 1.30 bleiben, am liebsten bereits in Berlin im April spätestens jedoch im Oktober in Düsseldorf, sowie über die Königsdisziplin Marathon mindestens die Sub 3.10 knacken. Ob mir das möglich sein wird, hängt natürlich vor allem auch an den Faktoren Gesundheit und allgemeiner Belastung. Mein Bestes gebe ich auf jeden Fall! Außerdem möchte ich im Sommer wieder neue Gipfel in den Alpen erklimmen sowie wieder mehr reisen. Das war im letzten Jahr durch einige Gründe so nicht möglich. Darauf freue ich mich mit am meisten, wieder mehr von der Welt zu sehen.

