Servant, waren neulich in KA mit dabei. Der an den Imperator erinnernde Sänger ist live Weltklasse. In KA spielte er zwar keine Strat, was im BM supermutig ist, aber eine hellblaue "Steve Vai" JEM mit Griff. Dem is vor nix bange...
Wie kommt es eigtl, dass obwohl ich so gut wie jedes Metal Subgenre mag, mit Black Metal einfach nichts anfangen kann ?
Muss man dafür ein besonderer Schlag Mensch sein ?
Kommt mir ein bisschen so vor wie die Whiskytrinker die nur auf Torflastiges schwören.
Was ist in dem Genre das beste um dafür mal abgeholt zu werden ?
EDIT: Natürlich was Produktives beitragen War heute mit meinem Misfits Shirt Brust-Schulter-Arme pumpen
Dimez hat geschrieben: 16. Mär 2024, 16:01
Wie kommt es eigtl, dass obwohl ich so gut wie jedes Metal Subgenre mag, mit Black Metal einfach nichts anfangen kann ?
Muss man dafür ein besonderer Schlag Mensch sein ?
Kommt mir ein bisschen so vor wie die Whiskytrinker die nur auf Torflastiges schwören.
Was ist in dem Genre das beste um dafür mal abgeholt zu werden ?
"it depends"
Black Metal ist ein so vielseitiges Genre wie der Rest des Metal. Es gibt Raw BM wie in den 80ern, Orthodox/Ritual BM, der sich anfühlt wie eine schwarze Messe, Melodic und Atmospheric BM und einige mehr, dass ganze dann noch aus verschiedenen Zeiten (Wellen) und Ländern, die iwie Typisches mitbringen.
Der große Unterschied von BM zu anderem Metal ist, das die Musik eher eine Atmosphäre erzeugt, als auf Rhythmik basiert. BM wollte in allem der Gegenpart zum Heavy and vor allem Hair Metal der 80er sein. Abstoßend sollte er wirken, Musik und Texte sollten Wut, Aggression und Haß ausdrücken, die Musiker sind entsprechend aufgetreten. Die Instrumente erschaffen eine sog. Wall of Sound, viele Layer an Klängen übereinander, die Neulinge gerne mal bissi überfordern. Die Gitarrensounds eher schneidend statt fett, keine Soli, Double Bass Drums hören sich an wie Maschinengewehre (ratatatatatata) und der Gesang irgendwo zwischen Rabengekrächze und demonischen Schreien, selten tiefe Growls.
Was gefällt dir denn sonst an Metal und Genre, vielleicht kann man daran was empfehlen.
Re: Mixed Metal Arts
Verfasst: 16. Mär 2024, 18:11
von Cornholio
[mention]husefak[/mention] hatte hier im Thread schon gute Tipps gebracht wie z.b. MGLA und Gaerea.
Also eher melodischeres Zeug was einen nicht gleich überfordert. Damit hab zumindest ich mich sehr gut anfreunden können.
Der ganz harte Kram, der sich anhört als würde einer kreischend Instrumente durch die Garage werfen und das mit einem Kassetten Rekorder aufnehmen geht mir nach wie vor noch nicht rein. Wer weiß, vielleicht macht es da auch irgendwann mal Klick und mir gefällt es plötzlich
Re: Mixed Metal Arts
Verfasst: 16. Mär 2024, 19:15
von husefak
@ the great [smention u=119]Cornholio[/smention]
Vmtl. so wahrscheinlich wie das ich iwann mit Core oder NuMetal um die Ecke komme. hehe
[smention u=3154]Dimez[/smention]
Kannst auch mal in UADA oder Groza reinhören. Evtl. auch die alten Horn Sachen wie Feldpost. Aber auch sowas wie Immortal's "At the heart of winter" ist eigtl. recht metal-lastig.
Re: Mixed Metal Arts
Verfasst: 17. Mär 2024, 08:32
von Cornholio
Ach kann schon passieren. Konnte mir damals auch nicht vorstellen das ich auf Zeug abfahre, was härter als Metallica ist