Vielen lieben Dank für die ganzen Glückwünsche

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Berlin86 hat geschrieben: ↑28. Sep 2025, 01:38
Glückwunsch zum Rennen und dem Ergebnis!
Bin hier ab jetzt auch dabei
Willkommen an Board
Hab gerade mal meinen Ordner aktualisiert. 17 Wettkämpfe bisher. Hier ein Bild von meiner ersten Urkunde:
IMG_20250928_140039.jpg
Da hat sich doch schon ein bisschen was getan.
Leucko hat geschrieben: ↑28. Sep 2025, 09:24
Sehr schön!
Wie weit ist deine Frau gekommen?
24,5km die hat sich auch richtig gequält. Hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Hat sich von der Stimmung vor Ort mitreißen lassen.
Carter T R hat geschrieben: ↑28. Sep 2025, 12:00
Dann mal herzlichen Glückwunsch.
Deine HF-Zonen scheinen falsch eingestellt zu sein. Eine derartige Verteilung der Belastung wäre doch eher ungewöhnlich.
Kommt auf das Zonen model an. Hatte jetzt keine Einstellung vorgenommen außer die von Garmin Willkommens Geschichte. Ja die Zonen muss ich noch einstellen. War in der Standard Polar Einstellungen aber auch so, das ich immer im roten Bereich war.
Ich blicke da aber immer nicht so wirklich durch weil da jeder irgendwie sein eigenes Süppchen kocht, am besten noch die gleichen Begriffe verwendet aber die % zahlen leicht verschiebt.
ABBC3_SPOILER_SHOW
So hatte ich es bei meiner polar eingestellt:
FarbeBezeichnungHF%
WeißRekom - Regeneration106 - 12555-65%
BlauGA1 - Fettstoffwechsel125 - 14465-75%
GrünGA1/2 - Ausdauer144 - 16475-85%
GelbGA2 - Tempo164 - 18385-95%
RotWSA - Wettkampf183-19295-100%
Der H10 oder die Uhr hatte ein paar mal ausgesetzt. Ich hab einen max HF von 192 und war im Wettbewerb eigentlich immer wenn ich drauf geachtet habe bei meinen 165-175. Ja das ist hart, ich vertrage halt nicht so viel. Bei >185 werde ich schnell blau und kann nach ca 20-30min Belastung nicht mehr so die Leistung bringen wie vorher.
Das merke ich vor allem wenn ich Bergaufläufe mache oder noch schlimmer Treppen. Die zwingen einen auch aus den eigenen Rhythmus zu gehen.
hf_rotersand2025.jpg
Man sieht ganz gut wann die Verpflegungsstelle oder die Riegel wieder raus wollten.
Die ersten 33 min bin ich noch mit meiner Frau gegangen. Danach war Feuer frei. Bin dann mit meinem Freund gelaufen, hab aber gemerkt daß mein Puls über 180 ging in der zweiten Runde. Das war dann der Moment, wo ich wusste das ich die 6er pace nicht mehr halten werden kann. Bzw nicht mehr lange. Weshalb ich dann eine ganze Weile auf einer >7er pace gelaufen bin.
Hubee hat geschrieben: ↑28. Sep 2025, 07:45
Glückwunsch...es geht also beides: Gelassenheit und Ziele erreichen.
Das war mit das schwerste. Ich musste da an unsere
@Strandkatze denken und ihre Bootsausflüge. Der eigene Körper ist quasi das Schiff, dazu gehört auch das denken. Das Ich ist der Kapitän.
Vorbereitung/Training:
Vor dem Wettkampf trainiert man die "Mannschaft" studiert die Karten, sammelt Vorräte und bestückt das Schiff und pflegt es.
Also man trainiert, isst gut, erholt sich und pflegt seinen Körper.
Auf Hoher See/ Wettkampf :
Man segelt los, man muss auf sich ändernde Wind, Strömungen, Wellen und Wetterbedingungen reagieren. Man justiert die Segel nutzt böhen aus. Das geht aber nur wenn man sich gut vorbereitet und die Erfahrung hat.
Im Wettkampf sind es fast die gleichen Parameter auf die man reagieren muss. Wind, Wetter, Untergrund, Treibstoff

ich glaub du weißt, worauf ich hinaus will.
Man könnte sich die ganze Zeit sagen: "hätte ich mir doch mehr Gels eingepackt", "die Datteln schmecken mir gerade nicht" und "die Riegel vertrage ich nicht".
Deshalb schreibe ich auch, dass das denken zum körper gehört und noch einmal getrennt vom Ich stattfindet. Das ist wie eine Meditation, die Gedanken "Gib auf", "Du hast nicht trainiert", Du wirst dich einscheißen", "es gibt niemanden der mir die Gnade haben wird, wieso solltest du mit dir Gnade haben", "was kannst du eigentlich", "heulen hat noch nie jemanden etwas gebracht", "das ist kein schweiß in deinem Schritt sondern Blut "... Häufig hängen an diesen Gedanken auch gefühle also Emotionen. Die nimmt man zur Kenntnis und lässt sie wie Wolken an sich vorbei ziehen.
Natürlich ist da auch mal was wichtiges dabei, aber irgendwann, sind sie alle durch. Dann ist Stille nur ich. Keine Gedanken, keine Wolken. Nur noch der Rhythmus des laufens oder die des Geländes. Man nimmt plötzlich alles anders war. Wie ein Kind das die Welt entdeckt.