Leucko hat geschrieben: ↑12. Aug 2025, 12:16
Denke auch nach wie vor das es smart ist erstmal etwas länger zu pausieren.
Seit deinem Marathon am Gardasee ist ja komplett der Wurm drin und davor hattest du auch hier und da was.
Wie mir @Tobeass kürzlich aufgezeigt hat regeneriert/heilt vieles nicht durch ein paar Tage halbherzige Pause.
Wie lange die Pause gestaltet werden sollte kann dir natürlich keiner sagen. Aber würde in jedem Fall in der Dimension "Wochen" denken (nicht Tage und vermutlich auch nicht Monate).
Musst ja in der Zwischenzeit nicht auf der Couch degenerieren. Kannst einen aktiven Lebensstil beibehalten nur eben alles anstrengende meiden.
Den Gedanken das ich früher viel seltener was hatte kenne ich.
Aber zum einen hat man vieles garnicht zur Kenntnis genommen. Bisschen verschnuppert sein zB hat mich nicht interessiert da keinen Einfluss auf Alltag. Zum anderen bleibt es wenn man mit Leistungsgedanken trainiert mMn nicht aus das hier und da Probleme auftreten. Bloß sollte man mit diesen möglichst vernünftig umgehen.
Ja, wenn
@Tobeass nicht mit guten beispiel vorran gegangen wäre, hätte ich glaube ich die reissleine diese Woche nicht gezogen. Auch wenn er das vielleicht nicht gerne hört, ist er in einigen Punkten ein Vorbild für mich. Hier noch mal einen riesen

an Dich
@Tobeass du machst das toll mit deiner Reha!
Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung wie lange ein zerfickter Immunhaushalt bzw entsprechende Hormone brauchen um sich zu regenerieren, und ob die das überhaupt tun.
Ich dachte immer das hier und da mal was haben normal ist. Hatte ich ja früher als ich auf dem Bau gearbeitet habe auch. Da gab es keinen tag wo nicht irgendwas weh tat und da war ich 14-18 Jahre alt, hab da allerdings auch teilweise ohne Heizung und Warmwasser gelebt. Vielleicht kam es auch daher.
Klar sind wir keine Profi Athleten und werden dafür auch nicht bezahlt, sondern zahlen auch noch dafür

Aber um so mehr muss man aufpassen auch zu regenerieren. Was das wirklich bedeutet, scheine ich allerdings noch nicht zu wissen.
Werde jedenfalls den Aktiven Lebensstil beibehalten. Vielleicht auch mal alltags zeug Tracken auch wenn ich der Meinung bin, das es quatsch ist und wahrscheinlich mehr stress verursacht. Ich meine im endeffekt komme ich auf 10k++ Schritte am Tag beim Gassi gehen + Alltag. Rad fahre ich ca 20-30 km gemütlich die Woche (Recom bereich) auf die arbeit und erledigungen. Schwimmen ist halt auch eher Plantschen mit Hund und Familie.
beingboredsucks hat geschrieben: ↑12. Aug 2025, 13:22
Auch von mir noch die besten Genesungswünsche!
NickyJr hat geschrieben: ↑12. Aug 2025, 13:44
Gute Besserung und gib auf dich acht
Zotto hat geschrieben: ↑12. Aug 2025, 17:02
Gute Besserung Sportskamerad! Du bist ein mündiges Individuum und weißt wohl am besten, was dir gut tut oder zu viel Stress verursacht. Darum spare ich mir an dieser Stelle jeden Ratschlag.

Ich finde es schade, dass du deine sportlichen Pläne in diesem Jahr nicht verwirklichen kannst. Irgendwie geht es mit Sicherheit aber immer weiter.
Vielen lieben dank ihr lieben. Da ich keine Ahnung habe, aber davon recht viel, fühle ich mich leider häufig nicht wie ein mündiges Individuum. Bzw kann das so klar abwägen oder abschätzen wie du das machst lieber
@Zotto finde das du ein Athlet durch und durch bist. Hab da einen riesigen Respekt.
Maxim hat geschrieben: ↑12. Aug 2025, 16:03
Wie alt ist denn das Kind?
Hier sind ja viele Themen anhängig, auch einige von denen ich keinen Strahl habe, aber ich stimme aus meiner Perspektive den anderen insofern zu, dass a) eine Pause und ein weniger brachialer Ansatz sicher kein Fehler sind, aber auch darin, dass b) deswegen jetzt nicht zwingend 10 Wochen komplett pausiert werden muss.
Wenn Du zum ersten Mal in Deinem Leben "Kleinkindexponiert" bist und gleichzeitig versuchst, von der Couchpotatoe zum Athleten zu werden, finde ich sehr häufige Infekte nicht sehr abwegig. Gerade diesen Sommer hab ich quasi überall von Sommergrippe gehört. Ich hatte als junger Vater vor 5 Jahren auch permanent Infekte und hätte nicht so trainieren können wie heute, allein der Schlafmangel lol.
So weit meine zwei Pfennig, wünsche Dir in jedem Fall gute Besserung und dass Du für Dich eine gute Balance findest

.
Der kleine ist 5 und ist mit ca 3 Jahren bei mir eingezogen. Zu A) Ich finde immer noch das ich nicht Brachial vorgegangen bin, aber gut wie ich ja schon geschrieben habe, habe ich keinen Schimmer und mich bisher mit jedem Plan abgeschossen. Zu B) Ich schau was bei den Blutwerten rauskommt und wäge dann ein weiteres vorgehen ab. In wie weit man das da ablesen kann ist natürlich noch einmal eine andere Nummer.
Das kann halt auch gut sein, vorallem weil ich halt auch immer kurz nach dem hier die Bakterien und Viren herum flogen, ich krank geworden bin. (3 tage später meist) Hab aber auch die "härteren" Einheiten wie intervalle oder Lange läufe weggelassen wenn hier was herum geflogen ist. Gut ist ähnlich wie bei der Stress anhäufung nicht planbar. Beispiel, mann kommt von einem langen lauf nach hause den man morgens um 5 Uhr gestartet hat, damit man den rest von Tag auch noch was von der Familie hat. Zuhause ist dann Halligalli oder es fliegen Viren durch die gegen oder vielleicht auch beides. Da steckt man halt nicht drin. Ist lebensrisiko, wie ich das nenne. Das kann man nicht planen.
pushpony hat geschrieben: ↑12. Aug 2025, 16:44
Ich kann da sehr schlecht mitreden, da ich eher Fraktion "mimimi, lieber nicht trainieren" bin und - zumindest was Erschöpfung angeht- ein wirklich gutes Körpergefühl habe und eher 1x zu viel Pause mache
Finde gut, dass du die Reißleine erstmal ziehst und dich gesundheitlich durchchecken lässt. Das ist ja Grundvoraussetzung für alles.
Wenn du dann wann auch immer wieder anfangen möchtest, kann ich mir vorstellen, dass für dich quasi das Gegenteil von dem, was ich anfangs gemacht habe, passen könnte:
- einen sehr minimalistischen Plan erstellen
- Dir selbst die Erlaubnis geben, WENIGER zu machen, wenn du dich danach fühlst, aber eben keinesfalls MEHR
(das war bei mir genau anders herum)
Was ist bei dir 1 minimalistischer Plan ist nur die Frage.
Da du immer sehr viele Daten sammelst, vielleicht kannst du anhand derer herausfinden, welches Pensum dir gut getan hat. Und das nehmen.
Finde tbh auch etwas alarmierend, wenn du dann noch schreibst, dass du neben dem hier dokumentierten Sportpensum (das für meine Begriffe enorm ist) noch Schwimmen, bouldern usw gemacht hast. Und das gar nicht als körperliche Anstrengung verbuchst? Whoah. Da wäre ich auch bockig als Körper
Jedenfalls alles Liebe von mir und gute Besserung!!
Besser so, als sich gegen die Wand zu spielen
Ich hab sehr viele Daten, das ist korrekt. Gut ein paar Daten fehlen mir, weil ich die damals noch nicht notiert habe.
Am Anfang ging alles gleichzeitig zu machen auch echt gut. Nur irgendwann und da kann ich nicht sagen wann, kippt es und man wird krank/verletzt/ausgebrannt. Wahrscheinlich ist da auch jeder individuel und jeder hat seine eigenen Lebensumstände.
tl;dr: Grob kann man aber sagen: Bisher bin ich immer auseinander gebrochen wenn ich Kraft und Ausdauer kombiniert habe. Nur laufen gut, nur Kraft gut. Gemässigt beides auch gut. Aber in dem moment wo ich bei einem etwas aufdrehe und es noch nicht mal merke haut es mich immer weg.
ABBC3_SPOILER_SHOW
Eingestiegen bin ich mit einem Programm von Allan Thrall 4xKraft die Woche und das in kombination mit einem Lauftreff 3x die Woche 6km in 1h. Nach 12 Wochen bin ich dann zu G-Flux Light aus dem Buch Hybrid Athlet gewechselt. Hier hat sich dann auch schon die abwärts spirale getrett, da ich bei den schnellen 5ern jede woche immer langsamer wurde. Dann hatte ich mit den Schienbeinkanten Probleme und habe 2-3 Monate Pausiert. Anschliessend habe ich mich an Powerrunning im selben Buch versucht. Da haben mich dann die Langen nüchtern Läufe irgendwann am ende aus dem Sattel genommen. Auch wieder die Passiven Strukturen, waren der Meinung Aufmerksamkeit zu bekommen. Hatte dann Partella Spitze. Der Orthopäde hat mir dann Bandagen und Einlagen verschrieben. Dann bin ich meinen ersten Wettkampf gelaufen, ein 6 Stunden rennen. Dabei habe ich meinen Ersten Halbmarathon gemacht und danach bin ich gewandert, ich konnte nicht mehr laufen... Paar und dreissig Kilometer. Dann hab ich ein eigenes süppchen gekocht ein mix aus Powerrunnig und dem Programm von Allan Thrall. Danach war ich hier bei der SFA 2024 dabei, der rest steht hier im Log
Wie ich das in Zukunft angehen werde, muss ich noch schauen. Wahrscheinlich wird es ein alternierender GK Plan 2x die Woche + Train as One als lauf trainer, dem ich ein paar tage blockiere damit weniger Interferenzen mit dem Krafttraining sind, beziehungsweise ich besser regenerieren kann.
Bei den Wettkämpfen bin ich mir auch nicht sicher ob ich überhaupt welche laufen soll oder mich auf ein paar im Jahr konzentrieren soll oder mir für eine gewisse zeit eine längen sperre geben soll damit ich mehr an meinem Speed arbeite... Muss ich mir noch gedanken zu machen, oder ich lass es einfach laufen, ist wahrscheinlich weniger stressig.
Naja Radfahren, Gassi und so weiter im recom Bereich entspannt ja auch eher als das es was kostet. Schwimmen ist ja auch eher Planschen mit dem Labrador und/oder der Familie. Obwohl ich tatsächlich Interesse hätte sportlich zu schwimmen.
Hab gestern Abend noch eine Blutzapfstelle gefunden, hab die heute morgen besucht und knapp 500 Euro dort gelassen. Wenn ich die Ergebnisse habe, poste ich die hier. Vielleicht hilft mir ja der ein oder andere die Werte zu interpretieren.
Hab meinen Laufpartner geschrieben, er gibt mir recht das es nicht schlau wäre teilzunehmen. Ausserdem hat er angemerkt das der Erste Ultra schon etwas besonders sein sollte und nicht eine Qual. Leider ist es für ihn der letzte lange lauf und der letzte Trail. :,(
Es wäre mir eine ehre gewesen ihn zu begleiten. Hab schon mit der Idee gespielt ihn zu überraschen und zum anfeuern hin zu fahren.
In meinem Kopf keimt auch immer wieder die Idee auf, mich umzumelden, vielleicht bin ich ja bis dahin wieder gesund und 27km snacke ich doch locker weg...