Re: Rund ums Auto
Verfasst: 19. Jun 2024, 09:43
wenn man mal ehrlich ist braucht man das Konstrukt Tankstelle auch nicht wirklich so wie es immer noch vielerorts läuft. Es reichen Säulen und ein Bezahlautomat
Auch da gibt es im Ladesäulen Markt neues.BlackStarZ hat geschrieben: 19. Jun 2024, 09:40
Ladesäulen sind problematisch, weil es eben nicht "Mal eben Strom dahin legen" ist. Das ist einfach ein enormer Aufwand und eine hohe Investition. Die Netzbetreiber arbeiten sowieso meistens am Limit und oftmals muss nicht nur die Zuleitung gelegt werden, sondern auch Leitungen davor verstärkt werden.
Wo kauft man dann nachts seine Lays Chips für 4,50?chiki hat geschrieben: 19. Jun 2024, 09:43 wenn man mal ehrlich ist braucht man das Konstrukt Tankstelle auch nicht wirklich so wie es immer noch vielerorts läuft. Es reichen Säulen und ein Bezahlautomat
Anekdote dazu:BlackStarZ hat geschrieben: 19. Jun 2024, 09:40 Das halte ich auch für eher abwegig mit Batterie tauschen.
Ladesäulen sind problematisch, weil es eben nicht "Mal eben Strom dahin legen" ist. Das ist einfach ein enormer Aufwand und eine hohe Investition. Die Netzbetreiber arbeiten sowieso meistens am Limit und oftmals muss nicht nur die Zuleitung gelegt werden, sondern auch Leitungen davor verstärkt werden.
Am Ende muss das alles bezahlt werden![]()
Das ist auch der Grund wieso das Laden an Schnellladestationen (hohe Leistungen) vergleichsweise teurer ist als beispielsweise Zuhause.
Das wird alles eingepreist, die Investition muss sich auf lange Sicht eben rechnen.
Sagen wir mal so, es war nicht der 01.08.es tut mir leid, dass Sie die ganze Zeit eine fertige Ladesäule sehen und nicht laden können...
Die Installation ist von etlichen Dienstleistern und Schnittstellen abhängig und aus diesem Grund fehlt uns aktuell noch das Zutun für die IT Anbindung, die zwar vereinbart war, aber pandemiebedingt leider verzögert zur Ausführung kommt. Es ist für Montag, 01.08. fix geplant. Ich hoffe sehr, es bleibt dabei. Danach ist die automatische Freigabe der Säule gesetzt.
Ist keine schlechte Sache, aber auch das ist nur begrenzt möglich. Irgendwoher muss die Energie ja kommen und die Batteriekapazität liegt bei 190kWh.smarmas hat geschrieben: 20. Jun 2024, 18:33 Sehe die E Mobilität gerade für die großen Tankstellen eigentlich als große Chance.
Jemand der lädt ist doch viel eher auch Kunde im Shop.
Gerade die großen wie Aral und Shell bauen daher auch extrem aus. Bei uns in der Umgebung bekommt fast jede Tankstelle noch eine Ladesäule dazu.
Auch da gibt es im Ladesäulen Markt neues.BlackStarZ hat geschrieben: 19. Jun 2024, 09:40
Ladesäulen sind problematisch, weil es eben nicht "Mal eben Strom dahin legen" ist. Das ist einfach ein enormer Aufwand und eine hohe Investition. Die Netzbetreiber arbeiten sowieso meistens am Limit und oftmals muss nicht nur die Zuleitung gelegt werden, sondern auch Leitungen davor verstärkt werden.
Vielleicht sind dir diese Säulen an aral oder shell schon mal aufgefallen?
https://www.elli.eco/de/geschaeftskunde ... ladesaeule
Die können dank integrierten Pufferakku einfach an das Niederspannungsnetz angeschlossen werden.
Die Art von Ladesäule ist sicherlich nichts für die hochfrequentierte Autobahntankstelle, aber im urbanen Raum sieht die Realität nun mal eben nicht wie von dir beschrieben aus. Da stehen keine 10 Taycan Schlange, die alle voll laden wollen.BlackStarZ hat geschrieben: 20. Jun 2024, 22:24Ist keine schlechte Sache, aber auch das ist nur begrenzt möglich. Irgendwoher muss die Energie ja kommen und die Batteriekapazität liegt bei 190kWh.smarmas hat geschrieben: 20. Jun 2024, 18:33 Sehe die E Mobilität gerade für die großen Tankstellen eigentlich als große Chance.
Jemand der lädt ist doch viel eher auch Kunde im Shop.
Gerade die großen wie Aral und Shell bauen daher auch extrem aus. Bei uns in der Umgebung bekommt fast jede Tankstelle noch eine Ladesäule dazu.
Auch da gibt es im Ladesäulen Markt neues.BlackStarZ hat geschrieben: 19. Jun 2024, 09:40
Ladesäulen sind problematisch, weil es eben nicht "Mal eben Strom dahin legen" ist. Das ist einfach ein enormer Aufwand und eine hohe Investition. Die Netzbetreiber arbeiten sowieso meistens am Limit und oftmals muss nicht nur die Zuleitung gelegt werden, sondern auch Leitungen davor verstärkt werden.
Vielleicht sind dir diese Säulen an aral oder shell schon mal aufgefallen?
https://www.elli.eco/de/geschaeftskunde ... ladesaeule
Die können dank integrierten Pufferakku einfach an das Niederspannungsnetz angeschlossen werden.
Wenn wir wirklich von einer Tankstelle reden und es wird schnell geladen mit 150kW, dann ist die interne Batterie nach drei Autos leer. Da immer zwei gleichzeitig laden können dauert das vielleicht keine Stunde.
Und dann wird erstmal wieder aufgeladen mit maximal 63A.
Das dauert wiederum locker 5,5h. Bis der Akku voll ist.
Das System ist für eine hoch frequentierte Tankstelle nicht geeignet.
Und wenn mehrere davon an einer Tankstelle stehen ist auch so schnell kein Anschluss gemacht. Denn 63A sind auch schon 45kVA und so ein Ortsnetztrafo hat vielleicht 400 bis 630kVA. Das sind direlt mal 10% Leistung pro Säule. In Netzen die normalerseise sowieso hoch ausgelastet sind.
Nein, das wird nichts. Dann wird eine neue Compact Station mit Mittelspannungsanschluss gebraucht, welche dann Niederspannungsseitig nur dir Ladestationen versorgt.
Es bleibt dabei - alles nicht einfach.
Ja, heute ist das noch nicht so. Wenn die Mobilität aber vollständig elektrifiziert werden soll stehen die Schlangen an den Tankstellen, wie heute auch in den Orten zu häufig frequentierten Zeiten. Und dann kommst du mit solchen Lösungen einfach nicht weit.smarmas hat geschrieben: 20. Jun 2024, 23:52 Die Art von Ladesäule ist sicherlich nichts für die hochfrequentierte Autobahntankstelle, aber im urbanen Raum sieht die Realität nun mal eben nicht wie von dir beschrieben aus. Da stehen keine 10 Taycan Schlange, die alle voll laden wollen.
Würden alle Haushalte gleichzeitig Ihren Herd einschalten würden, würde das Netz genauso zusammen brechen. Passiert aber eben nicht.
Wie gesagt, schau dich um, hier rüstet aktuell fast jede Tankstelle Ladesäulen dieser Art nach, da der Installationsaufwand deutlich geringer ist.
In etwas größerer Dimension, hat Audi vor einigen Jahren Ihren Ladehub in Nürnberg gebaut und dabei Akkus aus alten Testfahrzeugen installiert, um den Netzanschluss zu entlasten.
Scheint auch einwandfrei zu funktionieren.
BlackStarZ hat geschrieben: 21. Jun 2024, 06:59smarmas hat geschrieben: 20. Jun 2024, 23:52
Ich habe dazu aber einen Vorschlag und den meine ich Todernst.
Der Gesetzgeber soll die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen ab einer bestimmten Unternehmensgröße Ladesäulen für Mitarbeiter bereit zu stellen. Das wäre ein echte Maßnahme.
Dann brauche ich auch nicht 20 Netzanschlüsse, sondern einen um die gleichen Kunden zu bedienen. Und es ist komfortabel für alle. Win-Win
+ Eine Subvention von privaten Ladestationen.
Interessanter Gedanke. Ich hätte es bisher eher als incentive gesehen, womit sich Arbeitgeber untereinander abgrenzen können im Kampf am Arbeitsmarkt um Arbeitnehmer.BlackStarZ hat geschrieben: 21. Jun 2024, 06:59Ja, heute ist das noch nicht so. Wenn die Mobilität aber vollständig elektrifiziert werden soll stehen die Schlangen an den Tankstellen, wie heute auch in den Orten zu häufig frequentierten Zeiten. Und dann kommst du mit solchen Lösungen einfach nicht weit.smarmas hat geschrieben: 20. Jun 2024, 23:52 Die Art von Ladesäule ist sicherlich nichts für die hochfrequentierte Autobahntankstelle, aber im urbanen Raum sieht die Realität nun mal eben nicht wie von dir beschrieben aus. Da stehen keine 10 Taycan Schlange, die alle voll laden wollen.
Würden alle Haushalte gleichzeitig Ihren Herd einschalten würden, würde das Netz genauso zusammen brechen. Passiert aber eben nicht.
Wie gesagt, schau dich um, hier rüstet aktuell fast jede Tankstelle Ladesäulen dieser Art nach, da der Installationsaufwand deutlich geringer ist.
In etwas größerer Dimension, hat Audi vor einigen Jahren Ihren Ladehub in Nürnberg gebaut und dabei Akkus aus alten Testfahrzeugen installiert, um den Netzanschluss zu entlasten.
Scheint auch einwandfrei zu funktionieren.
Für die aktuelle Lage und das von dir beschriebene Szenario kann man das in Erwägung ziehen. Das dämliche daran ist, eines Tages muss der Netzanschluss verstärkt werden, weil es nicht mehr ausreicht und immer mehr Leute laden wollen. Und ich kann dir aus erster Quelle sagen:
Die Netzbetreiber wissen ziemlich gut was alles notwendig ist, aber....
Die Netzbetreiber haben keinen Plan wer das alles planen soll
Die Netzbetreiber haben keine Ahnung wer das alles bauen soll
Es gibt keine Fachkräfte die diesen Ansturm bewältigen können, der auf uns zu rollt im Zuge der Energiewende.
Ich habe dazu aber einen Vorschlag und den meine ich Todernst.
Der Gesetzgeber soll die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen ab einer bestimmten Unternehmensgröße Ladesäulen für Mitarbeiter bereit zu stellen. Das wäre ein echte Maßnahme.
Dann brauche ich auch nicht 20 Netzanschlüsse, sondern einen um die gleichen Kunden zu bedienen. Und es ist komfortabel für alle. Win-Win
BlackStarZ hat geschrieben: 21. Jun 2024, 06:59 Ich habe dazu aber einen Vorschlag und den meine ich Todernst.
Der Gesetzgeber soll die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen ab einer bestimmten Unternehmensgröße Ladesäulen für Mitarbeiter bereit zu stellen. Das wäre ein echte Maßnahme.
Dann brauche ich auch nicht 20 Netzanschlüsse, sondern einen um die gleichen Kunden zu bedienen. Und es ist komfortabel für alle. Win-Win
Beim letzten Punkt bin ich ganz bei dir.BlackStarZ hat geschrieben: 21. Jun 2024, 06:59Ja, heute ist das noch nicht so. Wenn die Mobilität aber vollständig elektrifiziert werden soll stehen die Schlangen an den Tankstellen, wie heute auch in den Orten zu häufig frequentierten Zeiten. Und dann kommst du mit solchen Lösungen einfach nicht weit.smarmas hat geschrieben: 20. Jun 2024, 23:52 Die Art von Ladesäule ist sicherlich nichts für die hochfrequentierte Autobahntankstelle, aber im urbanen Raum sieht die Realität nun mal eben nicht wie von dir beschrieben aus. Da stehen keine 10 Taycan Schlange, die alle voll laden wollen.
Würden alle Haushalte gleichzeitig Ihren Herd einschalten würden, würde das Netz genauso zusammen brechen. Passiert aber eben nicht.
Wie gesagt, schau dich um, hier rüstet aktuell fast jede Tankstelle Ladesäulen dieser Art nach, da der Installationsaufwand deutlich geringer ist.
In etwas größerer Dimension, hat Audi vor einigen Jahren Ihren Ladehub in Nürnberg gebaut und dabei Akkus aus alten Testfahrzeugen installiert, um den Netzanschluss zu entlasten.
Scheint auch einwandfrei zu funktionieren.
Für die aktuelle Lage und das von dir beschriebene Szenario kann man das in Erwägung ziehen. Das dämliche daran ist, eines Tages muss der Netzanschluss verstärkt werden, weil es nicht mehr ausreicht und immer mehr Leute laden wollen. Und ich kann dir aus erster Quelle sagen:
Die Netzbetreiber wissen ziemlich gut was alles notwendig ist, aber....
Die Netzbetreiber haben keinen Plan wer das alles planen soll
Die Netzbetreiber haben keine Ahnung wer das alles bauen soll
Es gibt keine Fachkräfte die diesen Ansturm bewältigen können, der auf uns zu rollt im Zuge der Energiewende.
Ich habe dazu aber einen Vorschlag und den meine ich Todernst.
Der Gesetzgeber soll die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen ab einer bestimmten Unternehmensgröße Ladesäulen für Mitarbeiter bereit zu stellen. Das wäre ein echte Maßnahme.
Dann brauche ich auch nicht 20 Netzanschlüsse, sondern einen um die gleichen Kunden zu bedienen. Und es ist komfortabel für alle. Win-Win
Bei uns hab ich das jetzt schon recht oft gesehen, dass hier und da so Ladelaternen hingebaut werden, natürlich dürfen dort dann keine verbrenner parken und tagsüber darf man dort auch nur max 4h stehen.Waschbär hat geschrieben: 21. Jun 2024, 13:19 Die meisten Autos stehen doch eh 23h am Tag nur rum.
Wo Problem an jede Laterne und Co. Ne normale Steckdose anzubringen.
Reicht ja wenn auf AB Raststätten Schnelllader sind.