Taktische Gurke
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    Jag.uar hat geschrieben: 10. Mär 2024, 11:20
    husefak hat geschrieben: 10. Mär 2024, 11:10 Kann man sich schon schönreden, aber bei Androhung von Konsequenzen isses grad draufgeguckt Erpressung. Und was die Unternehmen mittlerweile auch wissen ist, einfach nur mehr Geld zahlen, macht den MA auf Dauer nicht glücklich(er) und motiviert auch nicht. Der geht dann eh bald.
    Naja, es ist doch allen Beteiligten klar, dass es bei Unzufriedenheit Konsequenzen gibt. Ob ich die nun explizit anspreche ändert an der Situation ja nichts.
    Und, wie gesagt, die Argumentation "Kollege X bekommt aber Y" hat für mich nie funktioniert. Und mit irgendwem muss man sich nunmal vergleichen, da machste nix.

    Und nein, ein MA geht nicht "bald", nur weil er zu wenig Geld bekommt. Daran kann man ja arbeiten. Und dann bleibt ein guter MA vielleicht. Finde ich viel besser als jemanden neuen von extern einzukaufen (für den man i.d.R. mehr Geld zahlt) und den neu ausbilden zu müssen. Da wäre es günstiger gewesen den alten MA zu behalten und ihm 10% mehr zu geben.

    OK
    Das gefangenen Dilemma funktioniert auch nur auf dem Papier. Genau wie deine letzten Sätze
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    Gurkenplatzer hat geschrieben: 10. Mär 2024, 11:23
    Jag.uar hat geschrieben: 10. Mär 2024, 11:20
    husefak hat geschrieben: 10. Mär 2024, 11:10 Kann man sich schon schönreden, aber bei Androhung von Konsequenzen isses grad draufgeguckt Erpressung. Und was die Unternehmen mittlerweile auch wissen ist, einfach nur mehr Geld zahlen, macht den MA auf Dauer nicht glücklich(er) und motiviert auch nicht. Der geht dann eh bald.
    Naja, es ist doch allen Beteiligten klar, dass es bei Unzufriedenheit Konsequenzen gibt. Ob ich die nun explizit anspreche ändert an der Situation ja nichts.
    Und, wie gesagt, die Argumentation "Kollege X bekommt aber Y" hat für mich nie funktioniert. Und mit irgendwem muss man sich nunmal vergleichen, da machste nix.

    Und nein, ein MA geht nicht "bald", nur weil er zu wenig Geld bekommt. Daran kann man ja arbeiten. Und dann bleibt ein guter MA vielleicht. Finde ich viel besser als jemanden neuen von extern einzukaufen (für den man i.d.R. mehr Geld zahlt) und den neu ausbilden zu müssen. Da wäre es günstiger gewesen den alten MA zu behalten und ihm 10% mehr zu geben.

    OK
    Das gefangenen Dilemma funktioniert auch nur auf dem Papier. Genau wie deine letzten Sätze
    Du bist also dafür Gehaltsforderungen nicht nachzukommen und ständig Leute neu anzulernen?
    OK
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    Nicht unbedingt. Aber das ist in manchen Fällen eindeutig besser. Du tust ja so als wäre jeder ein Highperformer.

    Beispiel: Thorsten macht seit 10 Jahren einen Sachbearbeiter Job, er hat in Fall a) durch lange Zugehörigkeit ohne Tarif jedes Jahr Gehaltsrunden erhalten. Seine Stelle wäre vergütet mit 40.000€, er sitzt aber nun auf 65.000, hat 30 Krankheitstage in Jahr und generell ist seine Leistung eher schwach.
    Fall b) höchste Erfahrung im Tarif, hohe Leistungszulage, schlechte Performance.

    Natürlich will ich da lieber wen neues anlernen aus Unternehmenssicht.
    Es ist mit hoher Korrelation bewiesen, dass hohe Standzeiten auf einer Position von 7+ Jahren und schlechte Preis/Leistung bei Arbeitnehmerkosten einhergehen.

    Und glaub mir, diese Population ist extrem groß.
    Und dennoch verfolge ich ein "niemals erpressen lassen mit externen Angebot" Credo, auch hier ist die Korrelation groß zwischen Erpressung und Arbeitnehmerkündigung in den nächsten 6-12 Monaten.
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    Gurkenplatzer hat geschrieben: 10. Mär 2024, 11:54 Nicht unbedingt. Aber das ist in manchen Fällen eindeutig besser. Du tust ja so als wäre jeder ein Highperformer.
    Klar, ich gehe ja auch immer von mir aus. ;)

    Die von Dir unten genannten Personen meine ich selbstverständlich nicht. Ich rede von Leuten, bei denen der AG ein Interesse hat, diese zu halten. Deshalb meine Aussage "ist besser fürs Unternehmen". Wenn die Leute nicht performen, ists natürlich besser, wenn die gehen. Vielleicht sogar wenn sie gehen und gar kein Ersatz nachkommt.
    Gurkenplatzer hat geschrieben: 10. Mär 2024, 11:54 Beispiel: Thorsten macht seit 10 Jahren einen Sachbearbeiter Job, er hat in Fall a) durch lange Zugehörigkeit ohne Tarif jedes Jahr Gehaltsrunden erhalten. Seine Stelle wäre vergütet mit 40.000€, er sitzt aber nun auf 65.000, hat 30 Krankheitstage in Jahr und generell ist seine Leistung eher schwach.
    Fall b) höchste Erfahrung im Tarif, hohe Leistungszulage, schlechte Performance.

    Natürlich will ich da lieber wen neues anlernen aus Unternehmenssicht.
    Es ist mit hoher Korrelation bewiesen, dass hohe Standzeiten auf einer Position von 7+ Jahren und schlechte Preis/Leistung bei Arbeitnehmerkosten einhergehen.

    Und glaub mir, diese Population ist extrem groß.
    Und dennoch verfolge ich ein "niemals erpressen lassen mit externen Angebot" Credo, auch hier ist die Korrelation groß zwischen Erpressung und Arbeitnehmerkündigung in den nächsten 6-12 Monaten.
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    Ganz unwissenschaftlich hab ich oft beobachten können, dass sehr viele nach 1-2 Jahren anfangen abzupimmeln, wenn sie etabliert sind und keinen großen Ehrgeiz haben. Wenn dann einer Dienst nach Vorschrift fährt und durch Zugehörigkeit ziemlich teuer geworden ist, kann ich mir schon vorstellen, dass es wirtschaftlicher ist den zu ersetzen, Anlernen und Risiken hin oder her.
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  • Im Management und z. B. auch im Vertrieb möchten manche Unternehmen alle paar Jahre einen Wechsel der Person damit wieder eine frische Person an der Stelle sitzt die die neuen Anforderungen durchdrücken kann und erst gar nicht große Sympathien und Befangenheit aufbaut.
    Ähnliche Methoden findet man auch im Einkauf, dort ist ein Wechsel ebenfalls gern mal gesehen damit der neue den Lieferanten immer schön drückt. Mit Sympathien und "eine Hand wäscht die andere" ist nicht das beste Geschäft gemacht.

    @Gurkenplatzer hat da schon recht, auch wenn man es als Arbeitnehmer nicht so wirklich hören will. Alle paar Jahre, ich würde so 5-7 in den Raum werfen, ist ein frischer Mitarbeiter besser als ein langjähriger.
    Meiner Erfahrung nach kommt es auch sehr selten vor, dass der Weggang von einem sehr guten Mitarbeiter wirklich schmerzlich für das Unternehmen ist. Man müsste dann schon sehr doof gewesen sein wenn man das alles auf den Schultern von einem MA hat ruhen lassen.
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    Hab auch nie erlebt, dass der Weggang von jemand ein echtes Problem gewesen wäre.
    Dafür sehr oft, dass sich Leute für unersetzlich gehalten haben.

    Läbbe geht weiter, Einzelne sind wenig relevant.
    Fast ein bisschen schizophren, es wird ja in der Wirtschaft gerne auf "Family" gemacht und bei jeder Gelegenheit betont, wie wichtig die Leute für das Unternehmen sind oder umgekehrt, und zwei Tage nach dem Abgang juckt es keinen mehr.
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  • Eben eine Lektion die man lernen muss. Ich finde man sollte sich als Angestellter auch wie ein Selbsständiger betrachten. Erstmal kommt man selbst und wenn der AG in Sachen Weiterentwicklung, know how und Gehalt abgegrast ist darf man ruhig wechseln um weiter zu kommen.
    Ein AG-Wechsel hat mir bisher in alle Punkten immer am meisten gebracht
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    HungrigerBiber hat geschrieben: 10. Mär 2024, 10:19
    Lauch hat geschrieben: 10. Mär 2024, 01:48 Unternehmen sind da eigentlich oft scheiße. Da bekommt auch ein Key-Player ein "Na dann geh halt". Sehe ich bei den Internen hier oft. Bei Externen wird gebuckelt. Verstehe ich absolut nicht.
    Ist hier bisschen anders, der Chef hat mich schon im Januar zur Seite gezogen, mich besorgt gefragt ob ich hier zufrieden bin, weil ich mich kürzlich auf Xing angemeldet hatte und mir dann gesagt dass er mich unbedingt braucht, vor allem noch bis Jahresende wenn Release des Projektes ist.

    Sind ne mittelständische Unternehmensberatung für Datenbanken, Reporting und Java Entwicklung.

    Unser Projektteam bestand bisher aus 2 Personen und der andere hat 2 linke Hände, ich muss ständig seinen Code fixen weil sich der Kunde beschwert. Nun sind wir auf 5 Personen gewachsen und ich muss die anderen anlernen. Klar, umso größer das Team wird, umso leichter bin ich ersetzlich aber die sind alle neu (Februar, März) und konnten sich noch nicht beweisen.

    Unter 7% Erhöhung kündige ich, verlangen wollte ich aber mal 10-12%.

    Extern gäbe es bei Wechsel problemlos 15%.
    Bin mit 50k gestartet in 2020, nun bei 62k brutto p.a. und Marktwert ist 70k brutto p.a.
    Naja, das glaube ich dir gerne. Aber kann dein Chef alleine darüber entscheiden oder braucht er ein Go von oben, von Leuten, denen das Verständnis für deine Tätigkeit fehlt?
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  • HungrigerBiber hat geschrieben: 10. Mär 2024, 15:56 Aber ihr habt schon Recht. Wenn ich weg wäre, dann würden die sich schon zu Recht finden, es würde vielleicht einfach nur 3 Monate länger dauern und etwas minderwertiger released werden, daher ist das schon ein guter Einwand sich nicht für unersetzlich zu halten.
    Wollte ich grade auch als Antwort von gestiefelterKarter antworten.
    Aus meiner Sicht ist niemand unersetzlich. Dennoch sind gewisse Personen vom KnowHow (Prozesse, Technik), Intellekt und Arbeitsethos so wertvoll, dass es doch weh tut diese zu verlieren.
    Ersetzt man diese durch einen Neuen, ist meiner Erfahrung nach in der IT der Verlust von Schnelligkeit und Qualität immer die Folge gewesen. Is die Frage, ob man sich das im derzeitigen Bereich/Projekt dann leisten kann oder will.
    Hab es dann häufig erlebt, dass durch einen solchen Weggang dann Externe beschäftigt werden, denen man die $$$ grade so in den Arsch geblasen hat. Da wäre es dem Unternehmen billiger gekommen, der Person einfach mehr Cash zu geben, aber so weitsichtig wird wohl nicht gedacht.

    Aber AG Wechsel kann eigentlich nie verkehrt sein, alleine schon um seinen Horizont zu erweitern und im Lebenslauf macht sich mehr als ein AG auch nicht schlecht...
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    Generell haben fast alle, die ich kenne, von AG-Wechseln profitiert, vor allem finanziell.
    Ein alter Freund ist IT-Architekt und konnte sich vom Einstieg bei ~45k über ca. 12 Jahre auf über 90k steigern (keine Führung). Jetzt ist natürlich langsam Schicht, aber ohne häufige Wechsel wäre er nicht so hoch gekommen, vor allem nicht so schnell, sagt er.

    Mir gingen meine Jobs jeweils nach 2-3 Jahren so auf den Keks, dass ich was ändern wollte, nicht nur wegen Gehalt.

    Fand vor allem demotivierend, dass man in Unternehmen oft gegen die Struktur arbeiten muss um wirklich relevante Entwicklungen zu starten und ohne Arschkriechen wenig Chancen hat, langfristig in Entscheiderpositionen zu kommen. Am Anfang hab ich halt gewechselt, weil ich dachte, das wird woanders besser. Nach ca. 6, 7 Jahren hab ich dann gemerkt, dass es an mir liegt und mich selbständig gemacht.
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  • Maxim hat geschrieben: 10. Mär 2024, 15:40 Hab auch nie erlebt, dass der Weggang von jemand ein echtes Problem gewesen wäre.
    Dafür sehr oft, dass sich Leute für unersetzlich gehalten haben.

    Läbbe geht weiter, Einzelne sind wenig relevant.
    Fast ein bisschen schizophren, es wird ja in der Wirtschaft gerne auf "Family" gemacht und bei jeder Gelegenheit betont, wie wichtig die Leute für das Unternehmen sind oder umgekehrt, und zwei Tage nach dem Abgang juckt es keinen mehr.
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    genetiKK hat geschrieben: 23. Sep 2024, 22:22 Wäre ich Kanzler wäre meine erste Amtshandlung die Respektschelle als straffrei einzuführen. Hat noch niemanden geschadet, erst Recht in der heutigen Gesellschaft nicht.
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