Re: Rund um die Arbeit / der große Job-Thread
Verfasst: 17. Aug 2023, 20:03
Was heißt „die Finanzierung läuft über die Firma“?
https://testforum.lilo-dev.de/
Die Firma hat ihm einen Kredit gegeben mit dem er die Anteile kaufen kann.
Genau, Kredit kommt von der Firma.
Unbedingt. Auf sowas wird bei VGA geachtet.
Das finde ich ne sehr schöne und gute Idee.Harun hat geschrieben: 17. Aug 2023, 10:47Die Anteile habe ich bereits. Finanzierung läuft komplett über die Firma.Knolle hat geschrieben: 17. Aug 2023, 10:24 Klingt nach ner spannenden, aber auch sehr langfristigen Perspektive. Wie "sicher" ist das in deinen Augen? Also hältst du das Unternehmen, die Gesellschafter und die GF so stabil, dass das nach 10 Jahren eine Option wird?
Möglichkeit der Sondertilgungen und die Holding-Struktur (1,5% Steuern auf Ausschüttungen) machen das auch relativ "einfach".
Firma besteht seit 40 Jahren. Die Branche ist relevant und wird es auch die nächsten Jahrzehnte wohl bleiben *knock on wood*
Die drei Gründer (GF + Gesellschalter - ca. 60j) sind noch im Unternehmen tätig und beabsichtigen in ca. 5 Jahre final auszusteigen.
Wir drei MA aus der zweiten Reihe werden jetzt immer mehr in die Leitung eingebunden und so auf die Übernahme vorbereitet.
Bin da also sehr zuversichtlich![]()
Die Idee kam von den Inhabern.Knolle hat geschrieben: 18. Aug 2023, 07:50 Das finde ich ne sehr schöne und gute Idee.
Hattet ihr da ne Beratung an eurer Seite?
Harun hat geschrieben: 18. Aug 2023, 09:08Die Idee kam von den Inhabern.Knolle hat geschrieben: 18. Aug 2023, 07:50 Das finde ich ne sehr schöne und gute Idee.
Hattet ihr da ne Beratung an eurer Seite?
Deren oberstes Ziel ist, dass die Firma in gute Hände geht und weiterhin so gesund bleibt (sichere Arbeitsplätze für MA usw.).
Das finanzielle Gerüst wurde natürlich vom Steuerberater entworfen.
Was meine Entscheidung ebenfalls stark beeinflusste ist, dass wir hier zu dritt sind.
Natürlich ist man sich nicht immer einig, jedoch lebt es sich deutlich entspannter, wenn die Last nicht nur auf den eigenen Schultern liegt.
Zum Beispiel sind zwei Wochen Urlaub ohne Problem möglich, und während dieser Zeit muss ich nur in Notfällen arbeiten. Für viele Selbstständige undenkbar.
Ja, kenne ich auch so in der Form.SiAp hat geschrieben: 18. Aug 2023, 17:25 Top! Super, dass das geklappt hat.
Ist jedoch nicht die Regel, da man sich beim Employee Buy Out oft nicht preislich einig wird und dann trotzdem wieder ein externer Makler eingeschaltet wird, der dann die unrealistischen Preisvorstellungen durchsetzen soll.
Danke!Knolle hat geschrieben: 18. Aug 2023, 13:15 Viel Erfolg weiterhin! Wäre schön, wenn du ab und zu berichtest
Machen, nur auf Prokura verzichten. Außer die Firma ist entsprechend mit doppelter Holding etc aufgestelltDarkNight10 hat geschrieben: 18. Aug 2023, 17:56 Ich arbeite als Software-Entwickler im öffentlichen Dienst und habe vor kurzem ein Job-Angebot aus der Baubranche bekommen.
Das Unternehmen lässt seine Software bislang noch extern entwickeln, möchten zukünftig aber auf eine Inhouse-Lösung setzen. Ich würde vorerst alleiniger Programmierer sein und dürfte die Abteilung nach und nach entwickeln bzw. ausbauen.
Ich verdiene jetzt 58 k und würde dort 71,5 k bekommen. Nachdem die Abteilung aufgebaut ist, möchte mich der Geschäftsführer mittelfristig zum Head of IT entwickeln und traut mir diese Aufgabe auch zu. Das würde dann über 100 k fix, Gewinnbeteiligung, Firmenwagen, Prokura usw. bedeuten.
Das hört sich ja alles gut an. Meine Arbeitsbedingungen würden sich dafür aber merkbar verschlechtern.
Nach der Einarbeitung 2 - 3 Tage HomeOffice statt aktuell 5.
Feste Arbeitszeiten von 7 - 16 Uhr statt komplett flexibel.
Vertrauensarbeitszeit statt minutengenauer Erfassung.
Ich bin mir echt komplett unsicher, was die vernünftigste Entscheidung ist.
Wart ihr mal in einer ähnlichen Situation und könnt berichten?
Das fett markierte hast Du aktuell, hab ich das richtig verstanden? Falls ja:DarkNight10 hat geschrieben: 18. Aug 2023, 17:56 Ich arbeite als Software-Entwickler im öffentlichen Dienst und habe vor kurzem ein Job-Angebot aus der Baubranche bekommen.
Das Unternehmen lässt seine Software bislang noch extern entwickeln, möchten zukünftig aber auf eine Inhouse-Lösung setzen. Ich würde vorerst alleiniger Programmierer sein und dürfte die Abteilung nach und nach entwickeln bzw. ausbauen.
Ich verdiene jetzt 58 k und würde dort 71,5 k bekommen. Nachdem die Abteilung aufgebaut ist, möchte mich der Geschäftsführer mittelfristig zum Head of IT entwickeln und traut mir diese Aufgabe auch zu. Das würde dann über 100 k fix, Gewinnbeteiligung, Firmenwagen, Prokura usw. bedeuten.
Das hört sich ja alles gut an. Meine Arbeitsbedingungen würden sich dafür aber merkbar verschlechtern.
Nach der Einarbeitung 2 - 3 Tage HomeOffice statt aktuell 5.
Feste Arbeitszeiten von 7 - 16 Uhr statt komplett flexibel.
Vertrauensarbeitszeit statt minutengenauer Erfassung.
Ich bin mir echt komplett unsicher, was die vernünftigste Entscheidung ist.
Wart ihr mal in einer ähnlichen Situation und könnt berichten?
Das sehe ich auch als sehr großes Argument.