bantu hat geschrieben: 5. Nov 2024, 12:06
Insofern habe ich persönlich ein gewisses Verständnis für die teils massiven Lügen - zumal gerade Frauen, die teil- bis ganz invalide sind, meist einen ganz schweren Stand im Beziehungs- bzw. Eheleben haben. Denn sie werden sehr viel häufiger als Männer wegen solcherart Erkrankungen, die dazu führen, dass Frau eben nicht mehr so „funktioniert“ wie erwartet, von ihren Partnern verlassen (dazu gibt's Studien). Bzw. andersrum gar nicht erst gedatet, weil halt kaum jemand von vornherein eine „nicht funktionierende“ Partnerin möchte.
Guter Post mit vielen stimmigen Beobachtungen.
Ich habe mich aufgrund meiner eigenen Krankheitsgeschichte auch eine Zeit lang viel in solchen Communities bewegt, würde beim oben zitierten Punkt aber widersprechen:
95% der Frauen, von denen ich mitbekommen habe, hatten einen Partner. Bei Männern war es genau umgekehrt..
Stärke und Leistungsfähigkeit wird doch von Männern viel stärker verlangt. Dies ist mE nach wie vor gesellschaftlich verankert und auch "biologisch herleitbar".
Natürlich kriegen Frauen auch "Lächel doch mal" zu hören und es werden Schönheitsideale an sie gestellt und Ideale, wie eine gute Mutter zu sein hat.
Da spielt die Leistungsfähigkeit auch eine Rolle, aber mE nicht in diesem Maße.
Sebastian Deisler wurde in der Bayern-Kabine "die Deislerin" genannt weil er depressiv ist. Selbstmorde, Scham etc. Ich denke ich muss es nicht weiter ausführen.
Ein sehr zugespitztes Zitat, das bitte mit etwas Humor zu nehmen ist, aber doch ein Körnchen Wahrheit enthält:
"Only women, children, and dogs are loved unconditionally. A man is only loved under the condition that he provide something" ― Chris Rock
Sei es finanziell, sexuell, emotional, humorbedingt etc.
Ein emotional instabiler, latent depressiver, Mann ist so ziemlich das unattraktivste was es gibt.
Der sexuell aktivere Part, dessen Fitness stärker gefragt ist und dessen Funktionieren von gewissen Prämissen abhängig ist, dürfte ja wohl meist auch der Mann sein.
Wer ist meist für das Entertainment und den Humor zuständig? Richtig.
Wer soll, neben zahlreichen anderen Kriterien, verwegen sein und Drive haben und wer oft einfach nur süß sein?
Der 0815 Mann ist häufig auch lieber zu Hause und möchte weniger unternehmen als die 0815 Frau. Ein weiterer Punkt, wo die Frau mehr zurückstecken müsste.
Lilo-User stechen hier natürlich abweichend hervor mit Abenteuerlust und Co.
Ein arbeitsloser Mann hätte eher dann bessere Karten, wenn er wenigstens verwegen ist (Draufgänger, Kriminalität, Virilität) und nicht auch noch schwach.
Die Versorgerrolle ist sicherlich auch heutzutage noch größtenteils und historisch bedingt dem Mann vorbehalten, sofern man diese überhaupt noch lebt.
Ich beziehe mich hier natürlich eher auf jüngere bis mittelalte Menschen, die Single sind bzw noch nicht allzu lang in Beziehungen waren. Nicht auf Paare, bei denen ein Partner nach 20 jähriger Ehe eine Krankheit bekommen hat etc.
Ich habe das mal sehr höflich und vorsichtig (natürlich ohne das flapsige Chris Rock Zitat) in einer entsprechenden Gruppe zur Debatte gestellt und die mangelnde Empathie und Übergriffigkeit seitens der Damen war frappierend. Als hätte man in ein Wespennest gestochen.
Ich hatte extra zuvor betont, dass ich keine unnötige Mann vs Frau-Debatte anfeuern möchte.
Da das dem Fragesteller keinen Mehrwert bietet noch etwas on topic:
Es haben ja schon etliche Leute angemerkt, dass mehrere Zitate es nahelegen, sich einmal intensiv mit sich selbst zu beschäftigen.
Die Konstellation, der Aufwand und die Hürden sind schon recht untypisch bei einem sportlichen und offenbar recht erfolgreichen jungen Typen.
Das ist ja schon alles nobel, keine Frage, und ich neige auch manchmal zu "wirtschaftlich nicht ganz rationalen Entscheidungen", um es mal so auszudrücken haha, aber woraus sich das speist ist natürlich wichtig.
Wünsche alles Gute!