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Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 11:44
von clayz
Ich finde weder Trump noch Harris gut und hätte mir andere Kandidaten gewünscht, aber Trump zu unterstellen,
dass er in seiner ersten Amtszeit zu wenig verändert hätte ist etwas abstrus :D
ABBC3_SPOILER_SHOW
Ob man das alles gut oder schlecht findet steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber Tatenlosigkeit kann man ihm nicht unterstellen :o

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 11:48
von St0ckf15h
Die Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko ist 3145 Kilometer lang. Sie verläuft zwischen San Diego (Kalifornien) und Tijuana (Baja California) am Pazifik im Westen sowie zwischen Matamoros (Tamaulipas) und Brownsville (Texas) am Golf von Mexiko im Osten.
Am Ende von Donald Trumps Präsidentschaft wurden bis Januar 2021 nach offiziellen Angaben 452 Meilen (727 km) Grenzanlagen neu errichtet. Allerdings wurden davon nur etwa 80 Meilen (129 km) ganz neu errichtet – davon 47 Meilen als Grenzmauer und 33 Meilen als zusätzliche Mauer zur Verstärkung einer schon existierenden. Die übrigen 372 Meilen betrafen Erneuerungen bereits bestehender Grenzabsperrungen.

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 11:49
von clayz
Siehe oben. Du hängst dich halt an einer Sache auf.
Dass ist wie sich an das unbedeutende gender gewäsch zu klammern

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 11:49
von clearly
St0ckf15h hat geschrieben: 13. Sep 2024, 11:36 Die haben halt beide nicht wirklich ein Programm, deshalb fetzt man sich wegen irgendwelchen Argumenten, auf die man (angeblich) Einfluss hat - Selbstbestimmung der Frau, Rechte für Queere, Migration.
Eric hat geschrieben: 13. Sep 2024, 11:33
clayz hat geschrieben: 13. Sep 2024, 11:32 Naja, dann kann man aber Kamala gar nicht wählen, da sie sich ja explizit nicht dazu äußert,
wie sie etwas ändern möchte, sondern nur was schlecht ist und geändert werden müsste.
Und warum sie in den letzten Jahren nichts davon umgesetzt hat.
Wo ist Trumps Mauer? Schließlich war der ja auch schon mal im Amt und hat nicht viel von dem gehalten, was er versprochen hatte.

Das Spiel geht unendlich weiter...
meinst du trumps mauer, mit der sogar kamala jetzt wahlkampf macht, weil sie sich plötzlich als tough on border darstellt?


Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 11:56
von Jdizzle
clayz hat geschrieben: 13. Sep 2024, 11:49 Siehe oben. Du hängst dich halt an einer Sache auf.
Dass ist wie sich an das unbedeutende gender gewäsch zu klammern
Das und Drain the swamp waren allerdings seine Hauptpunkte, da hat er schon ziemlich versagt

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 11:56
von St0ckf15h
clayz hat geschrieben: 13. Sep 2024, 11:44 Ich finde weder Trump noch Harris gut und hätte mir andere Kandidaten gewünscht, aber Trump zu unterstellen,
dass er in seiner ersten Amtszeit zu wenig verändert hätte ist etwas abstrus :D
ABBC3_SPOILER_SHOW
Ob man das alles gut oder schlecht findet steht auf einem ganz anderen Blatt. Aber Tatenlosigkeit kann man ihm nicht unterstellen :o
Das meiste davon hat Biden sofort wieder kassiert, für den Scheiß in Afghanistan durften sich ja die Dems sogar die Verantwortung zuschieben lassen für etwas, das Trump beschlossen hatte.

Das, was geblieben ist, waren die Steuersenkungen - vor allem für Großkonzerne. Und genau darauf sollte man sich konzentrieren, wenn man sich fragt, wer denn die Schattenregierung, der Deep State oder wahlweise das Establishment dort ist. Jeder Kandidat muss, um überhaupt soweit zu kommen anzutreten, den großen Konzernen derart tief in den Arsch kriechen, dass am Ende für den einfachen Bürger nicht mehr viel bleibt - die letzten guten Reformen in der Hinsicht waren Obamacare und Trumps Steuersache (wobei ich das sehr kritisch sehe, weil ich der Meinung bin, dass sich die dadurch enorm erhöhte Staatsverschuldung rächen wird).

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 12:05
von clayz
Alle Maßnahmen der vorhergehenden Regierung werden meist wieder kassiert (auch eines der großen Probleme der Zwei-Parteien-Landschaft).
Es ging mir darum, dass es keineswegs passiv war und in der Zeit nichts kam, wie von dir oben angesprochen.

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 12:06
von Karl_Lagerfeld
Ich fände es sinnvoll, wenn es nach einer gewonnenen Wahl eine Art "Probezeit" für gewählte Politiker geben würde. Nach etwa einem Jahr im Amt sollte dann das Volk (und nicht ein Parlament, Kongress oder ähnliches Gremium) über eine Bestätigung entscheiden. So hätten die Bürger die Möglichkeit, die Arbeit der Regierung im ersten Jahr zu bewerten und sicherzustellen, dass die gewählten Vertreter sich tatsächlich für die Interessen der Bevölkerung einsetzen.

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 12:17
von Gurkenplatzer
clayz hat geschrieben: 13. Sep 2024, 11:40 Auch das Argument ist valide. Man denkt zurück an Vize-Präsidenten,
welche eine viel größere Rolle hatten.
Dick Cheney unter Bush Jr.
Al Gore unter Clinton
Mondale unter Carter

Generell gibt's da oft 2 Camps - Power VPs oder Zuschauer. Harris war unter Biden definitiv zweiteres.
Man könnte meinen, dass auch Biden Zuschauer war ;)
Die Frage ist, wo ist er jetzt? :pop:

Insgesamt halte ich beide Kandidaten für nicht gut. Woran sich die Amerikaner sehr aufhängen ist ja Wade v. Roe. Insgesamt habe ich dennoch Angst, dass Trump als useful idiot oder KGB Asset den Weg ebnet für Russlands Europa Invasion wohingegen Harris vermutlich den chinesischen Einmarsch in Taiwan erleben.

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 12:20
von St0ckf15h
clayz hat geschrieben: 13. Sep 2024, 12:05 Alle Maßnahmen der vorhergehenden Regierung werden meist wieder kassiert (auch eines der großen Probleme der Zwei-Parteien-Landschaft).
Es ging mir darum, dass es keineswegs passiv war und in der Zeit nichts kam, wie von dir oben angesprochen.
Dass er passiv war habe ich ja nicht behauptet; nur, dass er vor allem bei seinem "Prestigeprojekt Mauer" fast auf ganzer Linie versagt hat - das kann man mit "nur" 129 km zusätzlicher Befestigung bzw. jetzt halt 727 km von 3145 km wohl objektiv so sagen.

Und er hätte wohl mehr geschafft ohne den Widerstand der Dems und die verlorenen Midterms, klar, da sind dann auch dem mächtigsten Mann der Welt irgendwo die Hände gebunden.

War ja bei Obama auch so, von seinen 8 Jahren im Amt hatte er nur die ersten 2 jeweils Mehrheiten im Kongress, dass man da im Nachhinein sagt, man hätte sich mehr erwartet kann ich gut nachvollziehen - aber wenn das Beste, was du machen kannst, Kompromisse sind, dann wirst du von deiner Linie abweichen müssen um überhaupt irgendwas zu erreichen.

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 12:24
von Eric
St0ckf15h hat geschrieben: 13. Sep 2024, 12:20
clayz hat geschrieben: 13. Sep 2024, 12:05 Alle Maßnahmen der vorhergehenden Regierung werden meist wieder kassiert (auch eines der großen Probleme der Zwei-Parteien-Landschaft).
Es ging mir darum, dass es keineswegs passiv war und in der Zeit nichts kam, wie von dir oben angesprochen.
Dass er passiv war habe ich ja nicht behauptet; nur, dass er vor allem bei seinem "Prestigeprojekt Mauer" fast auf ganzer Linie versagt hat - das kann man mit "nur" 129 km zusätzlicher Befestigung bzw. jetzt halt 727 km von 3145 km wohl objektiv so sagen.

Und er hätte wohl mehr geschafft ohne den Widerstand der Dems und die verlorenen Midterms, klar, da sind dann auch dem mächtigsten Mann der Welt irgendwo die Hände gebunden.

War ja bei Obama auch so, von seinen 8 Jahren im Amt hatte er nur die ersten 2 jeweils Mehrheiten im Kongress, dass man da im Nachhinein sagt, man hätte sich mehr erwartet kann ich gut nachvollziehen - aber wenn das Beste, was du machen kannst, Kompromisse sind, dann wirst du von deiner Linie abweichen müssen um überhaupt irgendwas zu erreichen.
Aber schon interessant, dass du auf die Inaktivität von Frau Harris gar nicht eingegangen bist und stattdessen direkt auf Trump verwiesen hast. Kenne ich irgendwo her.

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 12:33
von St0ckf15h
Harris ist Vize - Trump war Präsident.

Dass ein Vize dort hauptsächlich Stellvertreter des Präsidenten, und abgesehen vom Repräsentativen ansonsten eigentlich der Senatspräsident (mit einer Stimme auch nur bei Gleichstand) ist weißt du?
Neben der Rolle als Stellvertreter und möglicher Nachfolger des Präsidenten ist dem Vizepräsidenten in der Verfassung eine eigenständige Aufgabe zugedacht: Er ist Präsident des Senats. Als solcher leitet er auch die gemeinsame Sitzung des Kongresses, bei der die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl ausgezählt werden.

Die Verfassung ordnet das Amt nicht eindeutig der Exekutive oder Legislative zu. Solange der Vizepräsident nicht zum Präsidenten aufrückt, weist ihm die Verfassung nur die Rolle des Senatspräsidenten und damit legislative Befugnisse zu. Seit der Präsident im 20. Jahrhundert jedoch zunehmend in die Regierungsarbeit eingebunden wurde und kaum mehr dem Senat vorsitzt, gehört er faktisch der Exekutive an, hat dort jedoch keine formellen Befugnisse, sondern kann nur im Auftrag des Präsidenten handeln. In der Wissenschaft ist daher umstritten, ob das Amt der Legislative, der Exekutive oder beidem zugeordnet werden sollte.

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 12:35
von Dreadlift
Wo ist dein Problem? Er hat doch die Grenzsicherung ausgebaut und hätte damit weitergemacht, wenn er wiedergewählt worden wäre. So wie er es im Wahlkampf propagiert hatte.

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 12:44
von St0ckf15h
Dreadlift hat geschrieben: 13. Sep 2024, 12:35 Wo ist dein Problem? Er hat doch die Grenzsicherung ausgebaut und hätte damit weitergemacht, wenn er wiedergewählt worden wäre. So wie er es im Wahlkampf propagiert hatte.
Ja, hat er, wenn auch nicht viel - und weitergemacht damit hätte er wohl auch, wenn er wiedergewählt worden wäre.

Ganz ehrlich, das alles hat sehr wenig Einfluss auf mich persönlich; merke, dass ich mich hier heute mehr hineingesteigert habe als ich wollte, und deshalb klinke ich mich jetzt hier auch aus - beeinflussen, wer die Wahl gewinnen wird, kann ich auch nicht, von daher sowieso vergebene Mühe.

Wünsche allen ein schönes Wochenende :tach:

Re: USA-Thread

Verfasst: 13. Sep 2024, 12:57
von Dreadlift


Da einige gefragt haben was Biden gerade so macht
:kekw: